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Töging/Erharting | 18.06.2020 | 13:26 Uhr

SKC Töging/Erharting geht in Liga 2 in die Vollen – Weite Fahrten und Livestream im Internet

von Alexander Nöbauer

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Sie haben sich in die 2. Bundesliga hochgekegelt: Die Mannschaft vom SKC Töging/Erharting mit Josef Winkler (von links), Alexander Meixner, Stefan Siegl, Stefan Weindl, Karlheinz Leserer sowie Andreas Bauer (vorne). Das Bild entstand vor Corona. −Fotos: SKC Töging/Erharting

Sie haben sich in die 2. Bundesliga hochgekegelt: Die Mannschaft vom SKC Töging/Erharting mit Josef Winkler (von links), Alexander Meixner, Stefan Siegl, Stefan Weindl, Karlheinz Leserer sowie Andreas Bauer (vorne). Das Bild entstand vor Corona. −Fotos: SKC Töging/Erharting

Sie haben sich in die 2. Bundesliga hochgekegelt: Die Mannschaft vom SKC Töging/Erharting mit Josef Winkler (von links), Alexander Meixner, Stefan Siegl, Stefan Weindl, Karlheinz Leserer sowie Andreas Bauer (vorne). Das Bild entstand vor Corona. −Fotos: SKC Töging/Erharting


Lange haben sie warten müssen, doch jetzt ist es perfekt: Die Kegler des SKC Töging/Erharting spielen in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga. Für die junge Truppe, die ausschließlich auf Aktive aus dem Ort und dem Nachwuchsbereich setzt, ist das der größte Erfolg der Vereinsgeschichte. "Jetzt trifft der Provinzklub auf ehemalige Nationalspieler und muss sich im Duell David gegen Goliath beweisen", meint Kegler Stefan Siegl.

Lange schon haben die Töginger die Tabelle der Bayernliga Süd angeführt. 26:6 Punkte stehen nach 16 Spielen auf dem Konto. Zwei Partien hätten sie in der Saison noch austragen müssen, die Mitte März zunächst einmal unterbrochen wurde. "Der Verband hat einen Drei-Stufen-Plan erstellt und Termine für die Fortsetzung der Saison festgelegt", erzählt Siegl, falls die Sportgaststätten schon wieder öffnen hätten dürfen und der Spielbetrieb möglich gewesen wäre. Ein solches Datum war der 24. April, das andere der 9. Mai. Beide verstrichen, ohne dass eine Begegnung ausgetragen werden konnte.

Somit griff Plan C: Saisonabbruch mit der Wertung nach 16 Spieltagen. "Für uns waren beide Szenarien in Ordnung, weil wir einerseits sportlich die Chance bekommen hätten, das Ding perfekt zu machen, oder andererseits es so ohne Aufstiegsspiele schaffen hochzugehen", meint Siegl. Dementsprechend hingefiebert habe die Mannschaft auf den 9. Mai. Doch der Tag der Entscheidung war das noch nicht: Ein Klub, der auf einem Abstiegsplatz lag und runter musste, hatte Einspruch eingelegt. "Es hatte sich aber nur um einen Formfehler des DKBC-Präsidiums gehandelt", der kurz darauf behoben war – und der Töginger Aufstieg damit in trockenen Tüchern.

Gefeiert haben ihn die Kegler noch nicht. "Wir haben uns tags drauf nur im Internet auf ein Bierchen getroffen", erzählt Siegl und muss lachen. Wahnsinnig freue sich das Team schon auf die neue Aufgabe. "Für uns zählt dann nichts anderes als der Klassenerhalt." Die Auswärtsfahrten in der kommenden Spielzeit werden brutal: Es geht bis nach Freiburg, aber auch nach Mannheim und Karlsruhe.

Um die Sache für mögliche Geldgeber attraktiver zu machen, haben die Sportkegler bereits eine Idee: Sie wollen in der kommenden Saison ihre Heimspiele per Livestream im Internet übertragen. "Bisher haben die Leute unsere Sponsoren ja nur sehen können, wenn sie zur Kegelbahn gekommen sind. Dort hängen sie an der Wand als Banden. Mit der Übertragung können wir ihnen aber eine viel größere Reichweite bieten", erklärt Siegl.
Mehr lesen Sie in der PNP-Printausgabe vom Freitag, 19. Juni 2020 – unter anderem im Alt-Neuöttinger Anzeiger, Burghauser Anzeiger und in der Südostbayerischen Rundschau.












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