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03.09.2019  |  06:00 Uhr

Schmach von 2017 getilgt: Duo Koch/Brunthaler rast bei Niederbayern-Ralley auf Platz eins

von Reinhold Baier

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Siegerehrung erst am späten Abend: Ein Protest hatte das Zeremoniell weit hinausgezögert, ehe die Gewinner Lisa Brunthaler und Maximilian Koch (2. und 3.v.l.) sowie Zweiter Ruben Zeltner (2.v.r.) durch 1. RIGA-Vorstand Johann Bauer (l.) und 2. Vorstand Hartmut Walch ihre Trophäen überreicht bekamen. −Foto: Reinhold Baier

Siegerehrung erst am späten Abend: Ein Protest hatte das Zeremoniell weit hinausgezögert, ehe die Gewinner Lisa Brunthaler und Maximilian Koch (2. und 3.v.l.) sowie Zweiter Ruben Zeltner (2.v.r.) durch 1. RIGA-Vorstand Johann Bauer (l.) und 2. Vorstand Hartmut Walch ihre Trophäen überreicht bekamen. −Foto: Reinhold Baier

Siegerehrung erst am späten Abend: Ein Protest hatte das Zeremoniell weit hinausgezögert, ehe die Gewinner Lisa Brunthaler und Maximilian Koch (2. und 3.v.l.) sowie Zweiter Ruben Zeltner (2.v.r.) durch 1. RIGA-Vorstand Johann Bauer (l.) und 2. Vorstand Hartmut Walch ihre Trophäen überreicht bekamen. −Foto: Reinhold Baier


Was sich schon bei der 20. AvD-Niederbayern-Rallye 2017 andeutete, wurde bei der 21. Auflage am vergangenen Wochenende Wirklichkeit: Der sechsfache Gesamtsieger Ruben Zeltner (ADAC Sachsen) lieferte sich mit Maximilian Koch (Regensburg) erneut ein Rennen auf Augenhöhe. Nach 117 Wertungskilometern fehlten dem Seriensieger vom Sachsenring heuer allerdings 16,2 Sekunden auf Platz 1. Letzteren schnappten sich Maximilian Koch und seine Co-Pilotin aus Bad Griesbach, Lisa Brunthaler, die im Skoda Fabia R5 ein beherztes Rennen ablieferten und damit die "Schmach von 2017" mit damals 0,4 Sekunden Zeitrückstand (ohne Zeitstrafen) mehr als wett machten. Maximilian Koch legte sieben Bestzeiten vor, Ruben Zeltner kam auf fünf. Den dritten Platz sicherten sich Anton Werner/Gabriele Fischer, die für die Rallye IG Außernzell in einem Porsche 997 an den Start gingen.

Waren es vor zwei Jahren 68 Fahrzeuge, die Rallye-Leiter Johann Bauer am Freitagnachmittag auf die Wertungsprüfung 1 und 2 nach Englreiching schickte, meldeten heuer nur 44 Teams, die auf die Kurvenhatz losgelassen wurden. 37 Fahrzeuge kamen unbeschadet, nach 290 Rallye- und 117 Wertungskilometern, im Ziel am Service-Platz beim ZAW in Außernzell an. Die Startnummer 28 (Benedikt Weber/Manuel Kurz im Porsche 911 GT) fiel aus der Wertung, der Rest gab mit "technischen Schäden" vorzeitig auf. Unter den sieben ausgeschiedenen Fahrzeugen befand sich auch die Startnummer 47, Simone Unholzer/Nicole Scheungraber vom AC Deggendorf im VW Polo, die in der WP 10 aufgeben musste.

Anders als die Zuschauer der 21. AvD-Niederbayern-Rallye bekam die Konkurrenz den von Maximilian Koch und Lisa Brunthaler gelenkten Skoda Fabia R5 letztlich nur von hinten zu sehen. −Foto: Georg Gerleigner

Anders als die Zuschauer der 21. AvD-Niederbayern-Rallye bekam die Konkurrenz den von Maximilian Koch und Lisa Brunthaler gelenkten Skoda Fabia R5 letztlich nur von hinten zu sehen. −Foto: Georg Gerleigner

Anders als die Zuschauer der 21. AvD-Niederbayern-Rallye bekam die Konkurrenz den von Maximilian Koch und Lisa Brunthaler gelenkten Skoda Fabia R5 letztlich nur von hinten zu sehen. −Foto: Georg Gerleigner


Die 21. Niederbayern-Rallye wurde von schwülen Sommertagen begleitet, die Temperaturen klopften an der 30-Gradmarke an. Noch am Freitagnachmittag sorgte ein schweres Gewitter über dem Sonnenwald für Blitze, Donner und Platzregen. Rechtzeitig zum Start um 17.25 Uhr herrschte aber wieder strahlender Sonnenschein. Schon am Freitag verfolgten viele Rallyefans das fahrerische Können der Pilotinnen und Piloten rund um die WP 1 und 2.

Sogleich setzten die Favoriten ein dickes Ausrufezeichen: Sowohl Zeltner als auch Koch blieben im ersten Durchlauf unter der Bestzeit mit 5:48,6 Minuten von 2017: Ruben Zeltner rauschte in 5:43,2 Minuten über die Ziellinie, Maximilian Koch in 5:43,3 Minuten! Beide Kontrahenten drückten das Gaspedal in WP 2 noch tiefer durch: Koch kam in 5:37,8 und Zeltner in 5:38,0 Minuten ins Ziel.

