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16.02.2017  |  10:40 Uhr

"Es is’ einfach verreckt": Tour de Bayerwald macht vorerst Pause

von Norbert Pangerl

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Zahlreiche Zuschauer säumten wie hier beim Citysprint 2016 in Zwiesel die Strecke, um die Sportler, hier Lokalmatador Johannes Thoms vom Sportclub, anzufeuern. − Foto: Frank Bietau

Zahlreiche Zuschauer säumten wie hier beim Citysprint 2016 in Zwiesel die Strecke, um die Sportler, hier Lokalmatador Johannes Thoms vom Sportclub, anzufeuern. − Foto: Frank Bietau

Zahlreiche Zuschauer säumten wie hier beim Citysprint 2016 in Zwiesel die Strecke, um die Sportler, hier Lokalmatador Johannes Thoms vom Sportclub, anzufeuern. − Foto: Frank Bietau


Sie gehörte in den vergangenen Jahren zum festen Rennprogramm der regionalen Langlaufszene, doch heuer warteten die Wintersportler vergebens auf die Ausschreibung für die Tour de Bayerwald. Mittlerweile ist klar, warum: Die dreiteilige Rennserie, die mit dem Wettkampf in Finsterau, dem Citysprint in Zwiesel (beide in klassischer Technik) und dem abschließenden Chamerhüttenlauf (freie Technik) viele Sportler anlockte, fällt heuer aus. "Der Hauptgrund sind schlicht und ergreifend zeitliche Engpässe", bestätigt Cheforganisator Gerhard Fritz. Viel Herzblut hat der Bodenmaiser in den vergangenen Jahren in die Tour investiert; klar, dass ihm die Absage schwer fällt.

"Freilich ist man enttäuscht, aber es ging nicht anders", sagt Fritz: "Das Sportliche hat einfach Vorrang gehabt." Was der Vizepräsident des Skiverbandes Bayerwald meint, sind die Trainerneubesetzungen im Verband, die Gerhard Fritz viel Aufwand gekostet haben. Nachdem Sebastian Schrötter als Trainer und Matthias Baumann als Sportwart nach zweijähriger Tätigkeit aus privaten und beruflichen Gründen zurücktraten, galt es die Nachfolge zu klären. "Diese Trainer- und Sportwartsuche war sehr zeitintensiv. Ich habe sehr viele Gespräche geführt. Es gibt viele, die helfen wollen, aber wenige, die Verantwortung übernehmen wollen. Du musst fachlich qualifiziert sein, um mit den jungen Sportlern zu arbeiten, und zudem bist du viel unterwegs", erklärt Fritz die Schwierigkeiten. "Mir ist schlussendlich keine Zeit für die Organisation der Tour de Bayerwald, die Sponsorensuche und alles, was da noch dranhängt, geblieben", betont er.

Wegen zeitlicher Engpässe fällt laut Cheforganisator Gerhard Fritz die Veranstaltung heuer aus. Eine Fortsetzung ist fraglich. − Foto: Skiverband

Wegen zeitlicher Engpässe fällt laut Cheforganisator Gerhard Fritz die Veranstaltung heuer aus. Eine Fortsetzung ist fraglich. − Foto: Skiverband

Wegen zeitlicher Engpässe fällt laut Cheforganisator Gerhard Fritz die Veranstaltung heuer aus. Eine Fortsetzung ist fraglich. − Foto: Skiverband


Darüber hinaus werde das Zeitfenster für Wintersportveranstaltungen immer kürzer. "Der ganze Winter verschiebt sich nach hinten. Es geht witterungsbedingt später los und dann hast du die Rennen geballt, da wird es schwierig, alles unter einen Hut zu bringen. Viele überregionale Wettkämpfe finden statt, viele Sportler, die bei uns starten könnten, sind dann unterwegs. Und wenn nur noch wenige Starter zu erwarten sind, brauchst du eine solche Veranstaltung nicht machen. Es is’ einfach verreckt", sagt Gerhard Fritz und seufzt.

Gas geben, was die Tour de Bayerwald angeht, das könnte sich Gerhard Fritz in Zukunft schon wieder vorstellen. Die positiven Rückmeldungen haben ihm Mut gemacht. "Ich bin von vielen Vereinsvertretern angesprochen worden. Das Interesse war auf alle Fälle da. Auch die beteiligten Gemeinden und die Sponsoren wären bereit gewesen, aber wie gesagt, heuer war das einfach nicht zu händeln." Im kommenden Winter könnte es jedoch schon sein, dass die Tour wieder stattfindet, für diesen Fall macht sich Gerhard Fritz bereits Gedanken über eine Änderung des Reglements. Zudem wurden im sportlichen Bereich die Weichen gestellt. Mit dem Rastbüchler Stephan Kasberger ist ein neuer Trainer an Bord, der zusammen mit seinem Vereinskameraden Thomas Gintenreiter und Sonja Wallner (WSV Grafenau) die Nachwuchs-Langläufer betreut. "Ich bin hin- und hergerissen. Wir sind im sportlichen Bereich jetzt so weit aufgestellt, dass alles wieder passt. Aber organisatorisch ist einfach dementsprechend viel zu machen und die Helfer werden nicht mehr."












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