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Erste Trainingseinheit nach Kurzurlaub  |  20.07.2020  |  08:00 Uhr

"Sie sind heiß": Der FC Bayern startet in die Mission Triple – doch einer warnt vor zu viel Euphorie

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Der Eine, Niklas Süle (l., mit Fitnesstrainer Holger Broich) spekuliert aufs Comeback, der Andere, Neuzugang Leroy Sané muss noch zusehen: Vor dem offiziellen Trainingsstart für die Champions League schoben die beiden schon Extra-Schichten. −Foto: dpa

Der Eine, Niklas Süle (l., mit Fitnesstrainer Holger Broich) spekuliert aufs Comeback, der Andere, Neuzugang Leroy Sané muss noch zusehen: Vor dem offiziellen Trainingsstart für die Champions League schoben die beiden schon Extra-Schichten. −Foto: dpa

Der Eine, Niklas Süle (l., mit Fitnesstrainer Holger Broich) spekuliert aufs Comeback, der Andere, Neuzugang Leroy Sané muss noch zusehen: Vor dem offiziellen Trainingsstart für die Champions League schoben die beiden schon Extra-Schichten. −Foto: dpa


Double war gestern. Der FC Bayern startet nach einer kurzen Verschnaufpause den Countdown für das ambitionierte Triple-Projekt. "Ich fokussiere mich immer auf das, was kommt. Die Meisterschaft ist abgehakt, der Pokalsieg ist abgehakt - und jetzt kommt die Champions League", sagte Trainer Hansi Flick während des nicht einmal zweiwöchigen Kurzurlaubs für den deutschen Fußball-Rekordmeister.

Für die Bayern steht an diesem Montag 34 Tage vor dem anvisierten Königsklassen-Endspiel in Lissabon der erste Corona-Test an. Bei der ersten Cyber-Trainingseinheit sollen die drei Neuzugänge Leroy Sané (Manchester City), Tanguy Nianzou (Paris Saint-Germain) und Alexander Nübel (FC Schalke) schon integriert werden, wenngleich sie in der Champions League nur Zuschauer sind. Ihr Ziel ist der September, wenn es in DFB-Pokal und Bundesliga wieder losgeht.

Anders als die Urlauber sprintete der knapp 50 Millionen Euro teure ManCity-Zugang Sané schon in der vergangenen Woche an der Säbener Straße. Zusammen mit Niklas Süle, der wie Sané nach einem Kreuzbandriss wieder in Form kommen will. Süles Ziel ist die Champions League, in der es für die Münchner am 8. August mit dem Achtelfinalrückspiel gegen den FC Chelsea weiter geht.

Nach dem 3:0 im Hinspiel vor der Corona-Zwangspause sollte in der heimischen Arena auf dem Weg zum Finalturnier vom 12. bis 23. August in Lissabon nichts mehr schiefgehen. Doch statt sich mit möglichem Viertel- oder Halbfinale in Portugals Hauptstadt zu befassen, mahnte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge an, den "Fokus auf Chelsea" zu lassen. "Mir ist nach dem Double-Gewinn in der Öffentlichkeit schon wieder zu viel Euphorie im Spiel", sagte Rummenigge. Die Londoner sollen nicht wie im verlorenen Finale 2012 noch einmal für einen "Albtraum dahoam" sorgen.

Rückspiel gegen Chelsea: Spielrhythmus gegen Ausgeruhtheit

Chelsea ist im Spielrhythmus, die Münchner müssen erst wieder Tempo aufnehmen. Die Mannschaft sei ausgeruht, "und kann sich in einer kurzen Phase von drei Wochen komplett auf das konzentrieren, auf das es ankommt", sagte Flick, der sich im Kurz-Urlaub Zeit für einen Podcast-Auftritt des Mannheimer Komikers Bülent Ceylan nahm. Doch mit dem Start ins Cyber-Training, dem nach weiteren Corona-Tests von Donnerstag an das Kleingruppentraining und dann in einer Woche die Team-Einheiten folgen sollen, ist der 55-Jährige komplett auf das nächste Bayern-Ziel fokussiert.

"Das hat auch die Mannschaft verinnerlicht. Sie sind heiß", sagte Flick, der einen atemberaubenden Aufstieg vom Co- zum Doublesieger-Trainer hinter sich hat. "Wir wollen eine intensive Champions-League-Phase einleiten." Der langjährige Assistenzcoach von Bundestrainer Joachim Löw weiß von EM- und WM-Vorbereitungen wie vielleicht kein zweiter noch im Wettbewerb vertretenen Trainer, worauf es bei der Einstimmung auf ein Turnier besonders ankommt.

Beim Blitzturnier mit Viertel- und Halbfinale in jeweils nur einer Partie hängt noch mehr von der Tagesform ab als sonst. Bei einem im K.o.-Modus durchgeführten Turnier könne alles passieren, sagte Bayern-Präsident Herbert Hainer. "Aber natürlich hat unsere Mannschaft diesen Titel im Kreuz." Erst drohen aber Superstar Lionel Messi und der FC Barcelona im Viertelfinale. Danach könnte Manchester City mit Ex-Coach Pep Guardiola, Juventus Turin mit Cristiano Ronaldo oder Spaniens Meister Real Madrid der Gegner sein.

"Ich glaube, wir tun alle gut daran, uns nur auf unsere nächste Aufgabe zu konzentrieren, auf den FC Chelsea", sagte Sportvorstand Hasan Salihamidzic. "Das ist die Hürde, die wir nehmen müssen, erst danach werden wir uns mit den Teams beschäftigen, die dann kommen können." − dpa












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