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Radsport  |  05.07.2019  |  09:05 Uhr

Klasse Comeback von Thomas Kapfhammer: Nach vier Jahren Wettkampfpause gleich Sieg in Mondsee

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Daumen hoch nach dem erfolgreichen Wiedereinstieg ins "Geschäft". −Foto: Kapfhammer

Daumen hoch nach dem erfolgreichen Wiedereinstieg ins "Geschäft". −Foto: Kapfhammer

Daumen hoch nach dem erfolgreichen Wiedereinstieg ins "Geschäft". −Foto: Kapfhammer


Der jetzt in Bad Füssing (Lkr. Passau) lebende Thomas Kapfhammer hat am letzten Sonntag überraschend den 33. Mondsee-Radmarathon mit Start und Ziel direkt im Ort Mondsee gewonnen.

Der 34-Jährige hat zwar vor vier Jahren mit dem aktiven Rennsport aufgehört, allerdings hat ihn die Leidenschaft und Passion des Rennradfahrens nie losgelassen. Den neuen Arbeitsweg von über 35 Kilometer nach Patriching fährt er im Sommer fast jeden Tag hin und zurück und auch sonst fährt der ehemalige Fürstenzeller viel mit dem Rennrad. Im letzten Jahr fast 20000 Kilometer! "Ich fahre jetzt mehr als zu meiner aktiven Zeit als Rennfahrer", muss Kapfhammer leicht schmunzeln. Allein durch den weiten Arbeitsweg kommen so schon um die 10000 km zusätzlich zusammen! "Das hält nicht nur sehr fit, sondern macht zugleich noch enorm viel Spaß und spart auch erfreulicherweise sehr viel Benzingeld", meint der jetzige Bad Füssinger.
Seine gute Form wollte er nun endlich einmal wieder bei einem Rennen unter Beweis stellen. Der Mondsee-Radmarathon mit seinen 200 km und fast 3000 Höhenmetern war da ideal für den Kletterspezialisten vom RSV Passau. Der Start erfolgte bereits um 6.30 Uhr und nach 50 km kam schon der lange Anstieg zur Postalm hinauf, wo sich das aus ca. 150 Fahrern bestehende Hauptfeld sehr schnell dezimierte. Elf Fahrer schafften den Sprung in die erste Gruppe, in der sich auch Kapfhammer wiederfand.

Die Gruppe harmonierte perfekt zusammen und fuhr mit einem ordentlichen Tempo über den Pass Gschütt nach Gosau, über Bad Goisern nach Bad Ischl, und über das Weißenbachtal zum Attersee. Dort ging es dann über St. Georgen im Attergau zum neuen Scharfrichter der Marathonstrecke, dem Lichtenberg. An dem 5 km langen Anstieg ging der RSV-Athlet dann aufs Ganze und sprengte die Gruppe so, dass ihm nur noch zwei Fahrer folgen konnten. Die letzten 20 Kilometer ins Ziel legte die Dreier-Gruppe dann mit Vollgas zurück, so dass von den Verfolgern niemand mehr aufschließen konnte.

Beim Zielsprint in Mondsee konnte Kapfhammer seine zwei österreichischen Fluchtgefährten dann locker übersprinten und so bei seiner ersten Teilnahme am Mondsee-Radmarathon mit einer Zeit von 5:27:40 Stunden und fast 37 km/h im Schnitt gewinnen. Bei hochsommerlichen Temperaturen im Ziel meinte der Bad Füssinger: "Es hat mal wieder brutal Spaß gemacht richtig Gas zu geben und bei dieser tollen Kulisse einen so genialen Sieg einzufahren." − red












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