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Mountainbike  |  01.05.2019  |  17:52 Uhr

Trostberger Florian Hamm (RSV Garching) krönt sich zum ersten "Keltenking" – und darf künftig im Weltcup ran

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Neun Runden, schnellste Zeit: Florian Hamm (19) bei seinem Sieg auf dem Trail in Duttendorf. −Foto: Horst Matheis

Neun Runden, schnellste Zeit: Florian Hamm (19) bei seinem Sieg auf dem Trail in Duttendorf. −Foto: Horst Matheis

Neun Runden, schnellste Zeit: Florian Hamm (19) bei seinem Sieg auf dem Trail in Duttendorf. −Foto: Horst Matheis


41 Erwachsene und 27 Kinder waren beim fünften Mountainbike-Rennen der Naturfreunde Hochburg-Ach im oberösterreichischen Duttendorf am Start. Die besten Fahrer schafften auf dem 3,3km langen Kurs mit 100 Höhenmetern in den vorgegeben 90 Minuten neun Runden. Gesamtsieger und damit auch "Keltenking" (so heißt die Veranstaltung jetzt) wurde der 19-jährige Florian Hamm vom RSV Garching. Bei den Frauen gewann seine Vereinskollegin Victoria Erber.

Dass es in der Nacht zuvor geregnet, tat der Strecke gut, denn so konnte sich der Untergrund verfestigen und bot perfekte Bedingungen. Während der Rennen, die von zahlreichen Zuschauern verfolgt wurden, war es mild und sonnig. Im stark besetzten Fahrerfeld der Erwachsenen wurde nach dem Massenstart beim Naturfreundehaus sofort ein enorm hohes Tempo angeschlagen. Florian Hamm, Ex-Profi Tobias Erler und "Local Hero" Helmut Ortner konnten sich vom Rest des Feldes etwas absetzen.

Pech hatte in der zweiten Runde Erler: Der Tittmoninger erlitt am Hinterrad seines Gefährts einen Platten, musste das Loch abdichten und büßte durch den Zeitverlust einige Plätze ein. Ortner hielt den Abstand zu Hamm über mehrere Runden relativ knapp, verlor aber im letzten Drittel des Rennens immer mehr an Zeit und wurde noch vom Tiroler Johannes Winter gestellt.

So fuhr der aus Trostberg stammende Hamm einen sicheren Sieg ein. Für seine neun Runden brauchte er 1:31:16 Stunden, Winter war in 1:32:53 gut eineinhalb Minuten langsamer und musste mit Rang 2 vorliebnehmen. Gesamtdritter und Sieger der Master-Klasse wurde Ortner (Naturfreunde Hochburg-Ach/1:33:40). Für Erler, der einen Tag später auf dem Rennrad das Rundstreckenrennen in Neuötting gewann, reichten 1:36:12 Stunden noch zum 3. Platz in der männlichen Elite.

Neun Männer und drei Master bewältigten den technisch anspruchsvollen Kurs auf dem Naturfreunde-Trail insgesamt neunmal. Im kleinen Feld der Frauen war Victoria Erber mit acht Runden die Beste unter fünf Teilnehmerinnen. Sie verwies Elisabeth Wölfel und ihre Schwester Xenia Erber (je sieben Runden) auf die Plätze 2 und 3.

Im Kinderrennen musste zuvor je nach Altersklasse eine Fahrzeit von zehn oder 15 Minuten absolviert werden. Alle Nachwuchs-Mountainbiker waren mit Spaß bei der Sache und wurden hinterher mit Medaillen oder sogar Pokalen belohnt. Der nächste "Keltenking" wird am 4. April 2020 ausgefahren.

Florian Hamm, der in den nächsten Wochen seine Ausbildung zum Industriemechaniker mit den Abschlussprüfungen beendet, war in dieser Saison auch schon anderweitig erfolgreich. So fuhr er bei der Kamptal-Klassik-Trophy in Langenlois, größtes Mountainbike-Event Österreichs und Rennen der UCI-Kategorie C1, in einem internationalen Top-Teilnehmerfeld von Startplatz 29 vor auf 20 (Elite) bzw. 9 (Junioren U 23). Und beim Etappenrennen "Mitas 4 Islands" in Kroatien holte Hamm so viele Weltranglistenpunkte, dass er sich für Starts bei Weltcup-Veranstaltungen qualifiziert hat. Bei dem Zweierteam-Rennen, dessen Etappen auf vier verschiedenen Adria-Inseln stattfanden, erreichte er zusammen mit Jordan Haarpaintner (Au/Hallertau) den hervorragenden 11. Gesamtplatz.

Mit bereits 74 Punkten im Ranking des internationalen Verbands UCI hat Florian Hamm die geforderte Norm von 50 weit übertroffen. "Ein perfekter Saisoneinstieg!", freut er sich. − ow












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