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Volleyball-Bezirksliga der Frauen  |  08.02.2019  |  12:03 Uhr

Spannendes Aufstiegsrennen: Waldkirchen spekuliert mindestens auf die Relegation – Schönberg reicht Platz 3

von Michael Duschl

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Zufrieden blickt der Waldkirchner Trainer Josi Appel (rechts) auf das Spiel seiner Volleyballerinnen um (von rechts) Anna-Maria Bauer und Samira Lehner, die am heutigen Samstag wieder zum Heimspieltag antreten. −Foto: Sven Kaiser

Zufrieden blickt der Waldkirchner Trainer Josi Appel (rechts) auf das Spiel seiner Volleyballerinnen um (von rechts) Anna-Maria Bauer und Samira Lehner, die am heutigen Samstag wieder zum Heimspieltag antreten. −Foto: Sven Kaiser

Zufrieden blickt der Waldkirchner Trainer Josi Appel (rechts) auf das Spiel seiner Volleyballerinnen um (von rechts) Anna-Maria Bauer und Samira Lehner, die am heutigen Samstag wieder zum Heimspieltag antreten. −Foto: Sven Kaiser


Die Volleyball-Saison biegt auf die Zielgerade ein und da befinden sich mit den Frauen des TSV Waldkirchen und des TSV Schönberg zwei Mannschaften aus dem Landkreis im Meisterschaftsrennen der Bezirksliga. Die Waldkirchnerinnen haben am Samstag, ab 14 Uhr, in eigener Halle (Gymnasium) die Gelegenheit mit zwei weiteren Siegen den Relegationsrang abzusichern und Druck auf den Titelfavoriten Wilde Wespen Steinach aufzubauen.

Vor den beiden Heimspielen gegen TSV Niederviehbach II und FTSV Straubing III betont der Waldkirchner Trainer Josi Appel, dass er unabhängig von den restlichen Spielen "stolz auf die Entwicklung der Mannschaft" ist. Er versammelt einen relativ kleinen Kader um sich und deshalb hat das Team um Zuspielerin Julia Luksch seine Erwartungen bereits erfüllt. Gerade heuer läuft es besonders gut: alle vier Partien 2019 gewannen Lehner und Co. souverän mit 3:0. Dadurch setzte die Appel-Truppe zum Überholvorgang an und positionierte sich im Laufe des Januars auf Platz 1 – einen Punkt vor Steinach, das allerdings ein Spiel weniger ausgetragen hat. Coach Appel bleibt dennoch bescheiden: "Platz 1 dürfte aufgrund des leichten Restprogramms der Steinacherinnen vergeben sein", meint er. Doch ein bisschen spekuliert er schon auf die Rückkehr seiner Mannschaft in die Landesliga – und sei es über den Umweg Relegation. "Der Wunsch wieder aufzusteigen ist schon da", formuliert Appel, der seit dem Abstieg 2017 das Team kontinuierlich und mit Bedacht umbaute und entwickelte. Die Früchte dieser Arbeit könnten nun erntereif sein. Appel jedenfalls lobt seine Spielerinnen: "Zum einen wirkt sich die Trainingskontinuität von jungen Spielerinnen wie Alina Medvedev oder Natalie Freund positiv auf die Spielanlage der Mannschaft aus. Zum anderen sind erfahrene Spielerinnen wir Maria Hirz, Christiane Rosenberger sowie Lilia Eder immer mit vorbildlichem Einsatz dabei und sorgen für Motivation bei den Jungen", erklärt Appel.

Aus diesem Grund bläst er dann doch zum Angriff vor dem Heimspieltag: "Wir wollen am Samstag die Spiele gewinnen und den Relegationsplatz absichern." Fahren Rosenberger und Kameradinnen am Samstagnachmittag zwei weitere 3:0 oder 3:1 Siege ein, ist ihnen Platz 2 sicher. Und vielleicht springt am Ende die schöne Zugabe einer bislang erfolgreichen Saison (zehn Siege, drei Niederlagen) heraus: Der Landesliga-Aufstieg.

Der TSV Schönberg nimmt sich indes selbst aus dem Titelrennen: "Wir haben nicht den Wunsch in die Landesliga aufzusteigen, weil wir uns erstens nicht verstärken können und zweitens zum Saisonende ein Umbruch ansteht", erklärt Abteilungsleiterin Sabine Wojczenko auf Anfrage. Dennoch ärgern wollen die Schönbergerinnen die Rivalen allemal, auch wenn sie ihre restlichen drei Spiele erst im März bestreiten. Geht es nach Wojczenko, würden die Schönbergerinnen am Ende einen sehr guten dritten Platz ins Ziel bringen: "Steinach ist Favorit auf die Meisterschaft und zweiter wird meiner Einschätzung nach am ehesten Waldkirchen, das die letzten Spiele sehr überzeugt hat."

Zwischenzeitlich stand auch Schönberg auf Platz 1 und hat bislang – wie Waldkirchen und Steinach – zehn Saisonsiege eingefahren. Ab sofort hat Wojczenko die nächste Saison im Hinterkopf: "Wir können unbeschwert in die letzten Spiele gehen und im Hinblick auf die nächste Saison experimentieren." Dann wird beispielsweise die junge Angreiferin Sarah Kreuzer beruflich bedingt voraussichtlich nicht mehr an Bord sein. Zudem hätten auch einige langgediente Spielerinnen noch nicht ihre Zusage für die neue Saison gegeben.

RESTPROGRAMMETSV Waldkirchen (30 Punkte/ 13 Spiele)
TSV Niederviehbach II (heute)
FTSV Straubing III (heute)
SG Saldenburg (23. März)

Wilde Wespen Steinach (29 Punkte /12 Spiele)
TV Dingolfing III (heute)
SG Saldenburg (heute)
TSV Altenmarkt (23. Februar)
TSV Niederviehbach II (23. Februar)

TSV Schönberg (28 Punkte / 13 Spiele)
TV Dingolfing III (16. März)
FTSV Straubing III (23. März)
TSV Altenmarkt (23. März)












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