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Eisschwimmen  |  08.02.2019  |  08:44 Uhr

Wandratsch schreibt Geschichte: Haiminger (52) ist der Erste, der bei einem Weltcup alle elf Rennen gewinnt

von Franz Aichinger

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Wie einst US-Schwimmlegende Michael Phelps: Christof Wandratsch präsentiert vor der Kulisse des Bleder Sees seine elf Goldmedaillen, die er bei dieser Weltcup-Station erobert hat. −Foto: Jakovlev

Wie einst US-Schwimmlegende Michael Phelps: Christof Wandratsch präsentiert vor der Kulisse des Bleder Sees seine elf Goldmedaillen, die er bei dieser Weltcup-Station erobert hat. −Foto: Jakovlev

Wie einst US-Schwimmlegende Michael Phelps: Christof Wandratsch präsentiert vor der Kulisse des Bleder Sees seine elf Goldmedaillen, die er bei dieser Weltcup-Station erobert hat. −Foto: Jakovlev


"Das hat noch nie jemand geschafft. Das war genial." So verkündet Eisschwimmer Christof Wandratsch seine rundum gelungene Vorstellung bei der zweiten Station des Weltcups der International Winter Swimming Association (IWSA). Im slowenischen Bled stieg der 52-Jährige aus Haiming zu elf Rennen ins fünf Grad kalte Wasser und kletterte ebenso oft als Sieger seiner Altersklasse wieder an Land. Damit hat er in dieser noch jungen Sportart einmal mehr Geschichte geschrieben.

"Wandi", der am Wochenende zuvor beim Chiemsee-Eiskönig in Prien bei seinen sechs Starts seine Altersgenossen ebenfalls sechs Mal abgehängt hatte, mutete sich an den beiden Wettkampftagen ein Mammutprogramm zu. Er absolvierte die maximale Zahl an Einsätzen, um maximal zu punkten. Das zahlte sich aus, denn der ehrgeizige Lehrer der Burghauser Franz-Xaver-Gruber-Mittelschule übernahm damit nicht nur die Weltcup-Führung in der AK-Wertung, sondern auch im Gesamtklassement.

Neben den Freistilstrecken 25, 50, 100, 200, 450 und 1000m stürzte sich Wandratsch auch über 25, 50, 100 und 200m Brust sowie 25m Schmetterling ins eisige Nass. Gesamtschnellster war er dabei über 200, 450 und 1000m Freistil sowie über 200m Brust. Zudem schlug der Starter von Keep Frozen Team Aqua Sphere als zweitbester aller 130 Teilnehmer aus 15 Nationen über 50 und 100m Brust, 100m Freistil und 25m Schmetterling an. Absolviert wurden die Bewerbe bei Außentemperaturen von drei Grad und intensivem Dauerregen in einem im Bleder See installierten 25-m-Becken, zu den beiden Langstrecken ging es dagegen auf einen Dreieckskurs hinaus aufs Gewässer. Dabei wurden die Schwimmer zwar von Booten begleitet, aber im Ernstfall hätte hier nicht so schnell eingegriffen werden können wie vom Beckenrand aus – was Wandratsch aufgrund des hohen Risikos vor allem für nicht so leistungsstarke Sportler kritisiert: "Ich bin kein Freund davon, auch wenn es für die Zuschauer und für die Aktiven attraktiver und abwechslungsreicher ist." Er selbst, so gesteht der Routinier, habe auch "gehörigen Respekt" gehabt. Schließlich musste er diese Rennen aufgrund des dicht gedrängten Programms in Angriff nehmen, obwohl er noch nicht optimal aufgewärmt war.

Immerhin konnte Wandratsch aber neben seiner immensen Erfahrung auch auf die gute Vorbereitung bauen, die er zusammen mit seinem Coach Klaus Ludwig und seinem Trainingspartner Thomas Himmler aus Duttendorf absolviert hat. Diese Ausdauer und Härte wird der mehrfache Weltmeister im Eiswasser auch in den nächsten Wochen brauchen, denn da geht es Schlag auf Schlag. Am kommenden Wochenende steht der Eisman im Bodensee auf dem Programm, am 16./17. Februar folgt dann der nächste IWSA-Weltcup in Skelleftea (Schweden) und am 23. Februar das Finale des neunteiligen Ice-Cups in Neuhermsdorf im Osterzgebirge. Das alles ist aber nur die Einstimmung auf den Saisonhöhepunkt, die Weltmeisterschaft der International Ice Swimming Association (IISA) über 1000m Mitte März in Murmansk (Russland). Hier möchte der nimmermüde "Wandi" seiner langen und erfolgreichen Karriere als Extremsportler ein weiteres Kapitel anfügen.












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