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Keine Lockerungen für Sport | 24.11.2020 | 11:56 Uhr

Berliner Beschlussvorlage: Amateursport soll weiter ruhen – Profis profitieren von neuer Quarantäne-Regel

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Am Boden: Die Landesliga-Puckjäger des EV Dingolfing dürfen vorerst weiter nicht aufs Eis. Damit dürfte die Saison in den Amateurklassen des Eishockey (ab Bayernliga) vor dem Eis stehen. −Foto: Eva Fuchs

Am Boden: Die Landesliga-Puckjäger des EV Dingolfing dürfen vorerst weiter nicht aufs Eis. Damit dürfte die Saison in den Amateurklassen des Eishockey (ab Bayernliga) vor dem Eis stehen. −Foto: Eva Fuchs

Am Boden: Die Landesliga-Puckjäger des EV Dingolfing dürfen vorerst weiter nicht aufs Eis. Damit dürfte die Saison in den Amateurklassen des Eishockey (ab Bayernliga) vor dem Eis stehen. −Foto: Eva Fuchs


Der Sport darf vorerst nicht auf Lockerungen der Corona-Regelungen hoffen. Die Bundesländer plädieren dafür, den Ende Oktober verfügten Teil-Lockdown zunächst bis zum 20. Dezember bundesweit aufrechtzuerhalten.

Dies geht aus der Beschlussvorlage der Ministerpräsidenten für die Video-Konferenz mit Bundeskanzlerin Angela Merkel an diesem Mittwoch hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Für den Profi-Sport würde dies konkret bedeuten, dass der Ligen-Betrieb nur mit Geisterspielen fortgesetzt werden kann. Nach dem Fußball, Handball, Basketball und Volleyball will auch die Deutsche Eishockey-Liga am 17. Dezember in die Saison starten. Weiterhin ruhen soll der Amateursport. Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sieht dadurch "die Gefahr von massiven und teilweise irreparablen Schäden an unserem Sportsystem". Das Trainings- und Wettkampfverbot für Freizeit- und Breitensportler schmerzt. "Die Sorgen werden von Woche zu Woche buchstäblich größer", sagte DOSB-Chef Alfons Hörmann (60). Symptome seien ein spürbarer Mitgliederschwund und das Nachlassen von ehrenamtlichem Engagement. An vielen Stellen komme "das gesamte Vereinsgeschehen zum Erliegen". Das führt auch zu erheblichen finanziellen Einbußen für viele Vereine durch die Absage von Wettkämpfen, Kursen und Festveranstaltungen.

Vor allem beim Nachwuchs drängt der Sport auf Lockerungen, wie sie zum Beispiel noch in Thüringen und Mecklenburg-Vorpommern für bis 18-Jährige sowie in Berlin für die bis Zwölfjährigen gelten. In der Vorwoche legte die Deutsche Sportjugend (DSJ) einen Vier-Stufen-Plan vor, dessen Umsetzung allen Kindern und Jugendlichen möglichst lange das gemeinsame Sporttreiben unter Corona-Bedingungen ermöglichen soll. Die Vereine "erfüllen wesentliche und wichtige außerschulische Bildungsarbeit für Kinder", hieß es im Schreiben von DSJ-Chef Michael Leyendecker. Schon jetzt würden sich die meisten Heranwachsenden in Deutschland zu wenig sportlich bewegen, wie jüngst eine Studie der Weltgesundheitsorganisation erwiesen habe.

Verlängerung der Hilfsmaßnahmen bis Mitte 2021

Die Profivereine dürfen neben der Saisonfortsetzung auch auf eine Verlängerung der Hilfsmaßnahmen durch den Bund bis zur Mitte des kommenden Jahres hoffen. Die Regelung solle für diejenigen Wirtschaftsbereiche gelten, "die absehbar auch in den kommenden Monaten erhebliche Einschränkungen ihres Geschäftsbetriebes hinnehmen müssen, ohne von Schließungen betroffen zu sein", heißt es in dem Papier der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten.

Zehn statt 14 Tage Quarantäne

Geplant ist zudem, die Quarantänezeit einheitlich von zwei Wochen auf zehn Tage zu verkürzen. Dies hätte einen entlastenden Effekt auch für den Profisport, wo zuletzt mehrere Mannschaften nach positiven Corona-Fällen für 14 Tage in die Komplett-Isolation gehen mussten. Das hatte vor allem im Handball zu diversen Spielabsagen und wegen des dadurch zunehmenden Termindrucks zu einer kontroversen Debatte um eine mögliche WM-Absage geführt.

− dpa












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