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Finale der U21-EM  |  06.06.2021  |  09:00 Uhr

Final-Vorfreude bei U21, aber Vorsicht: Schon Kimmich & Co. gingen gegen Portugiesen K.o.

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Karim Adeyemi macht ein Selfie mit Zuschauern. −Foto: dpa

Karim Adeyemi macht ein Selfie mit Zuschauern. −Foto: dpa

Karim Adeyemi macht ein Selfie mit Zuschauern. −Foto: dpa


Wie die großen U21-Generationen um Manuel Neuer im Jahr 2009 und um Serge Gnabry acht Jahre später will jetzt die Auswahl um Halbfinal-Held Florian Wirtz als Fußball-Europameister triumphieren. "Wenn wir die Entwicklung bestätigen, denke ich, dass wir insgesamt als Team stärker sind und gewinnen werden", sagte Kuntz vor der Partie gegen Portugal am Sonntag. Und Führungsspieler Ridle Baku stellte klar: "Wenn du im Finale stehst, möchtest du auch gewinnen."

Mit dem Umzug des Teams aus Szekesfehervar in Ungarn in den rund 400 Kilometer entfernten Finalort Ljubljana in Slowenien stieg die Vorfreude auf die große Herausforderung gegen Portugal am Sonntag (21.00/ProSieben) weiter. "Es ist etwas ganz Besonderes für uns. Für die Nation, für uns alle", hob Stürmer Mergim Berisha die Bedeutung hervor. "Wir sind sehr gut drauf, und dass wir als Mannschaft immer zusammenhalten, entscheidet das Ganze." Kuntz freut sich über die letzte "besondere Bühne" für seinen Jahrgang, stellte vor seinem dritten Finale aber auch klar: "Ich möchte jedes Spiel gewinnen."

Optimist: Trainer Stefan Kuntz geht von einem Sieg seiner Mannschaft aus. −Foto: dpa

Optimist: Trainer Stefan Kuntz geht von einem Sieg seiner Mannschaft aus. −Foto: dpa

Optimist: Trainer Stefan Kuntz geht von einem Sieg seiner Mannschaft aus. −Foto: dpa


Beim 2:1 im Halbfinale gegen die Niederlande überzeugte die Kuntz-Auswahl um Doppeltorschütze Wirtz nicht nur einmal mehr durch mannschaftliche Geschlossenheit. Sondern auch durch "pure Qualität", wie Verteidiger Nico Schlotterbeck von Union Berlin mit Blick auf die Tore betonte. Doch große Qualität weist aber auch Portugal als starke U21-Nation auf. Vor sechs Jahren fertigten die Südeuropäer eine deutsche Mannschaft um Joshua Kimmich, Marc-André ter Stegen und Matthias Ginter mit 5:0 im EM-Halbfinale ab. "Das ist hier in keinem Kopf", beteuerte Mittelfeldspieler Salih Özcan.

Özcan: Müssen Portugal die Lust am Spiel nehmen

Großer Mutmacher im deutschen Team, das sich auf reichlich Familien-Unterstützung auf den Zuschauerrängen freut, ist der starke Auftritt vom 2:1 gegen die Niederländer. Diese hatten die EM-Qualifikation in ihrer Gruppe punktgleich vor Portugal beendet. "Wir sind super gewappnet", sagte Baku. "Wir wollen unsere Stärken, die wir schon im Holland-Spiel gezeigt haben, auf den Platz bringen."

Kuntz erwartet im Finale einen "sehr ausgeglichenen" Gegner, der "über sehr großes Spielverständnis" verfügt. "Das ist spielerisch eine Zockermannschaft", beschrieb es der Kölner Özcan. "Wir müssen wie gegen die Niederlande versuchen, ihnen die Lust am Spiel zu nehmen und unser Spiel zu machen." Darauf setzt auch DFB-Direktor Oliver Bierhoff: "Holt Euch den Titel, Jungs!", forderte er.

Drittes EM-Endspiel nacheinander für die deutsche U21

Fünfmal stand eine U21-Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes im EM-Endspiel, es gab zwei Siege und drei Niederlagen. Jetzt ist es gar das dritte Endspiel nacheinander. Bei der 1:2-Niederlage vor zwei Jahren gegen Spanien waren Kapitän Arne Maier (Arminia Bielefeld), Ersatztorhüter Markus Schubert (Eintracht Frankfurt) und Torjäger Lukas Nmecha (RSC Anderlecht) bereits dabei. "Ich stand noch nie in einem Finale und bin extrem heiß auf das Spiel", sagte Niklas Dorsch (KAA Gent). "Wenn wir mit der gleichen Einstellung wie bisher auftreten, bin ich mir sicher, dass wir erfolgreich sein werden." − dpa












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