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Burghausen  |  05.12.2018  |  10:09 Uhr

23:22-Siegtor zwei Sekunden vor der Schlusssirene: Thomas Reitmeier lässt Wacker gegen Indersdorf jubeln

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Vier Tore erzielte Thomas Reitmeier (links) und war damit bereits einer der Topschützen. Mit seinem letzten, siegbringenden Treffer krönte er die Aufholjagd seiner Burghauser gegen Indersdorf. −Foto: Butzhammer

Vier Tore erzielte Thomas Reitmeier (links) und war damit bereits einer der Topschützen. Mit seinem letzten, siegbringenden Treffer krönte er die Aufholjagd seiner Burghauser gegen Indersdorf. −Foto: Butzhammer

Vier Tore erzielte Thomas Reitmeier (links) und war damit bereits einer der Topschützen. Mit seinem letzten, siegbringenden Treffer krönte er die Aufholjagd seiner Burghauser gegen Indersdorf. −Foto: Butzhammer


Nichts für schwache Nerven war die Begegnung der Handball-Bezirksoberliga Altbayern zwischen dem SV Wacker und dem neuen Tabellenvorletzten TSV Indersdorf. Erst zwei Sekunden vor der Schlusssirene erlöste Thomas Reitmeier die Burghauser in der bestens besuchten Sportparkhalle mit seinem Treffer zum 23:22-Sieg.

Die Heimmannschaft fand gegen die mit großen Personalsorgen angetretenen Glonntaler in den ersten 15 Minuten überhaupt nicht ins Spiel. Während Wackers Defensive aber fast kein Vorwurf zu machen war, präsentierte sich der Angriff äußerst harmlos – reihenweise wurden beste Chancen ausgelassen. Indersdorf machte aus seinen Möglichkeiten das Beste und konnte die Partie bis zum 5:5 (15.) ausgeglichen gestalten.

Angetrieben vom gut aufgelegten SVW-Torwart Kilian Freilinger, der durch einige Paraden einen möglichen Rückstand verhinderte, zeigte fortan aber auch der Angriff gelungene Aktionen. Treffer von Außenspieler Dennis Rieger sowie aus dem Rückraum Johannes Kreibig und Alexander Koller brachten bis zur 23. Minute eine 9:7-Führung. Diese sorgte für ein wenig Sicherheit, man spielte nun abgeklärter und nutzte die Torgelegenheiten besser. Reitmeier und Spielmacher Christoph Kalchauer erhöhten auf 12:9, aber Indersdorf konnte nochmal verkürzen.

Auch in die zweite Spielhälfte starteten die Wackerianer katastrophal. In weniger als zwei Minuten erzielten die Gäste drei Tore und lagen plötzlich ihrerseits mit 13:12 in Front. Alexander Baumrucker schaffte nochmal den Ausgleich (14:14), dann jedoch übernahm Indersdorf wieder das Kommando. Vor allem aus dem Rückraum und über den Kreis setzte der Abstiegskandidat nun spielerische Akzente und zog bis zur 38. Minute auf 17:14 davon.

Burghausen war bemüht, den verloren gegangenen Faden wiederzufinden. Über tolle Aktionen von Rückraumspieler Sebastian Hausner und Reitmeier kam man tatsächlich zurück. Vor allem Hausner glänzte mit seiner individuellen Stärke und stellte mit dem Tor zum 17:18 den Anschluss her (47.). Je mehr die Partie dem Ende entgegenging, desto größer wurde die Spannung. Durch Fehler der Wackerianer kam Indersdorf zu leichten Ballgewinnen und münzte diese in einen Drei-Tore-Vorsprung um. Die Hausherren zeigten nach dem 19:22 in der 54. Minute aber große Moral und kämpften sich im Kollektiv noch einmal heran.

Christoph Kalchauer führte sein Team zu einer packenden Aufholjagd. Hinten wurde auf einmal ein Ball nach dem anderen erobert, vorne die Chancen nun konsequent verwertet. Reitmeier, der sehr gut spielende Dennis Rieger und Kalchauer bewiesen Nervenstärke und sorgten mit ihren Toren bis zur 59. Minute für den Gleichstand zum 22:22.

In der Schlussminute wurde es dramatisch. Torwart Freilinger vereitelte eine Indersdorfer Möglichkeit und leitete den letzten Angriff seines Teams ein. Die Uhr war schon fast abgelaufen, dann setzte sich Reitmeier auf der rechten Rückraumposition durch – und sein Wurf schlug unter dem riesigen Jubel von Zuschauern und Mitspielern zum 23:22 im Netz ein. – Tore Burghausen: Thomas Reitmeier 4, Christoph Kalchauer 4, Dennis Rieger 4, Alexander Baumrucker 4/davon 1 Siebenmeter, Johannes Kreibig 2, Sebastian Hausner 2, Robin Mögel 1, Alexander Koller 1, Christoph Schreyer 1.

Mit dem sechsten Sieg im neunten Spiel rückte die Mannschaft auf den 4. Tabellenplatz vor und stellte bei jetzt 12:6 Punkten den unmittelbaren Kontakt zu den Spitzenteams her. − lan












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