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Komplizierter Kaltstart für Trostberg | 10.12.2021 | 07:21 Uhr

Chiefs kommen mit Personalsorgen aus dem Lockdown − Vilshofen und Bayreuth die Gegner

von Thomas Thois

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Einschwören auf einen schwierigen Neustart nach der dreiwöchigen Corona-Hotspot-Zwangspause: Die Mannschaft, die ganze Abteilung und die Fans der Trostberg Chiefs müssen unter 2G-plus-Bedingungen wieder in die Spur finden. −Foto: Butzhammer

Einschwören auf einen schwierigen Neustart nach der dreiwöchigen Corona-Hotspot-Zwangspause: Die Mannschaft, die ganze Abteilung und die Fans der Trostberg Chiefs müssen unter 2G-plus-Bedingungen wieder in die Spur finden. −Foto: Butzhammer

Einschwören auf einen schwierigen Neustart nach der dreiwöchigen Corona-Hotspot-Zwangspause: Die Mannschaft, die ganze Abteilung und die Fans der Trostberg Chiefs müssen unter 2G-plus-Bedingungen wieder in die Spur finden. −Foto: Butzhammer


"Wir sind erleichtert, dass es wieder losgeht, aber die Umstände sind schon sehr belastend." Stefan Feldner, Zweiter Abteilungsleiter der Trostberg Chiefs, und seine ehrenamtlichen Mitstreiter müssen für das Eishockey-Landesliga-Heimspiel am Freitag, 10. Dezember, um 19 Uhr gegen den ESC Vilshofen einen immensen Aufwand betreiben, um die 2G-plus-Regeln umzusetzen.

"Für die Kontrollen am Eingang ist viel zusätzliches Personal nötig", sagt Feldner. Zutritt gewähren darf man nur Besuchern, die geimpft oder genesen sind und zusätzlich einen negativen Corona-Schnelltest (nicht älter als 24 Stunden) oder -PCR-Test (nicht älter als 48 Stunden) nachweisen können. "Und zwar von offizieller Stelle – also Teststation, Arzt oder Apotheke." Zulässig seien auch Testbestätigungen vom Arbeitsplatz. Bei den zwölf- bis 17-jährigen Fans, die ebenfalls geimpft oder genesen sein müssen, ist der Plus-Nachweis durch die Schultestungen erfüllt, so dass ein Schülerausweis reicht. Und: Im Notfall bietet die Abteilung die Möglichkeit, dass Zuschauer ihr eigenes Schnelltest-Kit mitbringen und dieses an der Kasse unter Aufsicht anwenden. Um den Andrang abschätzen zu können, bittet Feldner in diesem Fall aber um vorherige Anmeldung unter Tel. 0170/2327314.

Zudem müssen alle Zuschauer dauerhaft Maskenpflicht und Mindestabstände einhalten. Und weil bei Sportveranstaltungen nur ein Viertel der Gesamtkapazität ausgeschöpft werden darf, ist die maximale Zuschauerzahl im Rainer-Roßmanith-Eisstadion auf 250 begrenzt. Feldner geht aber davon aus, dass ohnehin ein erheblicher Teil des Stammpublikums den Testaufwand nicht in Kauf nehmen wird. Was natürlich extrem bitter sei, schließlich waren die Heimspiele vor dem Hotspot-Lockdown mit zum Teil weit über 500 Zuschauern echte Eishockeyfeste – dank großartiger Leistungen der Chiefs, die jetzt einen Kaltstart hinlegen müssen.

Seit der 2:5-Niederlage gegen Moosburg am 19. November war die Mannschaft von Trainer Petr Zachar nicht auf dem Eis, während die Liga-Konkurrenten aus Landkreisen mit niedrigeren Inzidenzen Spiel- und Trainingsbetrieb fortsetzen konnten. Mit der Wiedereröffnung des Trostberger Stadions waren jetzt immerhin noch zwei Eis-Einheiten am Mittwoch und Donnerstag möglich. Und mit einer Ausnahme erfüllt der komplette Chiefs-Kader auch die Geimpft- oder Genesen-Vorgabe. "Aber natürlich ist das ganze Tohuwabohu nicht spurlos an der Mannschaft vorbei gegangen", weiß Stefan Feldner. "Für uns geht es jetzt vor allem darum, wieder reinzukommen."

Neben Feldner selbst müssen die Chiefs verletzungs- und krankheitsbedingt auf Flo Schwabl, Fabian Kimpel und Michael Fröhlich verzichten. Ein personeller Aderlass, der den TSV beim Restart zum klaren Außenseiter macht – vor allem im Auswärtsspiel am Sonntag, 12. Dezember, um 19 Uhr beim EHC Bayreuth. Die Oberfranken stehen voll im Saft und feierten zuletzt einen 4:3-Überraschungssieg gegen Spitzenreiter Haßfurt.

Mehr über die Chiefs lesen Sie in der PNP-Printausgabe vom Freitag, 10. Dezember 2021 – unter anderem im Trostberger Tagblatt und in der Südostbayerischen Rundschau.












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