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Kickboxen  |  15.03.2019  |  10:57 Uhr

Im dritten Anlauf klappt’s: Altöttinger Toptalent Eugen Ill gewinnt Irish Open

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Eugen Ill hat Grund zur Freude: Beim Kickbox-Weltcup in Dublin holte der 18-jährige Sportsoldat vom TVA in seiner Klasse den Siegerpokal. −Foto: G. Walter

Eugen Ill hat Grund zur Freude: Beim Kickbox-Weltcup in Dublin holte der 18-jährige Sportsoldat vom TVA in seiner Klasse den Siegerpokal. −Foto: G. Walter

Eugen Ill hat Grund zur Freude: Beim Kickbox-Weltcup in Dublin holte der 18-jährige Sportsoldat vom TVA in seiner Klasse den Siegerpokal. −Foto: G. Walter


Aller guten Dinge sind drei – das konnte jetzt auch Eugen Ill, Sportsoldat vom TV Altötting, in Dublin erfolgreich umsetzen. Nach dem 3. Platz 2017 und dem Vizetitel im vergangenen Jahr fügte der Kickboxer seiner Siegesliste im Weltcup nun auch die Irish Open hinzu.

Die Konkurrenz kam aus Portugal, Großbritannien, Polen und Norwegen, das gleich zwei heiße Eisen im Feuer hatte. Als amtierender Europameister wurde der erst 18-Jährige in der Klasse Männer-Elite im Halbweltergewicht bis 63,5 kg vom Schiedsgericht gesetzt und griff deshalb erst im Halbfinale ins Kampfgeschehen ein.

Im ersten Gefecht traf Ill auf den Norweger Hangi Rugumayo Ulv Amundsen, dessen Markenzeichen knallharte Kicks sind. Beide kennen und schätzen sich aus der gemeinsamen Vorbereitung auf die EM in Oslo. Amundsen agierte blitzschnell, konnte aber die stark verbesserte Deckung seines Kontrahenten nicht knacken. Der Altöttinger blockte auf Kosten zweier angeschwollener Unterarme die härtesten Kicks und erhöhte kontinuierlich den Druck. Der Norweger versuchte seinerseits das Gefecht zu bestimmen, konnte aber nicht verhindern, dass sein Gegenüber ab der zweiten Runde das Kommando übernahm und die deutlicheren Treffer setzte. Amundsen, wie Ill konditionell top vorbereitet, blieb bis zum Schluss brandgefährlich, unterlag aber am Ende deutlich mit 0:3-Kampfrichterstimmen.

Im Finale wartete mit Milton Barrios Galarreta vom norwegischen Kickbox-Verband eine weitere große Herausforderung auf Ill. Galarreta ist als harter und kompromisslos den Kampfabbruch suchender Athlet bekannt, der schon mehrmals erfolgreich an Weltmeisterschaften teilgenommen hat. Unter anderem konnte er 2018 die Weltcups in Budapest und Dublin für sich entscheiden. Sofort suchte der kleinere, aber dafür wesentlich robuster wirkende Norweger die Halbdistanz und den Infight. Ill verteidigte gut und nutzte seine Reichweitenvorteile geschickt. In Abschnitt2 hielt er sich den wie ein wütender Bullterrier angreifenden Galarreta erfolgreich mit Frontkicks vom Leib. Ills Widersacher gab nicht auf und suchte auch im letzten Drittel seine Chance. Er steckte harte Treffer locker weg und bewegte sich nur im Vorwärtsgang. Der Altöttinger merkte, dass hier allein mit Schlaghärte nichts zu gewinnen sein würde, und bot sein gesamtes Schlagrepertoire auf. Die Trumpfkarte des TVA-Kämpfers, der Leberhaken, punktete aufgrund des Größenverhältnisses der beiden Gegner nicht und so kam Galarreta in der letzten Minute des spannenden Duells nochmal seinem Ziel bedenklich nahe. Am Ende passte es aber dann doch und Ill gewann mit 2:1 Kampfrichterstimmen noch relativ komfortabel Titel und Trophäe.

Zeit, sich auf seinem Weltcup-Sieg auszuruhen, hat der junge Altöttinger nicht. Bereits an diesem Wochenende stehen die German Open in München an, einen Monat später geht es dann für Ill schon wieder zum nächsten Weltcup, den Austrian Classics in Innsbruck. Hier hat er bereits zweimal als Junior triumphiert, ebenso wie in Rimini und Budapest. − gw












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