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Stadt Augsburg macht ab 21 Uhr dicht  |  30.10.2020  |  10:22 Uhr

Wacker bei Augsburgs Bundesliga-Reserve: Anpfiff schon um 18 Uhr – weil abends der Lockdown beginnt

von Michael Buchholz

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Nur schwer zu halten waren Andrija Bosnjak (rechts) und seine Burghauser seit dem Re-Start in der Regionalliga Bayern. Heute beim FC Augsburg II soll der neunte Saisonsieg gelingen. −Foto: Butzhammer

Nur schwer zu halten waren Andrija Bosnjak (rechts) und seine Burghauser seit dem Re-Start in der Regionalliga Bayern. Heute beim FC Augsburg II soll der neunte Saisonsieg gelingen. −Foto: Butzhammer

Nur schwer zu halten waren Andrija Bosnjak (rechts) und seine Burghauser seit dem Re-Start in der Regionalliga Bayern. Heute beim FC Augsburg II soll der neunte Saisonsieg gelingen. −Foto: Butzhammer


Ob es der letzte Auftritt des SV Wacker Burghausen vor der Winterpause ist, kann man schwer beurteilen, auf jeden Fall möchten die Spieler von Trainer Leo Haas am heutigen Freitag ihr letztes Hemd geben und beim FC AugsburgII einen Dreier einfahren. "Das wird keine leichte Aufgabe, aber wir wollen das Spiel gewinnen", sagt Karl-Heinz Fenk.

Burghausens Sportlicher Leiter erklärt vor dem Duell: "Wir haben seit dem Re-Start fünf Spiele bestritten und nur einmal verloren. Diese gute Bilanz wollen wir ausbauen." Chefcoach Haas kann, wie zuletzt beim 5:1 gegen den VfR Garching, aus dem Vollen schöpfen. Lediglich bei Andreas Scheidl geht wegen seiner langwierigen Fußverletzung weiter nichts. "Er wollte es immer wieder mal probieren, aber es macht derzeit noch keinen Sinn", so Fenk.

Eigentlich war das Spiel am Freitagabend für 19 Uhr angesetzt gewesen. Der Anpfiff wurde nun aber kurzfristig um eine Stunde vorverlegt. Grund: In der Stadt Augsburg gilt wegen eines hohen Corona-Inzidenzwertes ab 21 Uhr ein Teil-Lockdown. Dann werden auch die Sportplätze der Stadt gesperrt. Für Wacker bedeutet das: Am besten Punkte einfahren, schnell unter die Dusche und ab in den Bus.

Nicht nur die Burghauser scheinen gut drauf zu sein, auch der Gegner befindet sich in guter Form. Die Truppe von Trainer Josef Steinberger musste sich zwar vergangenes Wochenende beim heimstarken VfB Eichstätt knapp mit 1:2 geschlagen geben, fegte aber vor 14 Tagen den TSV Aubstadt mit 4:0 vom Platz und hat sich davor auch gegen die Spvgg Greuther Fürth II mit 2:0 durchgesetzt. Mittlerweile haben die jungen Augsburger 34 Punkte gesammelt und damit vier Zähler mehr als Wacker auf dem Konto. Fenk: "Diesen Rückstand wollen wir unbedingt verkürzen. Wir wissen natürlich, wie spielstark die Bundesliga-Reserven sind. Das sind alles junge Spieler, die sich zeigen und für höhere Aufgaben empfehlen wollen. Aber wir gehen diese Aufgabe mit viel Selbstvertrauen an und haben uns die Woche über gut auf dieses Spiel vorbereitet."

Das Hinspiel im September 2019 hat Burghausen durch Tore von Sammy Ammari (2) und Andrija Bosnjak mit 3:2 für sich entschieden, doch damals standen auf beiden Seiten noch eine Vielzahl anderer Akteure auf dem Platz. Insgesamt ist die Wacker-Bilanz gegen Augsburg II mit sieben Siegen bei fünf Unentschieden und nur drei Niederlagen ohnehin positiv. Die letzte Pleite datiert vom 23. September 2017, als sich Augsburg durch einen frühen Treffer von Kopfball-Ungeheuer Jan-Ingwer Callsen-Bracker mit 1:0 durchsetzen konnte.

Grundsätzlich geht Fenk davon aus, dass die Partie absolviert werden kann: "In diesen Zeiten weiß man ja nie, was kurzfristig noch alles passiert, aber wir denken, dass das Spiel stattfinden wird." Dass danach die Ligaduelle gegen den FV Illertissen (7. November) und beim 1. FC NürnbergII (14. November) noch ausgetragen werden könnten, hält Burghausens Sportlicher Leiter angesichts der Pandemie für "grenzwertig", zumal: "Unsere Spieler müssen ja alle arbeiten, da wird es in der aktuellen Situation schon schwierig. Aber wenn die Entscheidung vom Verband getroffen wird, dass wir weiterspielen, werden wir uns danach richten müssen."












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