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Vorstand beschließt Anpassungen  |  24.04.2021  |  07:00 Uhr

Losentscheid möglich: BFV präzisiert Umgang mit Corona-Saison im Juniorenfußball

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Retten, was nicht zu retten ist: Der Bayerische Fußball-Verband (BFV) betreibt in diesen Tagen eines unvermeidbaren Abbruchs der Amateur-Saison Schadensbegrenzung. Auch im Juniorenfußball soll es mittels Quotientenregelung Auf- und Absteiger geben. Der Vorstand hat in seiner jüngsten Sitzung Anpassungen im zugehörigen Paragraf 54 der Juniorenspielordnung beschlossen, wie der BFV nun mitteilt.

Im Gegensatz zum Seniorenbereich hatte der BFV im Nachwuchsbereich die Saison 2019/20 abgebrochen, Quotientenkönigen den Aufstieg ermöglicht und auf Kreisebene eine Meldeliga eingeführt, bei der Vereine ihre Mannschaften selbst einordnen. Aufgrund der politisch angeordneten Zwangspause seit 2. November kann auch die neue Saison, die aus zwei getrennten Halbserien bestehen sollte, nicht regulär ausgetragen werden und greift erneut der Abbruchsparagraf. In Abstimmung mit seinen Spielleitern hat der Juniorenverbandsspielausschuss Klarstellungen zur Quotientenregelung in die Spielordnung aufgenommen:

1) Bei Quotientengleichheit werden folgende Kriterien in folgender Reihe herangezogen: Direkter Vergleich, Sondertabelle der quotientengleichen Teams und höhere Anzahl der bestrittenen Spiele. Sollten auch dann noch Mannschaften gleichauf sein, wird kein Unterschied mehr gemacht, heißt: Es können mehr Teams aufsteigen oder weniger absteigen.

2) Eine Relegation ist nur für den Aufstieg geplant, kann diese nicht ausgetragen werden, ermittelt der zuständige Jugendausschuss den Aufsteiger per Losverfahren. Diese Vorgehensweise gilt für Aufstiege auf drei Ebenen: Kreisliga in die Bezirksoberliga, Bezirksoberliga in eine Verbandsliga und Bayernliga in die C-Regionalliga bzw. A- und B-Bundesliga.

Niederbayerischer Zusatzaufsteiger bei den B-Junioren

Zudem steigt aus jedem der sieben bayerischen Bezirke eine Mannschaft in eine Spielklasse auf Verbandsebene auf, in drei Altersklassen gibt es sogar einen zweiten Aufrücker aus je einem Bezirk: A-Junioren (Oberbayern), B-Junioren (Niederbayern) und C-Junioren (Mittelfranken). Wie Juniorenverbandsspielleiter Florian Weißmann betont, dienen die getroffenen Maßnahmen eher der Schadensbegrenzung: "Wir wissen, dass es vereinzelt zu Härtefällen kommen wird. Eine Patentlösung, die allen Interessen gerecht wird, gibt es aber leider nicht", wird Weißmann in der BFV-Mitteilung zitiert.

Obwohl nach wie vor kein Trainings- geschweige denn Spielbetrieb in Sicht ist, hat der BFV erste Turniere für die Sommermonate in Vorbereitung. So könnten im Bau-Pokal (C-Junioren) – nach erfolgter Freigabe durch die Politik – die Kreisfinals sowie das Landesfinale im Juni und Juli ausgetragen werden. Die E-Junioren dürften bei entsprechender Pandemielage vier Vorrundenturniere und das Landesfinale des "Kaufland Soccer Cup" ebenfalls im Juni spielen. Alternativ wird eine Durchführung des Cups für die Jahrgänge 2010/2011 in den September verschoben. Grundsätzlich plant der BFV für das Spieljahr 2021/22 mit dem gleichen Spielklassenformat wie in der abgebrochenen Saison, um für etwaige erneute Zwangspausen bestmöglich gerüstet zu sein. Eine Modifizierung des Paragrafen 54 sei genauso angedacht wie ein verschärfter Abstieg, um das sportliche Niveau der Spielklassen wieder anzuheben, teilt der Bayerische Fußball-Verband mit. Die Verbandsspitze ruft zudem ihre Mitglieder dazu auf, Anregungen zu möglichen Regelungen oder einem attraktiven Spielsystem zu machen. − mid












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