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11.01.2020  |  08:00 Uhr

Nübel, Neuer, neuer Wirbel um Vertragsdetails: Die Bayern und ihr "Torwartproblem"

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Manuel Neuer und Alexander Nübel – die Diskussionen gehen weiter. −Foto: dpa

Manuel Neuer und Alexander Nübel – die Diskussionen gehen weiter. −Foto: dpa

Manuel Neuer und Alexander Nübel – die Diskussionen gehen weiter. −Foto: dpa


Alexander Nübel (23) und der FC Bayern – das Thema nimmt kein Ende. Der Torwart des FC Schalke wechselt zwar erst im Sommer nach München, doch schon jetzt gibt es mächtig Wirbel. Vor allem mit Blick auf das Duell mit Bayerns Stammkeeper Manuel Neuer (34), der nicht bereit ist, seinen Posten freiwillig für Einsätze des jungen Rivalen zu räumen. Doch genau diese Spielminuten soll sich Nübel schriftlich zusichern haben lassen.

Sport1 will jedenfalls ein brisantes Vertragsdetail erfahren haben. "Nübel sind Einsätze ab der kommenden Saison nicht nur versprochen, sondern sogar schriftlich zugesichert worden", berichtet das Online-Portal. Der FC Bayern wollte auf Nachfrage des Mediums keine Stellungnahme dazu abgeben. Damit gehen die Spekulationen weiter – und noch mehr Ärger mit Platzhirsch Neuer scheint programmiert.

Der Nationalkeeper soll – so berichtete jüngst die Sportbild – nicht bereit sein zu irgendwelchen Kompromissen. Sportdirektor Hasan Salihamidzic soll angeblich von Neuer in einem Vier-Augengespräch verlangt haben, Nübel 15 Spiele zu überlassen. Der ehrgeizige Neuer soll dies abgelehnt haben und ziemlich sauer sein, dass Interna aus diesem Gespräch nach außen drangen.

Offiziell hat sich der FC Bayern ganz klar positioniert und Neuer als Nummer 1 den Rücken gestärkt. Der Torwart soll nach Wunsch der Münchner sogar seinen Vertrag vorzeitig bis 2023 verlängern. Eine angebliche Zusage des Vereins über eine gewisse Anzahl von Spielen an Nübel wies Sportchef Hasan Salihamidzic schon am Donnerstag in einer Pressekonferenz im Rahmen des Trainingslagers zurück. "Wir reden nicht von irgendwelchen Zusagen", sagte Salihamidzic. Neuer hatte in Doha nochmals klargestellt, nicht auf Partien verzichten zu wollen.

"Manuel ist Welttorhüter, Weltmeister, unser Kapitän und unsere Nummer 1. Das verlangen wir von ihm, dass er so einen Ehrgeiz hat", sagte Salihamidzic: "Alexander Nübel ist ehrgeizig, er ist sehr selbstbewusst, aber er wird sich unterordnen. Er freut sich auf die Zusammenarbeit mit Manuel Neuer." Auf die Nachfrage, ob der ehemalige U21-Nationaltorhüter auch ausgeliehen werden könnte, antwortete der Münchner Sportdirektor mit einem klaren "Nein".

Salihamidzic stuft den viel diskutierten Transfer "strategisch und qualitativ" als "Riesengewinn" für den FC Bayern ein. "Wir haben Alexander Nübel ablösefrei verpflichtet und haben Manuel Neuer, der unsere Nummer 1 ist. Die Konstellation, die wir ab Sommer haben, mit Manuel Neuer und dem größten Talent, das in Europa von allen Clubs gesucht wird, ist sehr überzeugend." Nübel erhält in München einen Fünfjahresvertrag. "Ich kann ihnen garantieren, dass er für unsere Mannschaft ein Gewinn sein wird", sagte Salihamidzic.

Am Freitag wurde auch Trainer Hansi Flick auf das Aufreger-Thema angesprochen. "Das sind Dinge, die kann ich nicht beurteilen, die interessieren mich jetzt in diesem Sinne auch nicht", meinte der Coach beim Rückflug aus dem Trainingslager. Doch auch Flick weiß: Im Team dürften durch den Wechsel interne Spannungen drohen. "Klar, dass ich immer darauf gucke, dass wir möglichst Ruhe haben, dass wir uns konzentriert auf unsere Aufgaben vorbereiten können", sagte Flick vor der Landung in Nürnberg. Flick ging nicht konkret auf den Bericht über eine angebliche Klausel in Nübels Vertrag ein oder ob Vereinsinterna nach außen gelangt sein könnten. "Da bin ich der falsche Ansprechpartner. Das sind Dinge, die will ich auch nicht kommentieren", antwortete der Coach.

Neuer, Nübel und die Bayern – das Thema wird die Fußballszene sicher noch länger beschäftigen. Schon jetzt wird heiß diskutiert, warum der 23-jährige Nübel freiwillig seinen Stammplatz bei Schalke 04 aufgibt, um es mit Manuel Neuer aufzunehmen, der seinen Vertrag sogar um zwei Jahre bis 2023 verlängern soll? Nach Sport1-Informationen soll Nübel sogar hochkarätige Offerten abgelehnt haben, weil ihm die Bayern, allen voran Salihamidzic, den aus Nübel-Sicht schlüssigsten und erstrebenswertesten Karriere-Plan vorgelegt haben. Ob dieser auch festgeschriebene Einsatzzeiten garantiert? Neuer jedenfalls dürfte nach den jüngsten Berichten alles andere als amused sein ... − la












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