Icon Breadcrumb Sie sind hier:
RSS-Feed abonnieren
  • Akuelle Nachrichten werden geladen...





17. Grand Slam-Titel | 02.02.2020 | 14:09 Uhr

Krimi in fünf Sätzen! Djokovic kämpft – und krönt sich erneut zum König von Melbourne

Lesenswert (2) Lesenswert Weitersagen Weitersagen drucken Drucken






Tennis-Triumphator Novak Djokovic. −Foto: Lukas Coch/AAP/dpa

Tennis-Triumphator Novak Djokovic. −Foto: Lukas Coch/AAP/dpa

Tennis-Triumphator Novak Djokovic. −Foto: Lukas Coch/AAP/dpa


Novak Djokovic hat seine imposante Siegesserie bei den Australian Open mit viel Mühe erneut ausgebaut und thront nun auch wieder über der Tennis-Welt.

Mit einem phasenweise wackeligen und am Ende doch erfolgreichen Auftritt im Endspiel gegen den österreichischen Zverev-Bezwinger Dominic Thiem kürte sich der 32-Jährige zum achten Mal zum Sieger von Melbourne. 6:4, 4:6, 2:6, 6:3, 6:4 lautete in einem spannenden Schlussakt des Grand-Slam-Turniers das Ergebnis für den Rekordchampion und Titelverteidiger. Djokovic wird am Montag damit wieder Platz eins der Weltrangliste übernehmen.

Der Serbe wankte, wirkte zwischenzeitlich körperlich und mental angeschlagen und stemmte sich in fünf Sätzen dann doch noch erfolgreich gegen den österreichischen Herausforderer, der im Halbfinale den Hamburger Alexander Zverev gestoppt hatte. Nach einer Schwächephase und einem 1:2-Satzrückstand kam Djokovic zurück und löst den spanischen Rivalen Rafael Nadal wieder als Nummer eins ab.

Djokovic hat damit als erster bei den Herren in drei Jahrzehnten Grand-Slam-Titel gewonnen. Für den insgesamt 17. Erfolg bei einem der vier wichtigsten Turniere verdiente er umgerechnet rund 2,5 Millionen Euro und rückte wieder näher an Rekord-Grand-Slam-Turniersieger Roger Federer aus der Schweiz (20) und Nadal (19) heran.

Dabei hatte es nach drei Sätzen so ausgesehen, als könnte Thiem in seinem dritten Grand-Slam-Finale die Phalanx der drei Topstars durchbrechen. Drei Jahre dauert die Titelserie der "Big Three" an. Doch der 26-Jährige konnte die Schwäche von Djokovic nicht nutzen – der Serbe entschied nach vier intensiven Stunden auch sein achtes Melbourne-Endspiel für sich.

Der erste österreichische Australian-Open-Finalist hatte gegen Nadal und Zverev seinen Anspruch unterstrichen, für seinen ersten Grand-Slam-Titel reif zu sein. Als es am Abend des 14. und letzten Turniertags in der mit knapp 15 000 Zuschauern gefüllten Rod-Laver-Arena um den letzten Schritt ging, verlor er zwar gleich sein erstes Aufschlagspiel. Dann passte sich der Herausforderer aber an diesem kühleren Abend besser an das Spiel des Favoriten an und ließ sich auch vom verlorenen ersten Satz nicht irritieren.

Vom zweiten Satz an wackelte Djokovic. Als der Serbe sich zum zweiten Mal bei einem Aufschlag zu viel Zeit ließ, kassierte er eine zweite Verwarnung und hatte nur einen Aufschlag. Die prompte Folge: das entscheidende Break für Thiem zum Satzausgleich. Djokovic patschte beim Seitenwechsel Schiedsrichter Damien Dumusois auf die Schuhe und schimpfte: "Du machst dich selbst berühmt, gut gemacht."

Thiem dominierte auf einmal das Geschehen und sicherte sich ohne all zu viel Gegenwehr auch Satz drei. Der Vorjahressieger bekam medizinischen Rat, verließ beim Satzrückstand den Platz. "Nach wie vor sieht Novak Djokovic körperlich nicht gut aus", sagte Boris Becker als TV-Experte bei Eurosport über seinen früheren Schützling. Im vierten Satz hatte sich Djokovic wieder gefangen, ihm glückte das Break zum 5:3. Plötzlich drehte sich die Partie zugunsten des Favoriten, der am Ende dann seine riesige Erfahrung ausspielte. − dpa












Sicherheitscode:



Dokumenten Information
Copyright © heimatsport.de 2020
Dokument erstellt am
Letzte Änderung am






−Symbolfoto: Michael Duschl

Während die Fußball-Bundesligisten den Trainingsbetrieb allmählich hochfahren...



Das erste Geisterspiel im deutschen Profi-Fußball fand 2004 auf dem "alten" Aachener Tivoli statt, im Zuge der Corona-Krise drohen in Bundesliga und 2. Bundesliga viele weitere Partien ohne Zuschauer. −Foto: Imago Images

Die Deutsche Fußball Liga hat betont, dass es noch keinen fertigen Spielplan für den Rest der Saison...



68 Scorerpunkte: Mathieu Pompei. −Foto: Georg Gerleigner

Sie haben nur eine (unvollständige) Saison gespielt, jetzt haben sich Mathieu Pompei (28) und Robbie...



Sie hatten den Flyer schon vorbereitet, darauf abgebildet die Vereinsembleme der namhaften...



Gewohnte Pose: Youssoufa Moukoko erzielte in der U19-Bundesliga 34 Tore – in 20 Spielen. Dabei ist er gerade 15 Jahre alt. −Foto: imagoimages

Der Plan von Trainer Lucien Favre stand fest. In der Länderspielpause Ende März sollte Youssoufa...





Verwaistes Kesselbachstadion: Wie hier in Rotthalmünster sieht es derzeit deutschlandweit auf den Fußballplätzen aus.Wie lange der Ausnahmezustand anhält, weiß niemand zu sagen. −Foto: Archiv Georg Gerleigner

Die Corona-Krise hat den Fußball-Betrieb mit bayernweit 4600 Vereinen vollständig zum Erliegen...



Rainer Koch. −Foto: dpa

Kein Spiel, kein Training: Auch der bayerische Amateurfußball bekommt die Auswirkungen der...



Der Ball ruht – auch in England. Dort haben die Amateurfußballer nun endlich Klarheit, die Saison wurde abgebrochen. −Foto: Andreas Lakota/Symboldbild

In Deutschland warten die Fußball-Fans noch auf eine Entscheidung des Verbands – in England...



Rainer Koch. −Foto: dpa

Er streckt den Ultras die Hand entgegen, verteidigt aber das Vorgehen des Verbands gegen Auswüchse...



−Archivfoto: M. Duschl

Der bayerische Sport erwartet wegen der Folgen der Corona-Krise Hunderte Millionen Euro Schaden...







Neueste Kommentare









realisiert von Evolver