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Mittelfeldspieler mit Zweitliga-Erfahrung  |  13.02.2020  |  08:00 Uhr

Erst Manuel, jetzt Alexander: Wieder ist ein Riemann der Hoffnungsträger des SV Wacker

von Alexander Nöbauer

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Im österreichischen Oberhaus hat er beim Linzer ASK gekickt, in der deutschen 2. Liga beim SV Sandhausen. Beim VfL Osnabrück kam er aber nicht zurecht – und deshalb wurde aus dem Trainingsgast Alexander Riemann (Mitte) beim SV Wacker die zweite Neuverpflichtung der Winterpause. −Foto: Butzhammer

Im österreichischen Oberhaus hat er beim Linzer ASK gekickt, in der deutschen 2. Liga beim SV Sandhausen. Beim VfL Osnabrück kam er aber nicht zurecht – und deshalb wurde aus dem Trainingsgast Alexander Riemann (Mitte) beim SV Wacker die zweite Neuverpflichtung der Winterpause. −Foto: Butzhammer

Im österreichischen Oberhaus hat er beim Linzer ASK gekickt, in der deutschen 2. Liga beim SV Sandhausen. Beim VfL Osnabrück kam er aber nicht zurecht – und deshalb wurde aus dem Trainingsgast Alexander Riemann (Mitte) beim SV Wacker die zweite Neuverpflichtung der Winterpause. −Foto: Butzhammer


Ein Pokalspiel gegen den FC Bayern machte Manuel Riemann (31) 2007 zur Torwart-Legende beim SV Wacker Burghausen. Der Schlussmann spielt mittlerweile beim VfL Bochum. Nun, zwölfeinhalb Jahre später, ruhen die Hoffnungen beim Regionalligisten wieder auf einem Riemann – Alexander (27). Der Mittelfeldspieler ist Manuels jüngerer Bruder und hat Zweitliga-Erfahrung.

Es ist dieses eine Spiel, das den Namen Riemann in Burghausen fast unsterblich gemacht hat: 6. August 2007, DFB-Pokal 1. Runde. Wacker, gerade abgestiegen in die drittklassige Regionalliga, empfängt den deutschen Rekordmeister FC Bayern München. Nach 120 Minuten steht es 1:1, es geht ins Elfmeterschießen. Zwei Elfer hält der damals 19-jährige Keeper Manuel Riemann aus Ampfing – gegen Martin Demichelis und José Ernesto Sosa – einen verwandelt er sogar selbst. Am Ende reicht es dennoch nicht, Bayern siegt 4:3.

Jetzt, zwölfeinhalb Jahre später, schickt sich ein anderer Riemann, Alexander, an, beim SV Wacker ein weiteres Kapitel hinzuzufügen. "Als ich meinem Bruder Manuel das erzählt habe, dass ich jetzt in Burghausen bin, hat er gemeint, er hätte nicht gedacht, dass nochmal ein Riemann für Wacker aufläuft", erzählt der ehemalige Zweitliga-Profi Alexander lachend. Mindestens bis zur Sommerpause ist das aber der Fall – und das Ziel klar: Den Klassenerhalt schnellstmöglich eintüten.

Seit Mitte Januar weilt der Mittelfeldmann zum Training an der Salzach. Anfangs war es nur als Fithalten gedacht, nachdem der Vertrag beim Zweitligisten VfL Osnabrück aufgelöst wurde. "Ich habe meinen ehemaligen Jugendcoach Max Hausruckinger auf der Wacker-Homepage gefunden und gedacht, ich telefoniere einfach mal mit ihm", erzählt Riemann.

Wacker ist sein Jugend- und Herzensklub

Schnell kamen Gespräche mit Geschäftsführer Andreas Huber und dem ehemaligen Abteilungsleiter Sepp Berger zustande. "Im Hinterkopf war schon auch da, dass ich es vielleicht hier auch versuche", gibt Riemann zu. Schließlich ist Wacker ja sein Jugendklub. Und der gehöre in der Regionalliga sicherlich nicht da hin, wo er aktuell stehe. Am besten solle es ohnehin für beide wieder in den Profi-Fußball zurückgehen, findet Riemann. Für den Verein und für ihn selbst. Vielleicht eines Tages mal zusammen?

Darüber möchte er jetzt noch nicht nachdenken. "Zukunftsmusik" sei das. Erst einmal müsse der Klassenerhalt geschafft werden, denn nach "sehr angenehmen Gesprächen" hat sich Alexander Riemann dazu entschieden, einen Vertrag bis Saisonende beim SV Wacker zu unterschreiben.

Riemanns Vita kann sich sehen lassen: Mit dem SV Sandhausen kickte er in der 2. Liga (zwölf Spiele/zwei Tore), für den VfB Stuttgart II (81/8) und den SV Wehen Wiesbaden (26/4) in der 3. Liga. In Österreich stieg er mit dem Linzer ASK sogar in die Bundesliga auf, kickte dort 17 Mal. Dementsprechend selbstbewusst ist er auch: "Ich bin überzeugt, dass ich das Potenzial für die 2. Liga bringe. Ich bin doch im besten Fußballer-Alter."

Die komplette Geschichte über Alexander Riemann lesen Sie am Donnerstag, 13. Februar, im Sportteil Ihrer Heimatzeitung (Oberbayern-Ausgaben) oder kostenlos nach kurzer Anmeldung am Online-Kiosk.












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