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Radsport  |  30.04.2019  |  06:05 Uhr

Ex-Profi triumphiert bei Töginger Kriterium – Moritz Schaffner beherrscht Gegner mit 15 Punkten Vorsprung

von David Schmidhuber

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Gewaltig ins Zeug legten sich die Radsportler beim Kriterium in Töging auf dem schnellen Rundkurs. −Foto: Butzhammer

Gewaltig ins Zeug legten sich die Radsportler beim Kriterium in Töging auf dem schnellen Rundkurs. −Foto: Butzhammer

Gewaltig ins Zeug legten sich die Radsportler beim Kriterium in Töging auf dem schnellen Rundkurs. −Foto: Butzhammer


Beim 37. Radkriterium der Naturfreunde Töging am Samstag stach die Leistung eines Sportlers ganz besonders heraus. Moritz Schaffner vom RSV Götting-Bruckmühl hamsterte beim Rennen der Amateure um den "Preis der Stadt Töging" 43 Punkte und hatte somit einen komfortablen Vorsprung auf den Zweitplatzierten Sebastian Wagner (RC Die Schwalben München) mit 28 Zählern. Den 3. Platz belegte Franz Fembacher (RSV Irschenberg) mit 20.

Bei ungemütlich kühlen Bedingungen präsentierte sich Schaffner von Anfang bis Ende in prächtiger Verfassung. Er konnte bei jedem der zehn Wertungssprints etwas Zählbares mitnehmen, sechs davon gewann er sogar. Keiner der Konkurrenten aus dem 27-köpfigen Teilnehmerfeld konnte dem 27-Jährigen, der seit seiner vor zwei Jahren abgeschlossenen Lehre als Automechaniker Maschinenbau in Landshut studiert, in den 50 Runden auf der 1,2km langen, schnellen Strecke den Sieg ernsthaft streitig machen.

Seit 2014 hatte der frühere Profi eine längere Rennpause eingelegt, weil ihn der Radsport "eine Zeit lang gar nicht mehr so gefreut hat". Losgelassen habe ihn diese Passion aber nie, so Schaffner: "Nach ein paar Jahren braucht man die Wettkämpfe wieder." Auch in der nächsten Zeit dürfte mit dem Gewinner der diesjährigen Töginger Jagd zu rechnen sein, so auch beim 5. Veldener Radrennen am 9. Juni.

In Töging führte Schaffner von Beginn an das Peloton an, konnte gleich die ersten drei Wertungen für sich entscheiden. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Junioren-Weltmeister in der Einzelverfolgung aus dem Jahr 2011 einen deutlichen Vorsprung von neun Sekunden auf die Konkurrenz. In der Folge aber schmolz dieser zusammen, da kurz nach der 15. Runde eine kleine Gruppe einen Ausreißversuch startete und gleich darauf mit dem Führenden eine Vierergruppe an der Spitze bildete. Daher konnte der Rotschopf auch nur eine der nächsten fünf Wertungen für sich entscheiden – genauso wie der spätere Drittplatzierte Fembacher. Dagegen fuhr Wagner, 2017 Sieger des Radrennens in Kulmbach, zweimal als Erster bei der Punktevergabe über die Linie. Im Schlussspurt war Schaffner aber nicht zu schlagen. Er sicherte sich souverän die abschließenden beiden Wertungsrunden, von denen die letzte doppelt zählte, und triumphierte damit unangefochten. Zudem durfte sich der mehrfache Bayerische Juniorenmeister über den Aufstieg in die Klasse der Elite-Amateure und die erzielten Prämien in Höhe von 240 Euro freuen.

Mehr zu diesem Thema lesen Sie am 30.4. im Alt-Neuöttinger und Burghauser Anzeiger!












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