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Football  |  12.06.2018  |  10:24 Uhr

101 Punkte: 400 Zuschauer sehen Offensiv-Feuerwerk auf Oberhaus – aber keine Punkte für die Pirates

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Vergeblich gekämpft haben die Passauer Pirates (schwarze Trikots) auf Oberhaus. Gegen die "Fursty Razorbacks" setzte es auch im sechsten Regionalligaspiel eine 38:63-Niederlage. − Foto: Michael Sigl

Vergeblich gekämpft haben die Passauer Pirates (schwarze Trikots) auf Oberhaus. Gegen die "Fursty Razorbacks" setzte es auch im sechsten Regionalligaspiel eine 38:63-Niederlage. − Foto: Michael Sigl

Vergeblich gekämpft haben die Passauer Pirates (schwarze Trikots) auf Oberhaus. Gegen die "Fursty Razorbacks" setzte es auch im sechsten Regionalligaspiel eine 38:63-Niederlage. − Foto: Michael Sigl


14 Touchdowns, 14 Extrapunkte und ein Fieldgoal macht gesamt 101 Punkte, die am Sonntag die über 400 Zuschauer auf Passau Oberhaus zu sehen bekamen. Dabei hielten die Pirates um Quarterback Andrew Griffin gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Fürstenfeldbruck dank ihrer Passoffensive wieder gut mit. Die Verteidigung hatte gegen eine fehlerfrei agierende Offensiveline und das Laufspiel der Razorbacks aber zu wenig Mittel. So stehen die DJK Eintracht-Footballer auch nach dem sechsten Regionalligaspiel noch ohne Sieg da.

Bei schwülwarmen 30 Grad war die Sportanlage bereits vor Anpfiff zur Regionalligapartie der Passau Pirates gegen Fürstenfeldbruck ein Glutofen und das Spiel sollte am Sonntagnachmittag ebenfalls noch heiß werden. Nachdem sich die Razorbacks für den Ballbesitz in der zweiten Halbzeit entschieden hatten, musste sich gleich Passaus Angriff gegen die beste Verteidigung der Liga zeigen. Solide marschierten die Pirates über das Feld und konnten erst an der Brucker 12 gestoppt werden. Eine Distanz allerdings, die für Placekicker Luca Barthmann keine große Herausforderung darstellte. Sicher setzte er den Ball zwischen die Stangen und brachte die Hausherren im ersten Drive mit 3:0 in Führung. Im Gegenzug zeigte sich aber auch gleich, dass es für Passaus Verteidigung an diesem Nachmittag schwer werden würde, den Gegner zu stoppen.

Die wohl beste Offensive-Line der Liga ermöglichte den Razorbacks ein Laufspiel, das durch Passaus Verteidigung teilweise ging, wie ein warmes Messer durch Butter. Mit einem 4-Yard Touchdownlauf schlossen die Gäste ihren ersten Drive zum 3:7 ab. Damit waren die Pirates wieder am Zug und konterten ähnlich souverän. Ein Pass über knapp 15 Yards und rund 25 Yards nach dem Fang von Luca Barthmann brachten die Freibeuter wieder in Führung. Der Schlagabtausch ging aber weiter. Am Ende sorgte ein 4-Yard-Drive in die Endzone für den erneuten Führungswechsel und den 10:14-Zwischenstand nach dem ersten Viertel.

Wer aber dachte, die Pirates würden sich geschlagen geben, sah sich getäuscht. Mit einem "diving catch" bei einem 30-Yardpass von Griffin in die Endzone verkürzte Sebastian Krauss auf 17:28. Doch noch vor der Pause legte die Mannschaft von Headcoach Florian Müller nach. Von der eigenen 25 gestartet schloss Gästequarterback John Eddy diesen Drive mit einem 12-Yard-Touchdownpass ab und sorgte für den 17:35-Pausenstand. Nach Wiederanpfiff setzten die Gäste das Offensivfeuerwerk fort. Mit einem weiteren Lauf in die Endzone erhöhte Fürstenfeldbruck zum 17:49. Trotz des hohen Rückstands zeigten die Pirates nun aber Moral. Mit einem 50 Yard-Touchdown konnte Luis Hannsler den Rückstand wieder verkürzen. Mit einem 70-Yard-Touchdownpass auf Alexander Tschovikov verkürzte Passau im nächsten Angriff um weitere sieben Punkte. Und die Pirates bäumten sich weiter auf – am Ende mussten sie sich aber mit mit 38:63 geschlagen geben.

Passaus Trainer Griffin keineswegs geknicktDie Passauer Moral nötigte auch Gästetrainer Florian Müller Respekt ab: "Wir wussten, dass Passau eine sehr effektive Offense spielt und in keinem Fall unterschätzt werden darf. Für uns war dieser Sieg sehr wichtig, weil er uns auch gezeigt hat, wo wir uns noch verbessern müssen." Aber auch Passaus Trainer Andrew Griffin war nach dieser erneuten Niederlage keineswegs geknickt: "Wir haben immer gesagt, dass diese Saison für uns ein Prozess sein wird. Wir müssen in vielen Bereichen einfach noch besser werden, sowohl was das Blocken, aber auch was das Tackling betrifft. Auch wenn wir bislang noch ohne Sieg da stehen, haben wir bewiesen, dass wir in die Regionalliga gehören. Wir gehen jetzt in die zweite Saisonhälfte um jedes Spiel zu gewinnen." Die erste Chance dazu bietet sich am Sonntag beim Rückspiel gegen die Burghausen Crusaders. − M.St.Passau Pirates – Fursty Razorbacks 38:63 (10:14/21:7/21:7/14:7): Strafen: Passau 6/35 yds, Fürstenfeldbruck 5/35 yds; Punkte Passau: Luca Barthmann 14 (TD, 5XP, FG), Sebastian Krauss 12 (2TD), Luis Hannsler 6 (TD), Alexander Tschovikov 6 (TD); Zuschauer: 403.













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