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Leichtathletik  |  03.07.2019  |  11:48 Uhr

"Die san net ganz sauber": Wie ein Läufer aus der Region für seinen Olympia-Traum kämpft – Video

von Hannah Kronschnabl

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Sein strahlendes Lächeln lässt er auch während eines harten Tempo-Trainings aufblitzen: Benedikt Huber auf der Sportanlage des TuS Traunreut. −Foto: Hannah Kronschnabl

Sein strahlendes Lächeln lässt er auch während eines harten Tempo-Trainings aufblitzen: Benedikt Huber auf der Sportanlage des TuS Traunreut. −Foto: Hannah Kronschnabl

Sein strahlendes Lächeln lässt er auch während eines harten Tempo-Trainings aufblitzen: Benedikt Huber auf der Sportanlage des TuS Traunreut. −Foto: Hannah Kronschnabl


Er entwickelt Backöfen und will zu Olympia: Der deutsche 800-Meter-Meister Benedikt Huber aus Palling (Landkreis Traunstein) zeigt auch ohne Förderung der Konkurrenz die Hacken.

Huber atmet noch einmal tief durch. Sein Blick ist nach vorn gerichtet, fokussiert auf das Ende der Bahn. Mit kraftvollen Schritten startet er den Sprint. Die langen, muskulösen Beine werden immer schneller, die Schritte immer größer. Während seines Sprint-Trainings auf der Anlage der TuS Traunreut gibt es für ihn nur seine Läufe und die Tartanbahn.

VIDEO: Benedikt Huber: Die Realität eines Leichtathletik-Spitzensportlers
(Video: Hannah Kronschnabl)

Es ist 6 Uhr abends. Hinter Huber liegt ein langer, durchgetakteter Tag. Seit 7 Uhr ist der 29-Jährige auf den Beinen. Nach dem morgendlichen Dauerlauf zu Hause in Palling geht es für ihn in die Arbeit nach Traunreut. Dort ist er als Ingenieur beim Hausgerätehersteller BSH tätig und entwickelt Backöfen. Der dreifache deutsche Meister im 800-Meter-Lauf schafft den Spagat zwischen Arbeit und Hochleistungssport. "Mit Physiotherapie und Trainingsplanerstellung kommt man dann schon auf 25 Stunden, die man wöchentlich in den Sport investiert", erklärt er.

Flexible Teilzeitarbeit macht den Sport möglich

Mit einem Vollzeitjob wäre das gar nicht möglich. Huber arbeitet Teilzeit und kann sich seine Arbeitszeit flexibel einteilen, da sein Arbeitgeber BSH ein Betrieb mit Gleitzeitregelung ist. "So passt das schon. Ein paar Stunden weniger täten schon noch gut, aber man muss ja auch Geld verdienen", sagt er. Denn ein Gehalt als Spitzensportler bekommt der Mittelstrecken-Meister nicht. Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) unterstützt den Mann von der LG Telis Finanz Regensburg nicht, weil er die vorgegebene Kadernorm nicht geschafft hat. Huber findet das nicht fair: "Die san net ganz sauber. Die Norm is’ schwieriger als die Olympianorm", meint er. So läuft Huber zwei Rennen: Das im Sport und das im Beruf. Vielleicht würde eine Qualifikation für die Olympischen Sommerspiele im nächsten Jahr in Tokio Hubers Situation verbessern.

Dafür muss er vor allem eines: trainieren. Die Norm für die 800 Meter liegt bei 1:45,8 Minuten – exakt eine halbe Sekunde unter seiner Bestzeit von 1:46,3 Minuten. Um sich noch mehr Freiraum fürs Training zu verschaffen, würde der schnelle Oberbayer seine Arbeitszeit gern auf 15 Stunden pro Woche reduzieren. Das Geld müsste dann halt von anderer Stelle reinkommen. So muss Läufer Huber auch sein eigener Manager sein.

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