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05.03.2018  |  16:37 Uhr

Volleyball vom Feinsten: TSV Deggendorf verliert Derby-Spektakel im Tie-Break gegen Niederviehbach

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Pure Energie: die Deggendorfer Kilian Grobbink und Constantin Schmid. Am Ende reichte es für den Tabellendritten aber nur zu einem Punkt gegen die starken Gäste aus Niederviehbach. − Fotos: Helmut Müller

Pure Energie: die Deggendorfer Kilian Grobbink und Constantin Schmid. Am Ende reichte es für den Tabellendritten aber nur zu einem Punkt gegen die starken Gäste aus Niederviehbach. − Fotos: Helmut Müller

Pure Energie: die Deggendorfer Kilian Grobbink und Constantin Schmid. Am Ende reichte es für den Tabellendritten aber nur zu einem Punkt gegen die starken Gäste aus Niederviehbach. − Fotos: Helmut Müller


Die Volleyball-Herren vom TSV Deggendorf mussten am Samstagabend eine knappe Niederlage im Niederbayern-Derby gegen den TSV Niederviehbach hinnehmen. Mit 12:15 musste sich die Schwarz-Truppe im Tie-Break geschlagen geben.

Knapp 280 Zuschauer verwandelten die Comenius-Halle in einen lautstarken Hexenkessel und die Teams dankten es ihnen mit einem hochemotionalen und nervenaufreibenden Volleyballspiel, in dem beide Mannschaften um jeden Punkt kämpften. Wie bereits in den vergangenen Jahren waren viele Gäste-Fans mitgereist und feuerten ihr Team mit Trommeln und Kuhglocken an.

Uns sie hatten in den ersten beiden Sätzen allen Grund zu feiern: Nach einer sehr ausgeglichenen Anfangsphase waren es jeweils die Gäste, die die letzten fünf Punkte konsequenter zu Ende spielten. Folgerichtig gingen sie mit 2:0 in Führung (21:25, 22:25). "Wir haben nur mitgespielt, kaum einen Ball auf den Boden gebracht und gegen Ende einfach keinen Druck mehr machen können. Daher haben wir die beiden Sätze völlig zurecht verloren", schildert Außenangreifer Johannes Reichhart.

Doch wie schon so oft in den vergangenen Jahren konnten die Deggendorfer doch noch einmal ins Spiel zurückfinden und sicherten sich den dritten Durchgang mit 25:20. Der Verlauf des vierten Satzes hätte kurioser nicht sein können. Nach einem 17:23-Rückstand dachten die Gäste bereits an die Siegesfeier und wurden inkonsequent im Angriffsspiel. Dies wussten die heimischen Spieler natürlich zu nutzen. Vor allem der eingewechselte Paul Seidel und eine grandiose Aufschlagsserie von Spielertrainer Sebastian Schwarz sorgten für den nicht mehr für möglich geglaubten Satzausgleich. Ab dem 24:24 ging es Schlag auf Schlag, bis die Deggendorfer schlussendlich jubeln durften und ihren ersten Satzball zum 30:28 verwerteten.

Aus dem Häuschen: Gerade im 4. Satz, den Deggendorf am Ende 30:28 gewann, wurde allen Fans spektakulärer Volleyballsport geboten.

Aus dem Häuschen: Gerade im 4. Satz, den Deggendorf am Ende 30:28 gewann, wurde allen Fans spektakulärer Volleyballsport geboten.

Aus dem Häuschen: Gerade im 4. Satz, den Deggendorf am Ende 30:28 gewann, wurde allen Fans spektakulärer Volleyballsport geboten.


Im Tie-Break ging es erneut hin und her, bis die Heimmannschaft beim Stand von 12:12 zwei Fehler in der Annahme machte und somit den Satz mit 12:15 verloren geben musste. "Natürlich ist es ärgerlich, dass wir das Spiel nicht noch gedreht haben, aber ich glaube, dass uns der Gewinn des vierten Satzes und des daraus resultierenden Punktes auch sehr freuen kann. Eine bessere Werbung als dieses Spiel gibt es für den Volleyballsport wohl kaum", sagte Felix Lorenz. Nach dieser Niederlage stehen die Deggendorfer weiter auf dem 3. Tabellenplatz, den sie kommende Woche gegen den direkten Verfolger in Dresden verteidigen wollen.

Am Ende durften sie posen: Die Niederviehbacher Spieler und ihre Fans jubeln über den Sieg im Derby.

Am Ende durften sie posen: Die Niederviehbacher Spieler und ihre Fans jubeln über den Sieg im Derby.

Am Ende durften sie posen: Die Niederviehbacher Spieler und ihre Fans jubeln über den Sieg im Derby.


Grund zum Jubeln gab es im Lager der Deggendorfer Volleyball-Abteilung trotzdem: Die 2. Herrenmannschaft des TSV konnte nach einer souveränen Saison mit nur einer Niederlage die Meisterschaft in der Bezirksliga feiern und steigt jetzt in die Landesliga auf. Ein mühsamer 3:2-Erfolg gegen den VC/DJK Passau und ein ungefährdeter 3:0-Erfolg gegen die Spielgemeinschaft Fürstenzell/Bad Griesbach sicherten die letzten Punkte, um die Verfolger aus Landshut endgültig zu distanzieren. "Es war eine wirklich coole Saison mit einer super Truppe und ich denke wir stehen völlig verdient ganz oben", schwärmt Christoph Reichhart, der noch letztes Jahr in der 3. Liga auf dem Feld stand. − mib

Machte in Passau den Meister: Die 2. Herrenmannschaft des TSV hatte nach einer souveränen Saison den Titel in der Bezirksliga. − Foto: mib

Machte in Passau den Meister: Die 2. Herrenmannschaft des TSV hatte nach einer souveränen Saison den Titel in der Bezirksliga. − Foto: mib

Machte in Passau den Meister: Die 2. Herrenmannschaft des TSV hatte nach einer souveränen Saison den Titel in der Bezirksliga. − Foto: mib














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