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Irre Szenen nach Pott-Duell  |  21.02.2021  |  09:37 Uhr

Derby-Wahnsinn: Pyro-Empfang für BVB-Stars und Schalkes Fans wollen Stadion stürmen +++ Video

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Mit einer Pyro-Party wurden die BVB-Stars nach dem Derby-Triumph in Dortmund empfangen. −Foto: Screenshot Video Ruhrnachrichten / Lakota

Mit einer Pyro-Party wurden die BVB-Stars nach dem Derby-Triumph in Dortmund empfangen. −Foto: Screenshot Video Ruhrnachrichten / Lakota

Mit einer Pyro-Party wurden die BVB-Stars nach dem Derby-Triumph in Dortmund empfangen. −Foto: Screenshot Video Ruhrnachrichten / Lakota


Mehrere Hundert Fans haben den Bus des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund nach dem 4:0 (2:0) im Revierderby beim FC Schalke 04 am Trainingsgelände in Brackel in Empfang genommen – allerdings wurden dabei die Corona-Regeln missachtet.

Die Ruhrnachrichten veröffentlichten ein Video vom Empfang. Die Fans hatten mit Bengalo-Fackeln ein Spalier gebildet und versammelten sich danach dicht gedrängt am Mannschaftsbus.

Auch auf einem Livevideo von Mittelfeldspieler Mahmoud Dahoud bei Instagram ist eine Gruppe von feiernden Fans am Bus zu sehen, eng beisammen und größtenteils ohne Maske. Die Polizei war laut der Ruhrnachrichten vor Ort, musste aber nicht eingreifen.

Der BVB räumte nach den Jubelfeiern im Anschluss an das Derby Verstöße gegen die Corona-Regeln ein. Dies sei "nicht zu tolerieren", hieß es in einer Stellungnahme am Sonntag. Demnach hatten 150 bis 200 Fans das Team bei ihrer Rückkehr nach Dortmund bejubelt und dabei teils weder Masken getragen noch den notwendigen Abstand gehalten. Zudem feierten auch die Spieler im Bus und filmten dies "im Überschwang", wie der Club mitteilte.

Auf einem Video, das auf dem Account von Mahmoud Dahoud auf Instagram zeitweise veröffentlicht worden war, war zu sehen, wie Marco Reus, Erling Haaland, Emre Can & Co. hinter der Frontscheibe Fans zujubelten, die sie mit Pyro in Empfang nahmen. Die Spieler sangen BVB-Lieder und skandierten "Derbysieger". Das mehr als zehnminütige Video wurde in der Nacht zu Sonntag wieder gelöscht.

Die Dortmunder baten um Entschuldigung für die Vorkommnisse und versprachen, "mit der Polizei und allen Beteiligten sehr zeitnah darüber zu sprechen, wie solche Szenen in der Öffentlichkeit zukünftig komplett auszuschließen sind". Die Deutsche Fußball Liga forderte eine kurzfristige Stellungnahme des BVB an.

Bei den Fans der Schalker machte sich derweil Wut breit. Nach dem Schlusspfiff versammelten sich zahlreiche Anhänger vor dem Stadion und versuchten offenbar sogar, die Veltins-Arena zu stürmen.

Das berichteten mehrere Medien. Die Polizei war offenbar auf eine mögliche Eskalation vorbereitet und sicherte mit einem massiven Aufgebot das Stadion. Wie Sport1 berichtet, bildeten die Einsatzkräfte eine Menschenkette, um die Anhänger zu stoppen. Laut der Funke Mediengruppe kamen auch Schlagstöcke zum Einsatz. Anschließend sollen die aufgebrachten Fans weitergezogen sein zu einem Hotel, bei dem die Spieler mit ihren Autos parken. Sie wollten die Mannschaft zur Rede stellen, hieß es.

Denn die Gefahr, dass es nach dem ernüchternden 0:4 (0:2) gegen den Erzrivalen Borussia Dortmund fürs Erste das letzte Revierderby gewesen sein könnte, ist seit dem neuerlichen spielerischen Offenbarungseid deutlich größer geworden. Dagegen genossen die Dortmunder den prestigeträchtigen Erfolg und tanzten noch Minuten nach dem Schlusspfiff am Samstagabend vor der leeren Tribüne, auf der normalerweise die eigenen Fans stehen.

In der leeren Veltins-Arena sorgten Jadon Sancho (42. Minute), Erling Haaland (45./79.) und Raphael Guerreiro (60.) für den verdienten Sieg der Borussia. Der BVB bleibt damit in Schlagdistanz zu den Champions-League-Plätzen und stoppte den Abwärtstrend mit zuletzt drei Bundesliga-Auswärtsniederlagen in Serie. "Dieser Derbysieg gibt uns sehr, sehr viel Selbstvertrauen", sagte Kapitän Marco Reus. "Wir müssen die nächsten Wochen weiter arbeiten und die Siege einfahren." Emre Can sagte: "Wenn jeder die Extra-Schritte macht, sind wir stark. Wir dürfen nicht nachlassen und müssen das in jedem Spiel zeigen."

Dagegen musste der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga aus Gelsenkirchen seine bereits neunte Heimniederlage hinnehmen und liegt weiter neun Punkte hinter dem Relegationsplatz. "Wir stecken nicht auf, wir wollen weiterkämpfen", sagte Torhüter Michael Langer, der nach 32 Minuten für den verletzten Stammkeeper Ralf Fährmann (Bauchmuskelprobleme) in die Partie gekommen war. "Es ist eine extrem beschissene Situation, aber es bleibt uns nichts anderes übrig." − sid/red












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