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Eiskunstlauf  |  28.11.2018  |  15:41 Uhr

Eisprinzessin Ann-Christin (15): Sie wollte alles hinschmeißen – und jetzt ihr super Comeback!

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Ihr bisher schlimmster Wettbewerb: Beim Junior Grand Prix von Ostrau patzte Ann-Christin Marold mehrfach, die junge Hauzenbergerin wollte danach "nicht mehr Eislaufen". −Screenshot: M. Witte

Ihr bisher schlimmster Wettbewerb: Beim Junior Grand Prix von Ostrau patzte Ann-Christin Marold mehrfach, die junge Hauzenbergerin wollte danach "nicht mehr Eislaufen". −Screenshot: M. Witte

Ihr bisher schlimmster Wettbewerb: Beim Junior Grand Prix von Ostrau patzte Ann-Christin Marold mehrfach, die junge Hauzenbergerin wollte danach "nicht mehr Eislaufen". −Screenshot: M. Witte


Was für ein Comeback: Die Hauzenberger Eislauf-Prinzessin Ann-Christin Marold (15) hat sich aus einer sportlichen Krise mit Erfolg zurückgekämpft – und ist beim ISU-Wettbewerb Skate Celje (Slowenien) auf einen hervorragenden 2. Platz gelaufen.

Wie eine Befreiung wirkte die Kür von Ann-Christin Marold am vergangenen Wochenende, es war die beste des Tages bei den Juniorinnen und mit 136,99 Punkten stand am Ende mit Platz 2 eine mehr als zufriedenstellende Platzierung. Im Kurzprogramm hatte das Top-Talent aus der Granitstadt noch etwas gewackelt. Fehlendes Selbstvertrauen und Wettkampfpraxis waren ihr noch sichtlich anzumerken – und so tat sich ein Rückstand von 10,57 Punkten auf die nach dem Kurzprogramm führende Olga Mikutina auf. Die für Österreich startende Ukrainerin sicherte sich auch mit insgesamt 145,54 Punkten den Sieg. Dritte wurde die Österreicherin Stefanie Pesendorfer mit 123,43 Punkten.

Für Ann-Christin Marold war es der erste Wettbewerb seit zwei Monaten, der erste nach dem Desaster beim Junior Grand Prix von Ostrau (Tschechien). Dort hatte sie die ganz harte Seite des Leistungssports kennen gelernt und fiel sprichwörtlich vom "Himmel in die Hölle". Weder im Kurzprogramm noch in der Kür wollte etwas gelingen. Und zum ersten Mal in ihrer sportlichen Karriere sagte sie drastische Worte: "Ich will nicht mehr Eislaufen." Auch wenn sie verletzt nach Ostrau angereist war, wollte sie es nicht als Ausrede gelten lassen und war untröstlich – der Schock saß tief.

Ihre Trainer beschlossen daraufhin, sie sowohl vom Grand Prix in Yerevan (Armenien) als auch von allen anderen Wettbewerben zurückzuziehen – eine gute Entscheidung. Ihr neues Linzer Trainerduo, Denise Jaschek und Markus Haider, schafften es, die 15-jährige Schritt für Schritt wieder aus ihrem Leistungstief heraus zu führen und ihr auch mental wieder in die Spur zu helfen. Skate Celje hat gezeigt, dass der Weg, die Richtung stimmt und die Deutschen Juniorenmeisterschaften kommen können.

In Dortmund wird sie erstmalig für ihren neuen Verein, den WSV Aschaffenburg, starten und eines ist klar: Dort will die Wahl-Linzerin aus dern Granitstadt ihren Titel verteidigen und – wenn alles gut läuft – steht sogar ein Startplatz bei den Seniorenmeisterschaften in Aussicht. Diese Titelkämpfe finden kurz vor Weihnachten in Stuttgart statt; von einem Start bei diesen Meisterschaften hat Marold schon als Mädchen geträumt. − RM












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