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Wintersport-Highlights im Chiemgau? | 04.08.2020 | 18:58 Uhr

"Eisschnelllauf-Hotspot Deutschlands": Inzell bewirbt sich um Allround-WM 2024 und Junioren-WM 2023

von Helmuth Wegscheider

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Bei der WM 2019 in Inzell bildete die Massenstart-Konkurrenz das letzte Rennen. Für 2023 (JWM) und 2024 (Allround-WM) sind erneut Weltmeisterschaften in der Max-Aicher-Arena geplant. −Foto: Wegscheider

Bei der WM 2019 in Inzell bildete die Massenstart-Konkurrenz das letzte Rennen. Für 2023 (JWM) und 2024 (Allround-WM) sind erneut Weltmeisterschaften in der Max-Aicher-Arena geplant. −Foto: Wegscheider

Bei der WM 2019 in Inzell bildete die Massenstart-Konkurrenz das letzte Rennen. Für 2023 (JWM) und 2024 (Allround-WM) sind erneut Weltmeisterschaften in der Max-Aicher-Arena geplant. −Foto: Wegscheider


Vielleicht gibt es bald wieder hochkarätige Veranstaltungen in der Max-Aicher-Arena, denn die Gemeinde Inzell bewirbt sich um die Eisschnelllauf-WM 2024 und um die Junioren-WM 2023. Dem Gemeinderat wurde am 9. März vorgetragen, sich um eine WM zu bewerben. Die Deutsche Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) und der DEC Inzell würden eine Bewerbung bei der Internationale Eisschnelllauf Union (ISU) für die Junioren-Weltmeisterschaften 2023 sehr begrüßen. Vorausgesetzt, die Gemeinde Inzell befürwortet dieses Vorhaben.

Mit ein Grund für die Bewerbung ist der einheimische Nachwuchs, der im letzten Jahr der Junioren dabei sein könnte – und aussichtsreich im Rennen wäre. Die Austragung der WM könnte auch einen Weltcup der Junioren eine Woche zuvor beinhalten. Die Durchführung der Wettkämpfe ist allerdings für Ende Februar zu den dann anstehenden Faschingsferien (18. bis 26. Februar 2023) geplant. Dieser Termin sei jedoch noch nicht in Stein gemeißelt, hieß es.

Der Gemeinderat hat am 9. März beschlossen, dass mit der Bewerbung um die Junioren-WM 2023 und einen davor geschalteten Junioren-Weltcup durchaus Einverständnis besteht. Die Veranstaltung könne jedoch in den Faschingsferien nicht stattfinden. Eine Genehmigung zu diesem Termin wurde also damals ausgeschlossen. Nun wurde jedoch durch die Inzeller Touristik GmbH (ITG) die Auslastung der Betriebe in den Faschingsferien geprüft und festgestellt, dass eine Durchführung durchaus möglich wäre. ITG-Geschäftsführer Gerhard Steinbacher hat dazu eine ausführliche Stellungnahme abgegeben.

Der kommissarische DESG-Präsident Matthias Große will sich um einen anderen Termin bemühen und dafür bei der ISU einsetzen. Falls die WM nicht verschoben werden kann, dann soll sie in den Faschingsferien stattfinden. Der Gemeinderat hatte sich bis auf zwei Gegenstimmen (Sepp Tratz und Robert Hochreiter) für diesen Termin ausgesprochen.

Neben der Junioren-WM beabsichtigt der DEC auch eine Bewerbung bei der ISU für die WM 2024. Voraussetzung ist jedoch eine Befürwortung durch die Gemeinde Inzell. Von 8. bis 10. März soll dann die Allround-WM im Chiemgau stattfinden. Die ITG würde diese bevorzugen, da in dieser Zeit keine Ferien sind, der Gemeinderat war einstimmig für diesen Termin. Die Gemeinde wurde vom kommissarischen Präsidenten Große in einem ausführlichen Schreiben darum gebeten, sich zur Entwicklung des Eisschnelllauf-Sports in Deutschland zu positionieren. Die Gemeinde unterstützt mit ihren infrastrukturellen Möglichkeiten die DESG bei einem personellen und strukturellen Neuanfang und ist zu einer engen, vertrauensvollen und vor allem langfristigen Zusammenarbeit mit der DESG bereit, um Inzell zum "Eisschnelllauf-Hotspot Deutschlands" zu entwickeln. In diesem Zusammenhang ist die Gemeinde bereit, das Sommereis auch über einen längeren Zeitraum in Inzell durchzuführen, soweit die finanziellen Rahmenbedingungen stimmen.
Mehr lesen Sie in der PNP-Printausgabe vom Mittwoch, 5. August 2020 – unter anderem im Trostberger Tagblatt und in der Südostbayerischen Rundschau.












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