Er kommt von den Tigers

Er lehnte mehrere DEL-Angebote ab: Darum kehrt Keeper Sebastian Vogl zurück zum EV Landshut

24.05.2022 | Stand 18.07.2022, 10:07 Uhr

Hält künftig wieder in Landshut: Sebastian Vogl. −Foto: Ritzinger

Der EV Landshut kann einen Transfercoup vermelden. Der DEL2-Klub hat Sebastian Vogl verpflichtet. Der Keeper kommt von den Straubing Tigers und unterschreibt einen Vertrag für zwei Jahre. Damit kehrt der 35-Jährige nach zehn Jahren in der DEL zu seinen Wurzeln zurück.

Vogl, der im Jahr 2012 mit seinem Heimatverein die Meisterschaft in der damaligen 2.Bundesliga holte, wurde am Montagabend in der Fanatec Arena offiziell vorgestellt. „Ich freue mich einfach riesig, wieder zurück zu sein. Ich hatte auch andere Angebote aus der DEL, habe mich aber ganz bewusst dazu entschieden, wieder in die Heimat zurückzukehren. Der Kader gefällt mir sehr gut und ich bin auch schon ins Sommertraining eingestiegen. Und ich bin ja auch nicht umsonst gekommen. Ich will auch etwas gewinnen und bin bereit für alles“, sagte Vogl.

Der gebürtige Landshuter trug nach seinem Abgang vor zehn Jahren zunächst fünf Spielzeiten lang das Trikot der Grizzly Adams Wolfsburg und spielte im Anschluss weitere fünf Jahren bei den Straubing Tigers. Mit der Erfahrung von mehr als 250 DEL-Spielen will Vogl nun bei seinem Heimatverein neu angreifen. „Sebastian und ich haben in Heilbronn zusammen eine Meisterschaft gewonnen und sind zusammen in die DEL2 aufgestiegen. Wir freuen uns sehr, dass er sich für Landshut entschieden hat. Er ist die klare Nummer eins und ich bin davon überzeugt, dass er uns noch mehr Rückhalt geben wird“, erklärt EVL-Cheftrainer Heiko Vogler, der außerdem bekanntgab, dass das Torhütergespann neben Vogl aus drei vielversprechenden Nachwuchs- Schlussleuten besteht. Neben Nico Pertuch, U 17-Nationaltorwart, werden die Straubinger Florian Bugl (20 Jahre/U 20-Nationaltorwart) und Philipp Dietl (17/U 18- Nationalmannschaft) mit Förderlizenzen für den EVL ausgestattet.

Die Sportliche Leitung in Landshut ist nach der Freistellung von Axel Kammerer ebenfalls geregelt. EVL-Geschäftsführer Ralf Hantschke und Coach Vogler werden die Aufgabe weiterhin gemeinsam ausüben. „Heiko und ich haben beide unser Netzwerk“, sagt Hantschke und betont die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Wochen.

− red

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