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06.02.2019  |  10:55 Uhr

Bad Griesbach fast schon unheimlich: Diese Volleyball-Mädels mischen die Bayernliga auf

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Wenn‘s läuft...: Die Griesbacher Volleyballerinnen eilen in der Bayernliga von Sieg zu Sieg. Nach dem glatten 3:0 in Friedberg feiern (hinten von links) Coach Dominik Ludwig, Lisa Fabich, Magdalena John, Christine Hellinger, Constanze Koller und Luise Neumüller, vorne v.l. Carolin Reitberger, Jenny Janda, Susanne Lermer, Sophia Hebel und Steffi Koller. −Foto: Stephani

Wenn‘s läuft...: Die Griesbacher Volleyballerinnen eilen in der Bayernliga von Sieg zu Sieg. Nach dem glatten 3:0 in Friedberg feiern (hinten von links) Coach Dominik Ludwig, Lisa Fabich, Magdalena John, Christine Hellinger, Constanze Koller und Luise Neumüller, vorne v.l. Carolin Reitberger, Jenny Janda, Susanne Lermer, Sophia Hebel und Steffi Koller. −Foto: Stephani

Wenn‘s läuft...: Die Griesbacher Volleyballerinnen eilen in der Bayernliga von Sieg zu Sieg. Nach dem glatten 3:0 in Friedberg feiern (hinten von links) Coach Dominik Ludwig, Lisa Fabich, Magdalena John, Christine Hellinger, Constanze Koller und Luise Neumüller, vorne v.l. Carolin Reitberger, Jenny Janda, Susanne Lermer, Sophia Hebel und Steffi Koller. −Foto: Stephani


Die Volleyball-Damen des TSV Bad Griesbach sind in der Bayernliga die Mannschaft der Stunde. Fast schon unheimlich ist die aktuell sehr gute Form der Rottalerinnen. Mit dem 3:0 in Friedberg und dem 3:1 in Kleinaitingen verlängerte die Mannschaft von Trainer Dominik Ludwig ihre Erfolgsserie, tastete sich auf Platz 4 vor und hat Rang 3 in Reichweite.

Am Samstagabend traten die Griesbacherinnen als Favorit beim Tabellenvorletzten TSV Friedberg an. Die Schwaben waren im Vorjahr aus der Regionalliga abgestiegen und sind im Umbruch. Die noch sehr jungen Spielerinnen mussten bisher in der Bayernliga Lehrgeld bezahlen, Verzichten musste Coach Ludwig auf Mittelblockerin Julia Sosnowski, die angeschlagen die beiden Spiele zu Gunsten der kommenden schweren Aufgaben ausließ. Griesbach trat die Reise mit den Zuspielerinnen Lisa Fabich und Sophia Hebel, den Liberas Christine Hellinger und Susanne Lermer, Diagonale Jenny Janda, den Mittelblockerinnen Constanze Koller und Magdalena John, sowie den Außenannahmespielerinnen Carolin Reitberger, Steffi Koller und Luise Neumüller an.

Mit einer langen Anreise in den Beinen startete der TSV Bad Griesbach etwas holprig in die Begegnung. Friedberg schlug stark auf und machte damit dem Annahmeriegel der Gäste hin und wieder Probleme. Mitte des Satzes kämpften sich die Griesbacherinnen aber immer mehr in das Spiel und dominierten die Begegnung zusehends. Griesbach gewann Satz 1 mit 25:21. Im zweiten Abschnitt knüpften die Ludwig- Schützlinge dann aber an die Leistung der letzten Spiele an. Zuspielerin Fabich schoss mit ihren Aufschlägen den Annahmeriegel der Schwaben förmlich aus der Halle und stellte auf 10:1. Ludwig wechselte früh Hebel und Lermer ein. Dem Spielfluss schadeten die Wechsel nicht. Vor allem die Mittelblockerinnen waren für die Gegnerinnen nicht zu verteidigen. Kapitänin Constanze Koller punktete nach Belieben. Der 2. Satz endete deutlich 25:13. Auch danach drückten die Griesbacherinnen dem Spiel ihren Stempel auf. Hier stand vor allem der Block wie eine Wand. Mit 25:19 ging auch dieser Durchgang an den rundum überzeugenden TSV Bad Griesbach.

Nach nur zehn Stunden Pause und Übernachtung im Hotel mussten die Rottalerinnen am nächsten Tag bereits um 11 Uhr beim Tabellennachbarn FC Kleinaitingen antreten. Anfang des Jahres hatte man zu Hause zwar 3:2 gewonnen, war mit dem verlorenen Punkt am Ende dann aber nicht glücklich. Diesmal wollte es die Ludwig-Truppe besser machen. Allerdings startete Griesbach ungenügend in die Partie. Im Gegensatz zum Vorabend ging diesmal über die Mitte nur wenig. Folgerichtig gewann Kleinaitingen den ersten Satz 25:19. Ludwig stellte im zweiten Satz Diagonale Jenny Janda auf die Außenangreiferposition und brachte damit neuen Schwung in die Mannschaft. Janda war für den gegnerischen Block und die Abwehr nicht zu bekommen und sammelte Punkt für Punkt für ihr Team.

Das stabilisierte das ganze Team und die Leistung wurde in allen Mannschaftsteilen verbessert. Griesbach hatte nun ihren Gegner im Griff und holte sich die Sätze 2 und 3 mit 25:20 und 25:16. Im vierten Satz gönnte Ludwig Janda eine verdiente Pause. Griesbach zog durch und holte sich auch diesen Durchgang mit 25:16. Hatte das Spiel des TSV zu Beginn noch "gekrampft", wurden die Rottalerinnen zusehends stabiler und souveräner. Trotzdem darf man den Erfolg als Arbeitssieg einstufen.

Der TSV muss für das kommende Wochenende wieder eine Schippe drauflegen, um die Aufgaben am Samstag beim FTM Schwabing II und am Sonntag bei SV Lohhof III erfolgreich gestalten zu können. Mit den sechs Punkten im Rücken klettert der TSV Bad Griesbach nun auf Platz 4 und hat Platz 3 fest im Visier. − W.S.












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