Heute kommt TSV Dachau

Gelingt Erlbach erster Saison-Heimsieg in der Bayernliga? – Gäste mit starkem Sturm, aber wackeliger Abwehr

29.07.2022 | Stand 28.07.2022, 17:02 Uhr

Zwei Garanten für Erlbachs starke Defensivleistung: Torhüter Welder de Souza Lima (rechts) und Kapitän Aexander Fischer. Ob die Abwehr auch heute im Heimspiel gegen Dachau dicht macht? −Foto: Butzhammer

Von Wolfgang Czernin

Matchday im Holzland: Heute um 19.30 Uhr ertönt in der Holzbau Grübl Arena der Anpfiff des Duells der Fußball-Bayernliga Süd zwischen dem Rangsiebten SV Erlbach und dem TSV Dachau (14. Platz). Nach dem 2:0-Sieg beim Regionalliga-Absteiger SV Schalding-Heining will der Neuling nun erstmals vor den eigenen Fans einen Dreier einfahren.

Dass sie auch eine Etage weiter oben nicht leicht zu schlagen ist, hat die Holzland-Truppe schon in den ersten drei Runden bewiesen. Aus dem Spiel heraus hat der SVE noch keinen Gegentreffer hinnehmen müssen, lediglich per Elfmeter musste sich Welder de Souza Lima einmal geschlagen geben. Der erfahrene Schlussmann gilt als „Bank“ in der Formation von Spielertrainer Lukas Lechner. Zudem dirigiert der 39 Jahre alte Brasilianer seine Vorderleute in der Viererkette perfekt. „Das ist aber nicht nur der Verdienst unserer Defensivspieler. Alle elf arbeiten hervorragend gegen den Ball“, lobt Lechner sein Kollektiv.

Gegen den TSV Dachau, der sich in der letzten Saison als Siebzehnter gerade noch per Relegation in der 5. Liga halten konnte, wollen die Mannen um Spielführer Alexander „Xandi“ Fischer nachlegen – vor allem gegen die löchrige Hintermannschaft der Truppe aus der Kreisstadt rechnet man sich etwas aus. Die unterschiedliche Ausrichtung der Kontrahenten ist bereits an der Torstatistik abzulesen. Der Gast hat zwar schon sechs Treffer erzielt (Erlbach drei), dafür aber bereits zehn Gegentore einstecken müssen – und damit mehr als jeder andere Klub im 18er-Feld. Ein besonderes Augenmerk wird die heimische Defensive auf Sebastiano Nappo legen, denn der Dachauer Neuzugang vom Regionalligisten SV Heimstetten hat allein schon drei Treffer beigesteuert. Der 26-jährige Italiener kann auf die Erfahrung von 103 Viertliga-Spielen bauen, in denen er 24 Mal den Ball versenkt hat.

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