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Berlin/Tacherting  |  09.08.2019  |  16:20 Uhr

Top-Ränge für FSG Tacherting bei Olympia-Feeling in Berlin – Zweimal Bronze

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Moritz Wieser (FSG Tacherting) jubelt über seinen Sieg im kleinen Finale. −Foto: Frerichs

Moritz Wieser (FSG Tacherting) jubelt über seinen Sieg im kleinen Finale. −Foto: Frerichs

Moritz Wieser (FSG Tacherting) jubelt über seinen Sieg im kleinen Finale. −Foto: Frerichs


Mit den Finals in Berlin ist am vergangenen Wochenende ein Sportevent der Superlative über die Bühne gegangen. Zehn Deutsche Meisterschaften in verschiedenen Sportarten brachten insgesamt 202 Entscheidungen binnen 48 Stunden. Erfolgreich mit von der Partie: die Bogenschützen der FSG Tacherting.

Bereits am Freitagmorgen ging’s in die Qualifikationsrunde für die Recurveschützen auf dem Maifeld neben dem Olympiastadion. Für die FSG starteten die Wieser-Brüder Felix und Moritz, Veronika Haidn-Tschalova, Christoph Banhierl und Michael Reiter. Bei Sonnenschein und beeindruckender Kulisse herrschten optimale Bedingungen, lediglich wechselnde Winde waren zu beachten.

Nach einer soliden Qualifikationsrunde belegte Reiter Platz 28 (616 Ringe), Banhierl Rang 53 (590). Felix Wieser zog mit Position 12 (636) ins Achtelfinale ein. Den 1. Platz in der "Quali" belegte Maximilian Weckmüller (667 Ringe) vor Florian Kahllund (667) und dem FSG-Bundesliga-Schützen Johannes Maier (661). In der Mannschaft belegte die FSG Tacherting Rang 3 hinter BC-BB Berlin und TuS Grün-Weiss Holten.

In der Qualifikationsrunde der Damen landete Haidn-Tschalova mit 629 Ringen auf Platz 5 und zog gemeinsam mit Katharina Bauer (647/3.) ins Finale ein. An der Olympionikin Lisa Unruh (Berlinb) gab’s an diesem Tag kein Vorbeikommen, sie stellte mit 683 Ringen einen neuen Deutschen Rekord auf und platzierte sich vor ihrer Vereinskollegin Elena Richter (656).

In der Juniorenklasse gelang Moritz Wieser ein guter Start in die Qualifikationsrunde – er konnte sich gleich im Vorderfeld einreihen. Selbst ein Fehlschuss in der vierten Passe brachte ihn nicht aus seiner Konzentration. Am Ende reichte es für einen beachtlichen 5. Platz (636) und somit zum Einzug in die Finalrunde.

Am Nachmittag folgte die Finalrunde, die im K.o.-System geschossen wird. In der Schützenklasse nahm Felix Wieser den Schwung aus der "Quali" mit und besiegte Camilo Mayr (Berlin Archery Club) klar mit 6:0 sowie Cedric Rieger (Karlsbad) mit 7:3. Erneute durfte er sich – wie 2018 in Wiesbaden – auf die Medaillen- Matches in der Finalarena freuen.

"Nika" Haidn-Tscholava erreichte mit einem 6:2-Sieg über Reba Moschner (Soest) klar das Viertelfinale. Dort traf sie auf keine Geringer als die WM-Vierte Michelle Kroppen (Jena). "Nika" konnte zwar über fünf Sätze gut dagegenhalten, verlor jedoch mit 3:7 Punkten, was im Endergebnis den guten 5. Platz bedeutete.

Im Achtelfinale traf Moritz Wieser auf Robin Uhrich (Welzheim), der klar mit 7:1 besiegt wurde. Im folgenden Match machte der junge Oberbayer nach einem 0:4-Rückstand nochmals seine mentale Stärke deutlich. Moritz Wieser drehte die Partie und ging mit einem 6:4-Sieg von der Schießlinie. Die für den Abend geplanten Halbfinals wurden kurzfristig wegen einer Unwetterwarnung auf den nächsten Tag verschoben.

So mussten die Wieser-Brüder am Samstagmorgen wieder an die Linie, wo beide dann jeweils auf den Qualifikationsbesten ihrer Klasse trafen. Für Moritz war Jonathan Vetter (Ditzingen) eine Nummer zu groß. Felix unterlag Maximilian Weckmüller (Vellmar). Für beide ging’s nun vor 2000 Zuschauern in der eindrucksvoll aufgebauten Finalarena auf dem Olympischen Platz um Bronze.

In einem extrem spannenden Match hieß es dann für Moritz Wieser gegen Adrian Scheiding (Jena) nach fünf Sätzen 5:5. Ein Stechpfeil sollte die Entscheidung bringen. Hier wird nur ein Pfeil innerhalb von 20 Sekunden geschossen. Jener Pfeil, der näher am Zentrum liegt, bringt den Sieg. Der Jubel der Zuschauer signalisierte Moritz sofort, dass er mit einer perfekten Zehn die Bronzemedaille gewonnen hatte. Gold ging an Jonathan Vetter (Ditzingen) vor Nils Schwertman (Jena).

Felix Wieser kämpfte auf hohem Niveau über fünf Sätze gegen Christoph Breitbach (Berlin), der sich mit einem 6:4 einen Podestplatz sicherte. Felix war trotz der Niederlage mit dem 4. Platz sichtlich zufrieden. Für ihn war es "ein Highlight, vor dieser beeindruckenden Kulisse um Bronze zu schießen". Gold ging an Florian Kahllund (Fockbek) vor Maximilian Weckmüller (Vellmar). Im Damen-Finale setzte sich Unruh gegen Richter durch. Bronze ging an Kroppen.
Mehr lesen Sie in der Ausgabe vom Samstag, 10. August 2019, im Trostberger Tagblatt, Traunreuter Anzeiger und in der Südostbayerischen Rundschau.












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