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Volleyball  |  13.03.2019  |  13:10 Uhr

Nawaro steht vor dem Klassenerhalt – die Straubinger Erfolgsformel - heute "Endspiel" gegen Erfurt

von Michael Duschl

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Entwicklungsfähige, junge Spielerinnen noch gezielter suchen und verpflichten will Benedikt Frank (7.v.l.), Trainer des Bundesliga-Aufsteigers Nawaro Straubing, der schon am Mittwochabend den sportlichen Klassenerhalt feiern könnte. −Foto: Harald Schindler

Entwicklungsfähige, junge Spielerinnen noch gezielter suchen und verpflichten will Benedikt Frank (7.v.l.), Trainer des Bundesliga-Aufsteigers Nawaro Straubing, der schon am Mittwochabend den sportlichen Klassenerhalt feiern könnte. −Foto: Harald Schindler

Entwicklungsfähige, junge Spielerinnen noch gezielter suchen und verpflichten will Benedikt Frank (7.v.l.), Trainer des Bundesliga-Aufsteigers Nawaro Straubing, der schon am Mittwochabend den sportlichen Klassenerhalt feiern könnte. −Foto: Harald Schindler


Das Saisonziel ist zum Greifen nahe. Ein Sieg im morgigen Heimspiel (19.30 Uhr) gegen Schwarz-Weiß Erfurt und Nawaro Straubing hat den Klassenerhalt in der Volleyball-Bundesliga der Frauen sicher. Stolz auf die Entwicklung des Aufsteigers ist Trainer Benedikt Frank schon jetzt: "Wir bewegen uns auf einem guten Level", kommentiert der 38-Jährige mit der Zuversicht, dass in Straubing auf Jahre Erstliga-Volleyball geboten werden kann.

Obwohl die Straubingerinnen 15 von 19 Saisonspielen verloren haben, scheint der sportliche Klassenerhalt nur mehr Formsache zu sein, weil mit Schwarz-Weiß Erfurt (vier Punkte weniger) und VCO Berlin (null Punkte) zwei Vereine deutlich schlechter dastehen. Außerdem: "Gemessen an den erreichten Punkten sind wir einer der besten Aufsteiger der letzten zehn Jahre", weiß Frank. Der Berliner ist seit 2017 Coach bei Nawaro Straubing, der 1. Frauenmannschaft der Volleyball-Abteilung des FTSV Straubing, und hat den Klub in die 1. Bundesliga geführt – mit einer klaren Philosophie: "Im Vergleich zu anderen haben wir deutlich weniger Geld und arbeiten fast ausschließlich mit jungen, entwicklungsfähigen, deutschsprachigen Talenten", erklärt Frank. Zuspielerin Dana Schmidt (21 Jahre), Diagonalangreiferin Lena Große-Scharmann (20) oder Libera Sophie Dreblow (21) sind drei dieser Spielerinnen, auf die Nawaro setzt – und stolz ist: "Natürlich machen die Fehler, wo du dir als Trainer denkst, boah... aber das ist eine harte Schule und da müssen sie durch und sie machen das teilweise ganz toll", lobte Trainer Frank jüngst nach der 0:3-Niederlage gegen einen der etablierten Vereine der Bundesliga, die Roten Raben Vilsbiburg. Freilich mussten die Straubingerinnen, die in ihren Heimspielen im Schnitt vor rund 800 Zuschauern in der Dreifachturnhalle "Am Peterswöhrd" aufschlagen, viel Lehrgeld bezahlen in dieser Saison.

Aber das sollte sich schon morgen gegen Erfurt und in der nächsten Erstliga-Saison auszahlen. "Einen Großteil der Spielerinnen werden wir behalten. Die haben inzwischen viel gelernt und starten dann von einem höheren Basic-Level", sagt ein motivierter Benedikt Frank, der zudem noch gezielter nach Talenten Ausschau halten will. Damit Nawaro Straubing noch oft vor Spielen wie am morgigen Mittwoch steht, wo der Klassenerhalt mit einem einzigen Spiel gefeiert werden kann.












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