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23.07.2020 | 08:00 Uhr

Ösi-Tests mit seinem Kreisligisten: Wolf schlägt dem Spielverbot ein Schnippchen

von Franz Aichinger

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Fachwissen weitergeben anstatt zu Hause rumzusitzen: Profi-Trainer Uwe Wolf, hier im Dress seines früheren Arbeitgebers Wacker Burghausen vor einer Österreich-Fahne, hat mit dem SV Mehring in Hochburg-Ach und Kufstein Testspiele absolviert – sehr zu seiner Zufriedenheit. −Foto: Butzhammer

Fachwissen weitergeben anstatt zu Hause rumzusitzen: Profi-Trainer Uwe Wolf, hier im Dress seines früheren Arbeitgebers Wacker Burghausen vor einer Österreich-Fahne, hat mit dem SV Mehring in Hochburg-Ach und Kufstein Testspiele absolviert – sehr zu seiner Zufriedenheit. −Foto: Butzhammer

Fachwissen weitergeben anstatt zu Hause rumzusitzen: Profi-Trainer Uwe Wolf, hier im Dress seines früheren Arbeitgebers Wacker Burghausen vor einer Österreich-Fahne, hat mit dem SV Mehring in Hochburg-Ach und Kufstein Testspiele absolviert – sehr zu seiner Zufriedenheit. −Foto: Butzhammer


Die anderen reden noch, Uwe Wolf macht: Mit dem oberbayerischen Kreisligisten SV Mehring hat der Profi-Trainer bereits zwei Testspiele absolviert – in Österreich, wo die Corona-Beschränkungen nicht so weit gehen wie diesseits der Grenzen.

Einem 3:2-Sieg vergangenen Mittwoch bei Union Hochburg-Ach (1. Klasse Süd-West) folgte ein 2:6 am Samstag bei der ersten Mannschaft des FC Kufstein, die in der Regionalliga Tirol um Punkte kämpft. "Endlich wieder richtiger Fußball. Das Wichtigste ist, dass die Spieler wieder auf dem Platz stehen", sagt Mehrings Sportlicher Leiter Robert Madl zu den beiden Vergleichen, in denen nach seiner Einschätzung von der Corona-Pandemie kaum etwas zu merken war. Es sei eigentlich alles wie immer gewesen, berichtet Madl. Lediglich auf das Händeschütteln und Abklatschen vor und nach der Partie hätten die Aktiven verzichtet. Sogar jeweils rund 100 Zuschauer waren vor Ort – mit dem vorgeschriebenen Sicherheitsabstand. Und auch Sportlich scheint es gestimmt zu haben, zumindest nach dem Urteil von Trainer Wolf: "Da hat einiges nach Fußball ausgeschaut, wie ich mir das vorstelle."

Gar "bockstark", so der Coach, präsentierten sich seine willigen Schützlinge dann wenige Tage später in Kufstein. Der frühere Wacker-Trainer Wolfgang Schellenberg, der seit Anfang Juli beim österreichischen Drittligisten das Sagen hat, habe bei ihm wegen eines Testspiels angefragt, erklärt Wolf, der sich nicht lange bitten ließ. Gegen die Profis und Halbprofis aus Tirol gingen die Mehringer sogar in Führung, glichen einen 1:2-Rückstand aus und mussten erst nach einigen Wechseln in der Schlussphase die fußballerische Klasse der Hausherren anerkennen. "Wir haben uns gut geschlagen. Man darf ja nicht vergessen, wo wir herkommen", so Wolf, der in Mehring nach eigenen Angaben "viel Spaß" hat: "Anstatt zu Hause rumzusitzen, kann ich hier mein Fachwissen weitergeben. Die Jungs nehmen das dankbar an", betont der Profi-Trainer im Wartestand.

Und auch beim SVM glaubt man mit dem 52-Jährigen einen Glücksgriff getan zu haben. "Das läuft hervorragend. Da ist was dahinter. Das kommt bei den Spielern super an. Und Uwe ist immer da", versichert SVM-Sportchef Robert Madl mit dem Hinweis darauf, dass in Mehring viermal pro Woche trainiert wird. Schließlich habe der Rangfünfte noch alle Möglichkeiten und wolle "noch was reißen". Das ist ganz im Sinne von Uwe Wolf, der nun hofft, dass der Bayerische Fußball-Verband endlich grünes Licht für die Austragung von Testspielen gibt. Eine Handvoll hat der Kreisligist noch vereinbart, ehe am 2. September (20 Uhr) der Bezirksligist SV Bruckmühl zum Halbfinale des Toto-Pokals im Kreis Inn/Salzach aufkreuzt. Im Moment sieht es so aus, als wäre nur ein weiterer Testlauf gesichert: Der bei Union Tarsdorf in Oberösterreich.












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