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Biathlon | 11.09.2020 | 06:00 Uhr

Johannes Kühn für Weltcup gesetzt – Tüßlinger verpasst "Deutsche" im Sommer-Biathlon nach Trainingssturz

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Zuversichtlich für den kommenden Winter: Biathlet Johannes Kühn aus Tüßling, hier im Trainingslager in Frankreich. −Foto: Philipp Horn

Zuversichtlich für den kommenden Winter: Biathlet Johannes Kühn aus Tüßling, hier im Trainingslager in Frankreich. −Foto: Philipp Horn

Zuversichtlich für den kommenden Winter: Biathlet Johannes Kühn aus Tüßling, hier im Trainingslager in Frankreich. −Foto: Philipp Horn


Bei der Deutschen Meisterschaft im Sommer-Biathlon 2019 stand er viermal auf dem Podest (dreimal Zweiter, einmal Dritter), am vergangenen Wochenende musste Johannes Kühn bei den nationalen Titelkämpfen nach einem Sturz im Training allerdings passen. Der Tüßlinger wird das Fehlen bei den Wettbewerben in Altenberg, die zu einem Drittel als Nominierungskriterium für den kommenden Winter herangezogen werden, jedoch verschmerzen können. Schließlich ist der Sportler vom WSV Reit im Winkl bereits fix für den Weltcup gesetzt – ebenso wie Benedikt Doll (SZ Breitnau), Philipp Horn (SVE Frankenhain) und Arnd Peiffer (WSV Clausthal-Zellerfeld).

Die letzte Weltcup-Saison, die vor dem Finale Ende März in Oslo (Norwegen) wegen der Corona-Pandemie abgebrochen worden war, hat Kühn auf dem 13. Gesamtplatz abgeschlossen – es war sein bislang bestes Ergebnis. An diese Form gilt es nun in der kommenden Winterrunde anzuknüpfen. Vom 27. bis 29. November soll es im finnischen Kontiolahti losgehen.

Und der 28-Jährige liegt im Moment voll im Plan, auch wenn er in der Woche vor der "Deutschen" im Training auf den Skirollern gestürzt ist und ihm daraufhin eine Trainingspause verordnet wurde. Das Mitglied des Zoll-Teams mit Dienstgrad "Erster Zollhauptwachtmeister", das in Einzelrennen des Weltcups bislang zwei Treppchenplätze (Zweiter im Einzel über 20km in Pokljuka und Dritter im Sprint über 10km in Oberhof) erkämpft hat, hatte Glück im Unglück: Zwar zog er sich einige Schürfwunden und Prellungen sowie eine Zerrung an der bereits zwei Mal operierten Schulter zu, blieb aber von Knochenbrüchen verschont. Er habe sich gleich untersuchen lassen, weil er Sorge hatte, dass "da vielleicht wieder was passiert sein könnte", erzählt Kühn. Die Ärzte gaben jedoch Entwarnung. Die ersten Tage nach dem Ausrutscher seien etwas schmerzhaft gewesen, so der Tüßlinger, zwischenzeitlich könne er aber wieder normal die Einheiten mitmachen.

Und die laufen für ihn abgesehen vom Sturzpech bislang recht gut. Zu Beginn der Vorbereitung gab es insbesondere im Mai noch kleinere Einschränkungen wegen Corona, die waren aber für die Biathleten eher unproblematisch. Es wurde ein bisschen mehr individuell trainiert und die Methodik entsprechend angepasst. Das erste Trainingslager war für Anfang Juni in Frankreich geplant. Zunächst wurde über eine Verlegung ins Inland diskutiert, dann dieser Lehrgang aber ganz abgesagt. So ging es erst Ende Juni im Martelltal in Südtirol richtig los und im August weilte die DSV-Mannschaft dann noch zwei Wochen in Frankreich (Villard-de-Lans). "Das Training war jeweils sehr gut, es gab keine Probleme", berichtet Kühn. Auch im Biathlon gelten die üblichen Hygienemaßnahmen, aber das Training findet ja fast ausschließlich im Freien statt und dort ist ein gewisser Abstand zwischen den Sportlern ohnehin gegeben.

Für die neue Saison, die als Höhepunkt im Februar 2021 die WM in Pokljuka (Slowenien) bereit hält, ist Kühn grundsätzlich guter Dinge. Sein großes Ziel lautet, speziell am Schießstand noch mehr Stabilität zu bekommen und die guten Trainingsleistungen "noch öfter auch im Wettkampf rüberzubringen". Schließlich gilt es für den ehemaligen vierfachen Junioren-Weltmeister "wieder möglichst viele gute Einzelrennen und eine ähnliche Weltcup-Gesamtplatzierung wie im letzten Winter" hinzulegen. Für die Vorgabe "Top15" sieht er sich auf einem guten Weg, wenngleich klar ist, dass "bis zum Winter natürlich noch viel passieren kann".

Als nächstes stehen Lehrgänge in Ramsau (Österreich) Ende September und Muonio (Finnland) Ende Oktober an, dann geht es zügig Richtung Winter. Zwar herrscht noch eine gewisse Unsicherheit, ob und wenn ja wie überhaupt Veranstaltungen stattfinden können, der laufstarke Oberbayer denkt aber auch hier positiv und geht davon aus, dass "die meisten Rennen stattfinden werden". Allerdings rechnet er schon damit, dass "wir möglicherweise keine Zuschauer in den Stadien haben werden". Und: "Ob die vorolympischen Weltcup-Rennen in Peking tatsächlich stattfinden werden, da bin ich auch eher skeptisch." − fa












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