Der Zweikampf zwischen Koch und Zeltner setzte sich am Samstag fort: Sieben Zehntel Vorsprung fuhr Ruben Zeltner in der WP 3 (Loh 1) heraus, den der Fabia-Pilot mit der Bestzeit von 3:49,0 Minuten in der WP 4 (Schöfweg 1) konterte. Im Zehntelbereich ging es in den WP 5 (Steinach 1) und WP 6 (Loh 2) weiter. Nach Abschluss der WP 6 glänzte das Porsche-Team aus Sachsen mit vier Bestzeiten. Zwei gingen auf das Habenkonto von Koch und Brunthaler. Zur "WP-Halbzeit" führten Koch/Brunthaler mit 3,6 Sekunden Vorsprung vor dem Ehepaar Zeltner.

Der Regensburger legte in der WP 7 (Schöfweg 2) und 8 (Steinach 2) zwei Bestzeiten nach. Einen Zeitgleichstand gab es in der WP 9 (Rannetsreit 1) für beide Konkurrenten. Im zweiten Durchgang verbuchte Koch wiederum einen knappen Sekundenvorsprung für sich, der allerdings durch eine Zeitstrafe von 10 Sekunden wieder kurzzeitig aufgebraucht war.

Die Entscheidung sollte in den WP 10 und 12 (Schnelln) fallen. Mit Superzeiten von 11:58,2 und 11:57,1 Minuten glänzten Koch/ Brunthaler, während der Porsche-Pilot mit 12:04,3 und 12:08,7 Minuten auf der 24,05 Kilometer langen WP-Strecke etwas langsamer unterwegs war. Mit 16,2 Sekunden Vorsprung gewannen Maximilian Koch und Lisa Brunthaler somit die 21. AvD-Niederbayern-Rallye.

"Es waren zwar nicht so viele Nennungen wie in den vergangenen Jahren, aber es war eine spannende und bestens organisierte Niederbayern-Rallye mit einem hochkarätigen Fahrer- und Beifahrerfeld. Wir brauchen uns vor anderen Rallyes nicht zu verstecken", zog ein einheimischer Fan am späten Samstagabend ein – aus seiner Sicht – zufriedenstellendes Fazit. Letzterem schlossen sich auch "Rallye-Bürgermeister" stellv. Landrat und Altbürgermeister Josef Färber sowie sein Nachfolger im Amt, Michael Klampfl, an, die aus Zeitgründen ihre Gruß- und Dankesworte "stecken ließen".

Schuld an der Verzögerung für die Siegerehrung im Stadl des Gasthauses Stöger in Großmeicking war die Einlegung eines Protestes, der die Siegerehrung bis in die späten Abendstunden nach hinten schob. Da war es gut, dass die RIGA (Rallye IG Außernzell) um Organisationsleiter Johann Bauer mit Uli Kohl einen sattelfesten Motorsportkenner in ihren Reihen hat, welcher aufklären konnte. Schade war es aber, dass die Zeit für die Siegerehrung derart eingeschränkt war, dass die Pokalverleihungen durch RIGA-Vorstand Johann Bauer und Stellvertreter Hartmut Walch vom Moderator im Schnellzugtempo mit fachlichen Kommentaren durchgepeitscht werden mussten.

DIE PLATZIERUNGEN 21. AvD-Niederbayern-Rallye

1. Maximilian Koch/Lisa Brunthaler (Regensburg/Bad Griesbach) mit 1:00:45,6 Std. (Skoda Fabia R5); 2. Ruben und Petra Zeltner (Sachsen) 1:01:01,8 (Porsche 996 GT 3); 3. Anton Werner/Christian Friemel (Rallye IG Außernzell) 1:03:27,0 (Porsche 997).

Weitere Platzierungen: 4. Fritz Köhler/Petra Hägele 1:04:16,7 (BMW E46 M3); 5. Jan Petersen/Ina Epple 1:06:12,9 (Porsche 997 4); 6. Christian Allkofer/Kathi Götzenberger (alle AMC Deuerling) 1:05:33,6 (Renault Clio FR3 ART); 7. Michael Denk/Peter Medinger (Österreich, bestes ausländisches Team) 1:05:41,0 (Mitsubishi Lancer Evo 8); 8. Marco Luger/Elke Irlacher (MSC Priental) 1:05:41,8 (Mitsubishi Lancer Evo IX); 9. Ulf und Nicole Linnbach 1:06:34,3 (Porsche 996 GT3); 10. Jürgen Geist/Ramona Kees mit 1:06:36,2 (Opel Manta 400).

Die KlassensiegerNC 1 Gruppe F über 3000 ccm: Ruben und Petra Zeltner.

RC2 S2000-Rallye, 1.6 Turbo: Maximilian Koch und Lisa Brunthaler.

NC 2 2000 bis 3000 ccm: Jürgen Geist und Ramona Kees.

NC 3 1600 bis 2000 ccm: Christian Allkofer und Kathi Götzenberger.

NC 4 1400 bis 1600 ccm: Damenpokal an Lena Plattner und Nena Feldl (MSC Emmersdorf), Suzuki Swift Sport.

NC 7: Willi Trautmannsberger und Claudia Beckenbauer, Renault Clio.

NC 8: Josef Madl und Stefanie Peuker (MSG Bayerischer Wald Hutthurm), BMW 318 Ti.

RC3 1600 bis 2000: Wolfgang Irlacher und Regina Miedl (MSC Priental), Honda Civic.

Mannschaftswertung1. MSC Priental, 2. MSG Bayerischer Wald Hutthurm.












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