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Gemeinsames Schreiben an die Politik  |  10.09.2020  |  18:10 Uhr

Hilferuf der Hallensportarten: "Es ist nicht mehr fünf vor Zwölf, es ist Schluss!"

von Alexander Augustin

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Das Landshuter Stadion am Gutenbergweg wird lange nicht mehr so voll sein wie in der Vergangenheit. −Foto: Gerleigner

Das Landshuter Stadion am Gutenbergweg wird lange nicht mehr so voll sein wie in der Vergangenheit. −Foto: Gerleigner

Das Landshuter Stadion am Gutenbergweg wird lange nicht mehr so voll sein wie in der Vergangenheit. −Foto: Gerleigner


Die ersehnte Zulassung von Wettkämpfen in Kontaktsportarten ist seit Dienstag da. Auch Zuschauer dürfen wieder dabei sein – 400 im Freien, 200 in Hallen. Während sich gerade der Fußball auf seinen Re-Start am 19. September freut, gehen vielen bayerischen Profi-Vereinen in Hallensportarten die Lockerungen nicht weit genug. Vertreter aus dem Basketball, Eishockey, Handball und Volleyball haben nun gemeinsam einen Appell an Ministerpräsident Markus Söder und den für Sport zuständigen Innenminister Joachim Herrmann geschickt.

25 bis 30 Prozent der Gesamteinnahmen basierten auf dem Verkauf von Eintrittskarten, weitere 60 bis 70 Prozent des Gesamtetats kämen über Sponsoring- und Cateringeinnahmen in die Kasse. Durch Begrenzung auf 200 Zuschauer brächen diese Umsätze auf ein Minimum ein, schreiben die Verfasser. Unterzeichnet haben sieben Basketballklubs aus den Profiligen, sieben Eishockeyklub (darunter die Straubing Tigers und der EV Landshut), fünf Handballklubs und zwei Volleyballklubs – die Roten Raben Vilsbiburg und Nawaro Straubing.

Sie fordern eine Zulassung von mehr Fans als die derzeit pauschal zugelassenen 200: "Die als Voraussetzung für die Amateure definierten Hygiene-und Infektionsschutzkonzepte werden im Profi-Sport derweil um einiges übertroffen und rechtfertigen somit mehr Zuschauer in die Arenen zu lassen."

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Der Sport ermögliche in der Krise "für ein paar Stunden Ablenkung und Entspannung bei bester Unterhaltung. Dazu kommt, dass wir ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für unsere Region sind. Nicht nur das, unser sozialer Beitrag für Städte, Gemeinden und Regionen ist allseits anerkannt und wird geschätzt", heißt es im Schreiben weiter.

Gefordert wird eine örtliche Bewertung der Hallen und deren Kapazitäten: "Wir betonen ausdrücklich, mit 200 Zuschauern in der Halle werden wir Vereine nicht überleben können. Das wird auch durch das Nothilfe-Paket für den Wegfall von Zuschauereinnahmen bei weitem nicht kompensieren."

Mitunterzeichner des Schreibens ist auch der DEL2-Klub Tölzer Löwen. Geschäftsführer schreibt in einer Stellungnahme auf der Vereins-Homepage: "Wir werden uns nicht mehr vertrösten lassen. Immer vorausgesetzt, dass die Gesundheit und der Respekt vor der Pandemie gegeben sind. Wenn es überall anders geht, dann bitte auch bei uns. Wir sind Wirtschaftsunternehmen, keine Burschenvereine." Es dürfe von der Politik kein Verbot geben, den Betrieb fortzuführen. "Wenn wir kein Gehör finden, müssen wir als TEG als letztmöglichen Schritt auch nicht vor einer Klage am Verwaltungsgericht zurückstecken", schreibt Donbeck. Er fordert eine gemeinsame Front aller bayerischen Vereine. "Lieber komme ich mit aufgeschlagenen Knien, Ellenbogen und blauen Flecken ans Ziel, als dass ich gar nicht erst versuche loszulaufen. Es ist nicht mehr fünf vor Zwölf, es ist Schluss!"












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