„Latemar Mountain Race“

26 Kilometer, 1700 Höhenmeter: Klassensieg für Stephan Tassani-Prell

27.09.2022 | Stand 27.09.2022, 16:04 Uhr

Stephan Tassani-Prell vom SC Ainring beim „Abstieg“ des Latemar Mountain Race. −Foto: Veranstalter

Zwei Distanzen mit komplett unterschiedlichem Charakter hatten die insgesamt 223 Läuferinnen und Läufer des „Latemar Mountain Race“ zur Auswahl. Am „Hauptlauf“ mit knapp 26 Kilometern Länge und gut 1700 Höhenmetern im Trentin setzten sich Sigrid Lindlacher, Konrad Huber (beide SC Anger) sowie Stephan Tassani-Prell (SC Ainring) bestens in Szene.

Barbara Tassani-Prell gelang nach längerer verletzungsbedingter Wettkampfpause in 1:54:36 Stunden mit Damen-Gesamtrang 5 auf der kürzeren und leichteren 15 Kilometer langen Trail Experience-Strecke mit etwa 800 Höhenmetern ein hervorragender Wiedereinstieg. Da die Top Sechs der Damen und Herren ausgezeichnet wurden, erhielt sie bei der Siegerehrung einen gut gefüllten Geschenkkorb.

Technisch anspruchsvolle Bergab-Passagen

Das schwerere „Mountain Race“ hatte es vor allem im zweiten Teil in sich. Im Bereich der Torre di Pisa-Hütte auf 2671 Metern Meereshöhe rund um den gleichnamigen Felsturm waren technisch anspruchsvolle Bergab-Passagen mit Fels- und Geröll-Untergrund zu meistern. Stephan Tassani-Prell spielte seine Allrounder-Fähigkeiten im alpinen Gelände voll aus und sicherte sich in 3:10:16 einmal mehr einen souveränen M50-Klassensieg – knapp sieben Minuten vor dem Italiener Stefano Tomasoni. Dafür gab’s ebenfalls einen Präsentkorb mit lokalen Spezialitäten.Lindlacher (4:20:19) musste sich in der W50 lediglich der mehrfachen Transalpine Run-Siegerin Irene Senfter aus Lana in Südtirol geschlagen geben. Konrad Huber (4:11:18) erreichte in der sehr stark besetzten M60 den guten 5. Rang.

− bit


Lesen Sie dazu auch die PNP-Printausgabe vom Mittwoch, 28. September 2022 – unter anderem die Südostbayerische Rundschau und das Trostberger Tagblatt.