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Handball  |  08.05.2019  |  10:13 Uhr

"Schönste Niederlage": Altöttings Damen genießen Pokal-Final-Four – auch wenn sie chancenlos sind

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Sieben Tore, allesamt per Siebenmeter, steuerte Laura Springer (am Ball) zum 19:40 der Altöttinger Handball-Damen gegen den späteren Pokalgewinner ASV Dachau bei. −Foto: Archiv/Butzhammer

Sieben Tore, allesamt per Siebenmeter, steuerte Laura Springer (am Ball) zum 19:40 der Altöttinger Handball-Damen gegen den späteren Pokalgewinner ASV Dachau bei. −Foto: Archiv/Butzhammer

Sieben Tore, allesamt per Siebenmeter, steuerte Laura Springer (am Ball) zum 19:40 der Altöttinger Handball-Damen gegen den späteren Pokalgewinner ASV Dachau bei. −Foto: Archiv/Butzhammer


Die Handball-Damen des TV Altötting, frischgebackener Meister der Bezirksoberliga Altbayern und Aufsteiger in die Landesliga Süd, sind mit einer 50-köpfigen Anhängerschaft zum "Final Four" des bayerischen Molten-Cups nach Mintraching gereist. Im Halbfinale des Pokalbewerbs scheiterten sie zwar gegen den ASV Dachau klar mit 19:40, dennoch war die Stimmung prächtig.

Gegen den Drittliga-Aufsteiger aus Dachau wollten die Altöttingerinnen mit ihren treuesten Fans noch einmal die gelungene Saison feiern. Dass gegen diesen starken Gegner kein Blumentopf zu gewinnen sein würde, war bereits im Vorfeld klar. Es ging daher vor allem um die Freude am Spiel und das gemeinsame Erlebnis. In eigens gestalteten Shirts reiste der TVA-Tross an.

Auf dem Spielfeld konnte man sich anfangs zwar noch gegen den großen Favoriten wehren und auch einige sehenswerte Treffer erzielen, zur Halbzeit stand es aber bereits 19:9 für den Bayerischen Meister. Dennoch präsentierte sich Altötting weiterhin in bester Laune, jede gelungene Aktion wurde lautstark bejubelt. Selbst das deutliche Endergebnis tat der Stimmung keinen Abbruch. Trainer Paul Filipek resümierte glückselig inmitten seiner feiernden Mannschaft: "Das ist die schönste Niederlage meiner Karriere." Die Tore für Altötting erzielten Laura Springer (7/davon 7 Siebenmeter), Gudrun Zimmerer, Stephanie Spinner, Lisa Hofer, Monika Konik (je 2), Christine Weber, Sabine Huber, Manuela Foh und Eva Taubeneder (je 1).

Im Finale zwischen der SG Mintraching/Neutraubling, die sich gegen den MTV Stadeln knapp mit 27:26 durchgesetzt hatte, und Dachau unterstützte die Altöttinger Delegation die Spielgemeinschaft mit Pauken und Trompeten. Anfangs schien das sogar Wirkung zu zeigen, denn der Gastgeber lag zur Halbzeit noch mit 14:10 in Führung. Nach der Pause zog der ASV aber das Tempo an und sicherte sich mit 28:22 noch souverän den Pokal. Damit haben die Dachauerinnen den Titel verteidigt und dürfen sich zudem über das Double freuen.

Die beste Performance beim Feiern zeigte an diesem Tag aber zweifellos der TV Altötting. "Ohne Äding wär hier gar nichts los" – so hallte es immer wieder durch die Sporthalle. "Wenn es nach der Stimmung ginge, wärt ihr schon längst in der Bayernliga" wurde der Handball-Abteilungsleitung noch während der Heimfahrt von zwei Mintrachingern per Kurznachricht übermittelt. Jetzt heißt es für die TVA-Damen erst einmal regenerieren und Kräfte tanken für die kommende Saison in der Landesliga. − jg Molten-Cup/Halbfinale: Stadeln – Mintraching/Neutraubling 26:27, Altötting – ASV Dachau 19:40. – Finale: ASV Dachau – Mintraching/Neutraubling 28:22.












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