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"Der Fokus wird oft auf mir liegen"  |  22.07.2020  |  08:32 Uhr

Bayerns Neuzugang Sané: Über Ziele, Druck – und warum er eine Diskussion gar nicht versteht

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Will erst ankommen – und dann voll durchstarten: Leroy Sané. −Foto: dpa

Will erst ankommen – und dann voll durchstarten: Leroy Sané. −Foto: dpa

Will erst ankommen – und dann voll durchstarten: Leroy Sané. −Foto: dpa


Neuzugang Leroy Sané weiß um die Erwartungen beim FC Bayern an ihn als designierten Nachfolger der früheren Offensiv-Asse Arjen Robben und Franck Ribéry.

"Beide haben unglaubliche Verdienste für den Verein, sie haben mich beeindruckt. Da ist eine große Lücke zu füllen", sagte der 24-Jährige der "Sport Bild" am Mittwoch. Der Fußball-Nationalspieler, der von Manchester City nach München wechselte, will sich aber nicht unter Druck setzen. "Ich weiß, was ich kann, ich habe meine Ziele. Aber ich bürde mir nicht auf, dass ich sage: ‚Ich möchte so groß wie Robben und Ribéry werden!‘"

Beim deutschen Rekordmeister wird Sané von der neuen Saison an mit der prestigeträchtigen Rückennummer 10 auflaufen. "Ich weiß, Arjen Robben hat sie getragen, früher sogar Uli Hoeneß", erinnerte er. "Die 10 hat eine große Historie beim FC Bayern. Ich weiß um die Verantwortung, die dieses Trikot mit sich bringt." Dass er künftig das neue Aushängeschild des deutschen Fußball-Rekordmeisters ist, sei ihm "durchaus bewusst, darauf habe ich mich vorbereitet. Ich bin ein deutscher Nationalspieler und jetzt Teil des größten deutschen Klubs. Ich weiß: Der Fokus wird oft auf mir liegen. Aber damit belaste ich mich nicht."

Trotz der großen Erwartungen und der kolportierten knapp 50 Millionen Euro Ablösesumme fordert er im Bayern-Luxuskader keinen Stammplatz für jede Partie. "Kein Spieler der Welt kann jede Partie machen und dabei sein höchstes Level erreichen. Ich habe meine Ziele, aber ich bin null Komma null gegen Rotation. Das hilft dem Team, eine gute Frische reinzukriegen, neue Impulse zu setzen." Sané soll zusammen mit seinem DFB-Teamkollegen Serge Gnabry und dem Franzosen Kingsley Coman auf den Außenbahnen wirbeln – ähnlich wie einst Robben und Ribéry. "Serge, King und ich: Das klingt in meinen Ohren sehr gut!"

Der gebürtige Essener glaubt daran, als Teil einer jungen Generation bei Bayern eine Epoche prägen zu können. "Ja, das spüre ich. Die Jungs sind heiß und fokussiert, sie haben große Ziele mit dem Verein. Ich denke, es kann einiges erreicht werden. Ich sehe definitiv eine realistische Chance, mit Bayern die Champions League zu gewinnen."

Sané betonte in dem Interview auch die Bedeutung von Sportvorstand Hasan Salihamidzic für seinen Wechsel von Manchester City zum FC Bayern. "Hasan Salihamidzic und sein Konzept haben eine sehr große Rolle gespielt. Er stand vom ersten Moment an hinter dem Transfer und hat sich durch nichts beirren lassen. Dafür bin ich dankbar."

Die Entscheidung, City zu verlassen, sei nicht leicht gewesen. Auch wegen Trainer Pep Guardiola: "Unser Verhältnis ist gut. Es gab nie den Punkt, an dem der eine keine Lust mehr auf den anderen hatte. Ich bin dankbar für alles, was er mir beigebracht hat. Pep Guardiola hat mir auf ein sehr hohes Niveau verholfen. Er ist sehr akribisch, will die Spieler jeden Tag weiterbringen. Wenn es um seine Taktik geht, ist er hartnäckig – aber das ist doch positiv, das hat mir geholfen. Wir haben ja sogar im selben Gebäude gewohnt, uns dadurch häufig gesehen."

Seinem neuen Club traut Sané beim Final-Turnier in Portugal den Titel zu und will in der kommenden Saison dann selbst in der Königsklasse auftrumpfen. "Ich sehe definitiv eine realistische Chance, mit Bayern die Champions League zu gewinnen", sagte Sané.

Die jüngsten Diskussionen über angebliche charakterliche Probleme habe er derweil "sehr verwundert" verfolgt. "Aus vielen Ecken, von Leuten, die mich persönlich gar nicht kennen und nicht wissen, wie ich ticke, kamen Aussagen und Urteile über meinen Charakter. Ich frage mich, wie man so etwas machen kann? Wenn ich einen Menschen nicht kenne, würde ich nie über seinen Charakter sprechen. Ich war weit weg, natürlich wird da spekuliert. Dennoch fand ich das in dem Maße seltsam, verwunderlich." − dpa/red












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