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"Es gibt noch keine Lösung"  |  23.07.2020  |  15:50 Uhr

Fordert Alaba zu viel Gehalt? Bayern bereitet sich auf eine Zukunft ohne seinen Abwehrchef vor

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Zukunft bei Bayern fraglich: David Alaba. −Foto: afp

Zukunft bei Bayern fraglich: David Alaba. −Foto: afp

Zukunft bei Bayern fraglich: David Alaba. −Foto: afp


Bayern München bereitet sich auf eine Zukunft ohne Thiago und David Alaba vor – auf dem Weg zum begehrten Triple stehen die beiden Führungsspieler dem deutschen Fußball-Rekordmeister aber auf jeden Fall noch zur Verfügung.

"Sie werden in der Champions League das Achtelfinale gegen Chelsea bestreiten und dann auch beim Finalturnier in Lissabon mitspielen, wenn wir das erreichen. Dann werden wir weitersehen", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge am Donnerstag bei der Vorstellung von Leroy Sane.

Vor allem bei Thiago geht Rummenigge weiter von einem Wechsel im Sommer aus. Der 29 Jahre alte Spanier habe Sportvorstand Hasan Salihamidzic mitgeteilt, "dass er was Neues machen möchte. Bis dato hat uns aber noch kein Klub kontaktiert." Mit Alaba befinde sich der FC Bayern "in Gesprächen. Bis jetzt gibt es aber noch keine Lösung." Die von den Bayern bevorzugte Option wäre, betonte Rummenigge, "dass Thiago und Alaba ihre Verträge verlängern. Bei Thiago ist das schwierig, bei David müssen wir abwarten."

Dann schob Rummenigge nach: "Ich stelle fest: Am Transfermarkt haben sich die Transfersummen zwischen den Klubs schon deutlich nach unten bewegt. Bei den Gehältern zumindest im Spitzenbereich scheint zumindest der eine oder andere Berater noch der Meinung zu sein, dass draußen trotz Corona noch die Sonne hell scheint. Dem ist aber nicht so. Aber vielleicht gibt es am Ende des Tages trotzdem noch die Chance, zu einer Kompromiss-Lösung zu kommen." Ob das ein Seitenhieb auf den Berater bzw. die Forderungen von Alaba war?

Zumindest hieß es zuletzt immer wieder, Alaba könne sich seine Zukunft in München vorstellen – wenn das Gehalt stimme. Auch Rummenigge machte kein Geheimnis daraus, dass es bei Abwehrchef Alaba "wie immer auch um die Finanzen geht." Der Vorstandboss: "Grundsätzlich ist es ja schön, dass er sich generell vorstellen kann, in München zu bleiben. Wir haben ziemlich offen die Karten auf den Tisch gelegt. Es liegt jetzt an seinem Berater, seinem Vater und an David, ob er bei dem Klub, bei dem er seit immerhin zwölf Jahren spielt, bleiben möchte. Das wäre unsere Option Nummer 1. Trotzdem müssen wir da nicht aufs Gaspedal drücken. Wichtig ist, dass David entscheidet, was er möchte."

Klar ist, dass die Münchner ihre beiden Stars nur gegen eine entsprechend hohe Millionen-Ablöse transferieren werden. Er müsse über die Zahlen, die er lese, "immer schmunzeln", sagte Rummenigge und ergänzte mit Nachdruck: "Einen Summer-Sale wird es trotz Corona beim FC Bayern nicht geben."

Das Transferfenster ist noch bis 5. Oktober geöffnet. Der Rekordmeister halte unabhängig von den Personalien Alaba und Thiago "die Augen offen", sagte Salihamidzic, der den Markt als "coronageschädigt" bezeichnete: "Da ist es nicht einfach, aber wir schauen, was möglich ist." − sid/red












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