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Basketball  |  07.11.2018  |  07:25 Uhr

Bitteres 117:119 nach Verlängerung: Wacker ist gegen Spitzenreiter schon 20 Punkte vorn – und verliert noch

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Wie bitter war das denn! Da zeigt Aufsteiger SV Wacker Burghausen in der Basketball-Bezirksoberliga gegen TS Jahn München ein super Spiel, liegt zwischenzeitlich mit 20 Punkten vorn – und muss am Ende doch als Verlierer vom Feld gehen. 102:102 hieß es nach regulärer Spielzeit, 117:119 nach der Verlängerung.

Zerfahrener Beginn, 11:11 nach fünf Minuten. Dann fanden die Wacker-Knights besser ins Spiel, führten nach dem ersten Viertel 31:24. Das zweite gehörte zum Besten, was man in Burghausen basketballerisch seit Langem gesehen hat. Während die Münchner bei ihren Dreier-Versuchen meist erfolglos blieben, setzten sich bei den Hausherren Bojan Djurica, Norbert Hamari und Andreas Bachmann unter den Körben ein ums andere Mal klasse in Szene. Dem 57:43 nach 19 Minuten folgten ein paar Leichtsinnsfehler, aber das 60:48 zur Pause war trotzdem noch stark.

Und danach ging’s für Wacker geradewegs so weiter: enge Verteidigung, gute Rebounds, überlegtes Spiel im Angriff. Als man in der 24. Minute sogar mit 20 Punkten vorne war (82:62), schien die Sensation gegen den ungeschlagenen Ersten greifbar. Dann jedoch geschah etwas, was sich im Nachhinein als Knackpunkt herausstellen sollte: Djurica bekam sein viertes Offensivfoul (!) gepfiffen, worüber er sich so sehr aufregte, dass ihm die Schiedsrichter noch ein technisches Foul anlasteten. Damit war für den bosnischen Ex-Nationalspieler die Partie vorzeitig beendet.

Seine Kollegen reagierten darauf wie gelähmt: Fehlpässe, Schrittfehler, Fehlwürfe – nichts funktionierte mehr. Trotz dieses Bruchs im Spiel führte Burghausen vor dem Schlussviertel immer noch mit 17 Punkten (82:65), denn Jahn München hatte die gegnerische Schwächephase nicht wirklich nutzen können.

Im letzten Abschnitt ging es hüben wie drüben härter zur Sache. Als die Wackerianer in der 35. Minute mit 91:76 in Front waren, wähnten sie sich als Sieger. Dann mussten allerdings auch Hamari und Bachmann jeweils mit dem fünften Foul vom Feld, die Gäste witterten Morgenluft und starteten eine Aufholjagd. Mit einem Dreier schafften sie wenige Sekunden vor Schluss tatsächlich noch den Gleichstand.

In den fünf Extraminuten versuchten die verbliebenen Burghauser alles. Marvin Herkenroth erzielte elf seiner herausragenden 29 Punkte – und doch reichte es nicht. Drei Sekunden vor der Sirene erzielten die Münchner per Korbleger die entscheidenden Punkte. Eine ganz bittere Pille für die Knights, die in der Tabelle von Rang 5 auf 8 abrutschten.

Sie hatten den Aufstiegsaspiranten am Rande einer Niederlage – und bei aller Enttäuschung sollten sie darauf stolz sein! Punkte Burghausen: Marvin Herkenroth 29/davon 3 Dreier, Bojan Djurica 26/1, Alija Mehidic 23/3, Norbert Hamari 18, Andreas Bachmann 11, Laurens Urbanke 6, Christian Schmidt 4. − red/ow












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