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Volleyball  |  19.02.2019  |  11:38 Uhr

Siegesserie der Volleyballer hält: TSV Deggendorf holt fünf Punkte − und kann weiter für Liga 3 planen

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Zehn Siege aus den vergangenen elf Spielen feiern die Volleyballer des TSV Deggendorf. −F.: Helmut Müller

Zehn Siege aus den vergangenen elf Spielen feiern die Volleyballer des TSV Deggendorf. −F.: Helmut Müller

Zehn Siege aus den vergangenen elf Spielen feiern die Volleyballer des TSV Deggendorf. −F.: Helmut Müller


"Eigentlich hatten wir gehofft, sechs Punkte aus den beiden Spielen mitzunehmen", sagte Deggendorfs Zuspieler Sebastian Schwarz nach einem anstrengenden Doppelspieltags-Wochenende etwas enttäuscht. Aus den Drittliga-Duellen gegen den MTV München (3:1) und den VSV Jena (3:2) hatte der TSV Deggendorf fünf von sechs Punkten geholt und damit die Siege 5 und 6 in Folge gefeiert. "Vor allem Jena hat gut gespielt und wir waren nicht so präzise und konzentriert wie in den vergangenen Spielen. Hier haben wir auf jeden Fall der hohen Belastung der letzten Wochen Tribut zollen müssen", sagte Schwarz. Immerhin: Das Thema Abstiegsgefahr, das ohnehin nie aufs Tableau kam, kann Deggendorf jetzt auch offiziell abhaken.

Das Wochenende begann am Samstag mit dem Spiel gegen den MTV München, die in dieser Saison schon mehrmals zeigen konnten, dass sie gegen starke Teams brillieren können. Das zeigten sie auch im Hinspiel, welche die Deggendorfer nach einem 0:2-Satzrückstand gerade noch mit 3:2 für sich entscheiden hatten können. Doch diesmal lief das Spiel mehr nach den Vorstellungen der Donaustädter.

Zwar verschlief man den Beginn der Partie und musste folgerichtig den ersten Durchgang überraschend abgeben, jedoch fing sich das Team, um den an diesem Tag herausragenden Constantin Schmid und legte im Stile einer Spitzenmannschaft ein paar Gänge zu. Die Annahme um Libero Sebastian Reichhart stand gewohnt sicher und so konnte man den zweiten Satz sehr deutlich mit 25:14 gewinnen.

Im dritten Durchgang warfen die Gäste aus der Landeshauptstadt nochmal alles in die Waagschale. Georg Wolf beendete das Aufbäumen der abstiegsbedrohten Münchener mit einem seiner vielen krachenden Blocks zum vorentscheidenden 25:23, was zugleich die 2:1-Satzführung bedeutete. Im letzten Satz an diesem Tag kontrollierten die Mannen von Trainer Szabi Beregszazy das Geschehen auf dem Spielfeld. Sebastian Burgis, der den fehlenden Kilian Grobbink vertrat, punktete immer wieder überlegt und schlussendlich war es erneut ein Block, dieses Mal von Paul Seidel, der die nächsten drei Punkte besiegelte.

Am Sonntag ging es dann gegen das Tabellenschlusslicht aus Thüringen. Die Mannschaft vom VSV Jena musste am Vortag bereits eine Niederlage gegen den direkten Konkurrenten aus Taufkirchen hinnehmen und hat damit wohl auch die letzten Hoffnungen auf den Klassenerhalt begraben müssen. Doch die Heimmannschaft konnte besonders in der Annahme an diesem Tag ihre Normalform nicht abrufen und so entwickelte sich ein zähes Kampfspiel. Obwohl die Hausherren bereits mit 2:0 in Führung lagen, machten sie den Sack nicht zu und mussten daher den anstrengenden Weg über den Tie-Break gehen. Immerhin hier zeigten sie dann wieder ihre gewohnte Souveränität und gewannen folgerichtig.

"Das war ein Spiel zum Vergessen. Wir haben nicht gut gespielt und können froh sein, dass wir überhaupt noch zwei Punkte mitgenommen haben. Kommendes Wochenende in Leipzig wollen wir dann wieder mehr Gas geben und schauen was da drin ist", sagte Kilian Grobbink, der gegen Jena wieder mit von der Partie sein konnte.

Durch die fünf Punkte und der famosen Serie von zehn Siegen aus den letzten elf Spielen rangiert Deggendorf nun punktgleich mit dem nächsten Gegner aus Sachsen auf dem vierten Tabellenplatz. Bei einem Sieg könnte der TSV Deggendorf den Augstiegsambitionen der LE Volleys aus Leipzig einen gehörigen Dämpfer verpassen. − mib/red













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