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Bogenschießen  |  07.07.2019  |  20:07 Uhr

Sieben von zwölf Tachertingern bei der "Bayerischen" auf dem Podest

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Jeweils von links: vorne: Michael Reiter, Felix Wieser und Christoph Banhierl (Gold mit der FSG-Mannschaft), rechts Johannes Maier (Gold im Einzel); hinten: Bayerns beste Junioren, Moritz Wieser und Noah Richter. −Foto: red

Jeweils von links: vorne: Michael Reiter, Felix Wieser und Christoph Banhierl (Gold mit der FSG-Mannschaft), rechts Johannes Maier (Gold im Einzel); hinten: Bayerns beste Junioren, Moritz Wieser und Noah Richter. −Foto: red

Jeweils von links: vorne: Michael Reiter, Felix Wieser und Christoph Banhierl (Gold mit der FSG-Mannschaft), rechts Johannes Maier (Gold im Einzel); hinten: Bayerns beste Junioren, Moritz Wieser und Noah Richter. −Foto: red


Die Bayerischen Meisterschaften sind auf der neu errichteten Bogensportanlage in München-Hochbrück über die Bühne gegangen. Wie schon in den vergangenen Jahren, so war der Recurvebogen-Wettbewerb aus Sicht der FSG Tacherting auch diesmal ein voller Erfolg. Nicht nur, dass Moritz und Felix Wieser in ihren Klassen die Qualifikation gewinnen konnten, auch der Mannschaftstitel der Herren ging zum achten Mal in Folge an die Alz.

In der "Quali" der Herren lag nach dem ersten Durchgang Tachertings Bundesliga-Legionär Johannes Maier aus Thierhaupten in Führung, doch Felix Wieser schoss die zweite Runde deutlich besser und zog mit 643 Ringen vor Maier (633) als Vorrundenerster in die Finals ein. Michael Reiter verpasste mit 601 Ringen als Vorrunden-Neunter das Viertelfinale um einen Platz. Zusammen mit Christoph Banhierl, der im Einzel auf Rang 13 folgte, gewannen sie mit der Herrenmannschaft der FSG Gold und setzten die Siegesserie seit 2012 fort.

Moritz Wieser dominierte die "Quali" der Junioren mit 633 Ringen und verwies Erik Kohler (BS Neumarkt/596) auf Rang 2. Sein FSG-Teamkollege Noah Richter war wohl mit dem falschen Fuß aufgestanden, denn nach mehreren Treffern auf der Nachbarscheibe rettete er sich mit Rang 7 gerade so ins Viertelfinale.

Die Finalrunden starteten für alle Tachertinger erfolgreich. Mit einem Arbeitssieg warf Felix Wieser im Stechen Tobias Edlböck (PSV München) aus dem Rennen, Moritz Wieser fertigte bei den Junioren Richard Weissensee mit 6:0 ab. Noah Richter überraschte alle, denn er bezwang den Zweiten der "Quali", Erik Kohler, mit 6:4 und rückte ins Halbfinale vor.

Die Würzburgerin Stefanie Heckenhauer war für Veronika Haidn-Tschalova keine hohe Hürde – mit 6:0 kam "Nika" eine Runde weiter. Doch hier traf sie auf Andrea Lerzer (BS Neumarkt) – beide Damen kennen sich gut und schießen ausgeglichen. Als es nach fünf Sätzen noch keine Entscheidung gab, musste ein Stechschuss für Klarheit sorgen. Hier traf Lerzer, die spätere Siegerin, eine perfekte Zehn und schickte Haidn-Tschalova ins kleine Finale. Dieses war Formsache für die Tachertingerin. 6:0 stand es am Ende, was Bronze bedeutete.

Bei den Männern gewannen Felix Wieser und "Johnny" Maier auch ihre Habfinalrunden sicher und sahen sich im Finale um Gold wieder. Auch die Junioren taten es den Herren gleich. Moritz Wieser schickte Florian Jahn aus Dingolfing mit 6:0 nach Hause, Noah Richter überraschte erneut, indem er den Dritten der Vorrunde 6:4 besiegte.

Im Finale um Gold setzte Richter seine Siegesserie fort. Er gewann den ersten Satz und nahm Wieser die ersten Punkte an diesem Tag ab. Das ließ Moritz jedoch nicht auf sich sitzen und glich postwendend aus. Auch die beiden folgenden Sätze gewann Wieser knapp mit 27:26 und 25:24 und verteidigte seinen Bayerischen Meistertitel. Völlig verdient gewann auch Richter bei der "Bayerischen".

Bei den Herren war das Gold-Finale wie im Vorjahr besetzt. Auch damals lautete die Begegnung Wieser contra Maier. "Johnny" Maier hatte aus 2018 aber noch eine Rechung offen, die er zu begleichen bereit war. Der Rest ist schnell berichtet – Maier gewann drei Sätze in Serie und wurde mit 6:0 Meister des Freistaates. Felix Wieser bekam Silber. Damit war das Konto der beiden Tachertinger Bundesliga-Bogenschützen wieder ausgeglichen.

In den Nachwuchsklassen überraschte Julia Kreiser die Konkurrenz. In einem von Höhen und Tiefen durchzogenen Tag blieb sie konzentriert, verbesserte sich Passe für Passe und rückte bis zur Pause auf Rang drei vor. Erneute Fehler zu Beginn der zweiten Runde warfen sie gleich wieder auf Rang sieben zurück. Und nochmals holte sie gewaltig auf. Vor den letzen sechs Pfeilen lag sie wieder auf Rang drei – mit nur einem Punkt Rückstand auf Silber. Mit einer fehlerlosen Abschlussrunde überholte sie auch noch Lena Werner (Aschheim). Völlig überrascht fand sich Julia am Ende als bayerische Vizemeisterin der Schülerinnen B wieder.
Mehr über das tolle Abschneiden der FSG Tacherting lesen Sie in der Ausgabe vom Montag, 8. Juli 2019, im Trostberger Tagblatt, Traunreuter Anzeiger und in der Südostbayerischen Rundschau.












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