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IBU-Cup der Biathleten in Idre (Schweden) | 25.11.2021 | 16:40 Uhr

Karolin Horchler: "Möglichst bald für Weltcup anbieten" – Siege für Wiesensarter und Fratzscher – Kühn Dritter

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Ihr Ziel sind die Olympischen Spiele: Karolin Horchler. Dafür muss sie zunächst im IBU-Cup überzeugen, um sich dann Starts im Weltcup zu erkämpfen.⋌ −Foto: DSV

Ihr Ziel sind die Olympischen Spiele: Karolin Horchler. Dafür muss sie zunächst im IBU-Cup überzeugen, um sich dann Starts im Weltcup zu erkämpfen.⋌ −Foto: DSV

Ihr Ziel sind die Olympischen Spiele: Karolin Horchler. Dafür muss sie zunächst im IBU-Cup überzeugen, um sich dann Starts im Weltcup zu erkämpfen.⋌ −Foto: DSV


Für das deutsche IBU-Cup-Team ging beziehungsweise geht es mit den Wettkämpfen in Idre (Schweden) nun erstmals in dieser Saison zur Sache. Das gilt auch für Karolin Horchler (WSV Clausthal-Zellerfeld) vom Stützpunkt Ruhpolding. Für die 32-Jährige wird es eine ganz besondere Saison: Denn nach zwei Rippenbrüchen in der Vorbereitung auf die vorherige Saison hatte sie im vergangenen Winter keinen einzigen Wettkampf bestreiten können.

Das erwies sich zuletzt bei den Qualifikations-Wettkämpfen zum Weltcup und IBU-Cup auch in gewisser Weise als Handicap. Denn beim ersten Sprint in Obertilliach hatte sie noch fehlerfrei geschossen und dank einer ebenfalls guten Laufzeit Platz 2 belegt. "Da war ich super zufrieden, zumal ich vor dem Rennen ganz schön aufgeregt war, weil es mein erster Wettkampf nach langer Zeit war", berichtet sie. "Nur leider ist dann der Druck bei mir ein bisschen abgefallen." Was eigentlich gut klingt, wurde zum Nachteil: Sie konnte kaum schlafen. "Das, was emotional bei solchen Rennen passiert, das hatte ich lange nicht mehr. Und daher habe ich nicht das richtige ,An- und Abschalten‘ geschafft", berichtet sie.

Die Folge: Tags darauf konnte sie "die Spannung nicht hochfahren": Die Laufzeit passte zwar dennoch relativ gut, aber im Schießen unterliefen ihr zwei Fehler, die erheblich Zeit kosteten – so gab’s "nur" Rang 13. Damit hatte sie den direkten Sprung in den Weltcup verfehlt, konnte aber gerade im ersten Sprint viel Selbstvertrauen sammeln. "Meine Traumvorstellung wäre zwar die direkte Weltcup-Qualifikation gewesen, aber jetzt muss ich mir halt erst einmal im IBU-Cup die Wettkampf-Routine holen. Ich bin ganz zuversichtlich, dass ich mich möglichst bald für den Weltcup anbieten kann."

Denn dort geht es für sie dann darum, sich für die Olympischen Spiele 2022 in Peking zu qualifizieren. "Die Saison ist noch lang, ich bin ganz optimistisch", sieht Horchler gute Chancen für sich. Zudem möchte sie sich möglichst auch für einen Platz in der deutschen Olympia-Staffel empfehlen. Denn in der Staffel besteht für sie die größte Chance auf Edelmetall – so, wie bei der WM 2020 in Antholz (Italien), als sie Mitglied der deutschen Silber-Staffel war. Es war Horchlers bis dato größter sportlicher Erfolg – und an den will sie anknüpfen. Am liebsten will sich die Sportsoldatin gleich bei den Rennen in Idre in guter Form zeigen. Heute (Donnerstag, 25. November) stand in Idre bereits der Sprint auf dem Programm, den Horchler nur auf Rang 52 beendete. Erfreulicherweise gewann ihre Teamkollegin Marion Wiesensarter (geb. Deigentesch/SV Oberteisendorf) den Wettkampf und feierte damit einen Traumstart in die neue Saison. Bei den Männern siegte mit Lucas Fratzscher (WSV Oberhof) ebenfalls ein Deutscher, Johannes Kühn aus Tüßling (WSV Reit im Winkl) wurde Dritter. − who/cs
Mehr zu diesem Thema lesen Sie in der PNP-Printausgabe vom Freitag, 26. November 2021 – unter anderem in der Südostbayerischen Rundschau und im Traunreuter Anzeiger.












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