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23.02.2017  |  15:39 Uhr

Deutliche Derbypleite: Volleyballer mit schwächstem Heimspiel seit Jahren

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Das war deutlich: Bei den Deggendorfer Volleyballern erreichte einzig Christoph Reichhart Normalform. Trainer Milan Dörnhöfer (Bild Mitte) war entsprechend unzufrieden, seine Spieler (Bild rechts und Bild rechts oben) waren enttäuscht ob ihres eigenen Spiels. − Fotos: Helmut Müller

Das war deutlich: Bei den Deggendorfer Volleyballern erreichte einzig Christoph Reichhart Normalform. Trainer Milan Dörnhöfer (Bild Mitte) war entsprechend unzufrieden, seine Spieler (Bild rechts und Bild rechts oben) waren enttäuscht ob ihres eigenen Spiels. − Fotos: Helmut Müller

Das war deutlich: Bei den Deggendorfer Volleyballern erreichte einzig Christoph Reichhart Normalform. Trainer Milan Dörnhöfer (Bild Mitte) war entsprechend unzufrieden, seine Spieler (Bild rechts und Bild rechts oben) waren enttäuscht ob ihres eigenen Spiels. − Fotos: Helmut Müller


Es ist ganz simpel: "Die hatten einen guten Tag; und wir waren einfach richtig schlecht", fasste TSV-Trainer Milan Dörnhöfer die 1:3-Heimniederlage seiner Deggendorfer Volleyballer in der Dritten Liga Ost gegen den TSV Niederviehbach in wenige Worte. Trotz der Niederlage vor 400 Zuschauern stehen die Deggendorfer weiterhin auf Rang 2. Für Niederviehbach war es der erste Sieg gegen den niederbayerischen Konkurrenten aus den vergangenen fünf Spielen. "Ganz klar, das ist ärgerlich. Aber wir wussten, dass wir unser gewohntes Niveau an diesem Tag nicht hatten, daher kann das ein jeder verarbeiten", sagte Dörnhöfer.

Bereits die Vorzeichen für diese Partie waren alles andere als gut und bereiteten Coach Dörnhöfer vor dem ersten Ballwechsel großes Kopfzerbrechen. Stefan Bosek fehlte aus beruflichen Gründen, Constantin Schmid und Kapitän Michael Brunner plagten muskuläre Verletzungen. Dazu kamen fünf weitere angeschlagene Spieler: Thomas Wieczorek, Sebastian Burgis, Johannes Reichhart (spielte am selben Tag für die Junioren), Kilian Grobbink (Impfung) und Martin Wieser (Nackenschmerzen nach Zusammenprall). "Das haben wir natürlich schon stark gemerkt. In diesem Zustand konnten wir nicht dagegenhalten", sagte Dörnhöfer am Montag.



Die Ziele waren klar: alle Punkte holen, Niederviehbach nach Hause schicken, Spitzenreiter Haching weiter an den Fersen kleben. Zu Beginn des Spiels sah es auch noch einigermaßen gut für die Hausherren aus. Der glänzend aufgelegte Christoph Reichhart punktete nach Belieben und war Garant für den schlussendlich knappen 30:28-Satzgewinn.

Nun verloren die Donaustädter jedoch mehr und mehr den spielerischen Faden. Die Gäste aus Niederviehbach hingegen spielten gewohnt konstant und setzten die Annahme um Libero Martin Wieser, der im späteren Spielverlauf ebenso wie Mittelblocker Constantin Schmid und Michael Brunner verletzt ausschied, enorm unter Druck. So gelang es den Gästen immer wieder, die Angriffe der Deggendorfer zu entschärfen und sich in jedem Satz ein Punktepolster zu erspielen. Bei der Heimmannschaft war hingegen der Wurm drin. Immer wieder segelten Aufschläge ins Aus und die, die das Feld trafen, bereiteten der sehr stabilen Annahme der Niederviehbacher kaum Probleme. "Viehbach hat genau das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten", klagte Dörnhöfer. Unnötig zu sagen, dass der TSV nichts davon zeigte.



Mit dem hochverdienten 3:1-Sieg rückte Niederviehbach in der Tabelle bis auf einen Punkt an den TSV Deggendorf heran. "Heute haben wir einfach nicht gut gespielt und verdient gegen einen starken Gegner verloren", sagte Mittelblocker Felix Lorenz enttäuscht. "Wir haben zu keinem Zeitpunkt der Partie zu unserem Spiel gefunden und haben uns viele dumme Fehler geleistet."

Coach Dörnhöfer war trotz aller schlechter Vorzeichen unzufrieden: "Klar hatten wir Verletzungssorgen und konnten in den vergangenen Wochen nicht immer voll trainieren, aber das ist keine Entschuldigung dafür, wie wir heute gespielt haben. Auch ohne, und ein paar angeschlagene, Stammspieler hätten wir heute etwas Zählbares holen können."



Wiedergutmachen können sie all das am kommenden Sonntag, wenn die Deggendorfer zu den Nachwuchstalenten des VCO Kempfenhausen reisen. Danach stehen noch vier weitere Partien an: gegen Gotha (4. März), Dachau (11. März), Zirndorf (19. März) und Neumarkt (8. April). Dem Trainer ist da nicht bange: "Das war ein Ausrutscher. Wir haben noch gute Gegner vor uns, aber wir glauben daran, dass wir den zweiten Platz halten können", sagte Milan Dörnhöfer vor dem Schlussspurt. − sli/red












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