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IBU-Cup mit Ex-Weltmeister? | 13.01.2021 | 06:00 Uhr

Nach Weltcup-Aus: Startet Simon Schempp jetzt am Arber? Ein Star aus Schweden ist schon vor Ort

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Könnte im IBU-Cup starten: Simon Schempp. −Foto: dpa

Könnte im IBU-Cup starten: Simon Schempp. −Foto: dpa

Könnte im IBU-Cup starten: Simon Schempp. −Foto: dpa


Die Tiefschläge treffen Simon Schempp in letzter Zeit knüppelhart. Da hat sich der viermalige Weltmeister gerade mühsamst und gegen zahlreiche Widerstände in den Weltcup zurückgekämpft, und dann ist schon wieder Schluss. Nur zwei Chancen hat er bekommen – und die nicht genutzt. Wie der Deutsche Skiverband verkündete, muss Schempp beim zweiten Teil des Heimweltcups in Oberhof ab Mittwoch zuschauen.

Gut möglich also, dass der Star-Biathlet dafür am Arber zu sehen ist. Dort geht in den nächsten Tagen der IBU-Cup über die Bühne, an dem auch die 16-fache Weltcupsiegerin Franziska Hildebrand teilnimmt. Ob Schempp tatsächlich im Hohenzollern-Skistadion an den Start geht, ist offiziell allerdings noch nicht bestätigt. Laut dem Portal "xc-ski" soll der 32-Jährige zunächst eine Trainingspause einlegen – und dann zur zweiten Wettkampfwoche in den Bayerwald reisen. Im zweiten Teil der Veranstaltung stehen zwei Sprints (20. und 22. Januar), eine Single-Mixed-Staffel und eine Mixed-Staffel (beide 23.) an.

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Kein große Weltcupbühne am Rennsteig, dafür als Alternative der zweitklassige IBU-Cup am Arber – es ist der vorläufige Höhepunkt der 2018 beginnenden und sich immer weiter verschärfenden Leidensgeschichte des Simon Schempp. Dabei sollte diesen Winter eigentlich alles wieder besser werden.

"Ich habe dieses Gefühl, dass ich noch nicht am Ende bin und dass noch etwas möglich ist. Das hat mir die gewisse Motivation gegeben, einfach nochmal weiterzumachen und weiterzukämpfen", hatte der dreimalige Olympiamedaillengewinner dem SID vor Saisonstart gesagt. Doch nun muss er den nächsten Rückschlag verkraften.

Schempp wusste, dass es "nur wenige Chancen" für ihn geben wird, und mit seinen Leistungen in Oberhof betrieb er keine Werbung in eigener Sache. Platz 58 im Sprint und Rang 45 in der Verfolgung – und das mit jeweils nur einem Schießfehler. "Es war klar, dass über Nacht kein Wunder passiert und ich auf einmal vorne mitlaufen kann", gab sich der Schwabe zwar gelassen. Doch in ihm brodelte es sicher.

Er, der einstige Weltklasseathlet mit 26 Podestplätzen, wurde auf der Strecke von der Konkurrenz regelrecht demontiert. Im Sprint schaffte er nur die 73. Laufzeit, zweieinhalb Minuten fehlten auf Johannes Thingnes Bö. In der Verfolgung waren es sogar nochmal 15 Sekunden mehr – viel zu wenig für die eigenen Ansprüche.

Doch es sind zugleich auch die knallharten Fakten, warum er die Weltcup-Qualifikation im November trotz überwundener Rückenprobleme zunächst verpasst hatte. Diese Wochen seien "nicht leicht" gewesen, sagte der Schwabe rückblickend, "selbstverständlich war ich enttäuscht". Doch er meldete sich mit starken Testrennen und einer bärenstarken World Team Challenge zurück.

Wie er den nächsten, durchaus überraschenden Tiefschlag verkraftet, bleibt abzuwarten. Nach zusammenaddiert lediglich drei Top-20-Plätzen verpasste Schempp bereits in den vergangenen beiden Wintern die WM-Qualifikation, auch eine Teilnahme in Pokljuka (10. Februar bis 21. Februar) scheint nun nahezu ausgeschlossen. Womöglich ist das selbst für den Kämpfer wie Schempp der eine Rückschlag zu viel.

Am Arber wäre Schempp längst nicht der einzige prominente Athlet. Neben Franziska Hildebrand geht auch Skilanglauf-Olympiasiegerin Stina Nilsson an den Start – sie feiert nach ihrem Wechsel zum Biathlon ihre internationale Wettkampfpremiere. Das gab der schwedische Biathlon-Verband bekannt. Die 27-Jährige postete auf Instagram bereits ein Bild aus dem Hohenzollern-Skistadion, schrieb dazu: "Angekommen für neue Abenteuer."

Im März hatte die zweimalige Weltmeisterin und Sprint-Olympiasiegerin völlig überraschend ihren Abschied vom Skilanglauf verkündet, der Umstieg sorgte für einigen Medienrummel. "Ich kann verstehen, dass das Interesse am Anfang groß ist, aber wenn ich dazu beitragen kann, Biathlon bekannter zu machen und mehr Menschen klar zu machen, was für ein fantastischer Sport es ist, bin ich glücklich", sagte Nilsson.

In Idre und Östersund absolvierte sie bislang zwei nationale Testrennen, im Sprint über 7,5 km am Donnerstag misst sie sich erstmals mit internationalen Biathletinnen. Eigentlich hätte der IBU-Cup schon Ende November starten sollen, nach zahlreichen coronabedingten Absagen sind die Wettkämpfe am Arber im Bayerischen Wald für die sogenannte zweite Biathlon-Liga erst der Saisonstart. − la/sid












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