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11.11.2019  |  09:56 Uhr

Wie geht’s jetzt weiter, SV Wacker? Kostner als Trainer keine Option

von Alexander Nöbauer

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Der Knackpunkt im Spiel: Referee Andreas Dinger zeigt SVW-Stürmer Andrija Bosnjak Rot. "Andere Schiedsrichter zeigen dem Rainer Gelb wegen Schwalbe", meint Teammanager Karl-Heinz Fenk. −Foto: Zucker

Der Knackpunkt im Spiel: Referee Andreas Dinger zeigt SVW-Stürmer Andrija Bosnjak Rot. "Andere Schiedsrichter zeigen dem Rainer Gelb wegen Schwalbe", meint Teammanager Karl-Heinz Fenk. −Foto: Zucker

Der Knackpunkt im Spiel: Referee Andreas Dinger zeigt SVW-Stürmer Andrija Bosnjak Rot. "Andere Schiedsrichter zeigen dem Rainer Gelb wegen Schwalbe", meint Teammanager Karl-Heinz Fenk. −Foto: Zucker


"Wir hoffen, dass der Impuls des Trainerwechsels nun eine entsprechende Wirkung zeigt und wir uns durch Erfolgserlebnisse wieder Selbstvertrauen holen können." Die Hoffnung, die Teammanager Karl-Heinz Fenk nach dem überraschenden Rücktritt von Wolfgang Schellenberg am Freitagabend geäußert hatte, hat sich in Spiel 1 nicht erfüllt: 2:4 geht Burghausen in Rain baden, bringt nach einer souveränen ersten Halbzeit im zweiten Abschnitt nichts mehr auf die Kette. Die Abstiegsplätze kommen damit bedrohlich nahe: Nur noch drei Zähler trennen den SVW vom ersten Relegationsplatz – auf dem jetzt Rain liegt.

Die Mannschaft wollte man in die Pflicht nehmen, hieß es in der Pressemitteilung, die der SVW am Freitagabend zum Rücktritt Schellenbergs ausgesandt hatte. Und das schien am Anfang vor 350 Zuschauern zu funktionieren: "Wir waren in den ersten 35 Minuten drückend überlegen und haben Rain gar nicht in die Nähe unseres Strafraums gelassen", sagt Fenk. Folgerichtig die Führung von Christoph Maier (17.). Dieser wird 20 Minuten später übel von den Beinen geholt und ausgewechselt. "Das Außenband ist wohl gerissen", meint Fenk. Heute steht das klärende MRT an.

Burghausen hätte in dieser Phase nachlegen müssen, schafft aber nicht mehr als dieses eine Tor. Und das sollte sich im zweiten Abschnitt rächen: David Bauer markiert nach einem Standard das 1:1 (55.), zehn Minuten später sieht Andrija Bosnjak Rot: "Er ist oft hart gefoult worden. Nach einer erneuten Aktion geht er auf den Spieler zu und berührt ihn leicht. Andere Schiedsrichter zeigen dem Rainer Gelb wegen Schwalbe, dieser halt Rot gegen Bosnjak", schildert Fenk. Dabei habe man in der Halbzeit schon überlegt, ob man den Angreifer nicht auswechseln sollte angesichts der vielen blauen Flecken, die die Attacken gegen ihn mitbrachten. Fakt ist aber auch: "Er darf ihn in der Situation einfach nicht berühren."

Wacker muss zu zehnt bei aufopferungsvoll kämpfenden Gastgebern weitermachen – und kassiert binnen 14 Minuten drei Tore. "Wieder ein Standard und ein Fehler von unserem Keeper waren da dabei", sagt Fenk, der bemängelt, dass man das Spiel schon in der ersten Hälfte hätte entscheiden müssen. Der Treffer von Matthias Stingl zum 4:2, drei Minuten vor Schluss, war nur noch Ergebniskosmetik.

Somit startet das zweite Engagement des Interimsduos Ronald Schmidt/Manfred Stutz mit einer herben Pleite. Bereits in der Saison 2017/18 waren die beiden eingesprungen, nachdem Patrick Mölzl beurlaubt wurde, und holten mit drei Siegen in fünf Spielen den Klassenerhalt. "Sie machen das jetzt bis zur Winterpause und dann werden wir uns alle zusammensetzen." Dass Schmidt und Stutz auch im neuen Jahr das Kommando haben, sei nicht ausgeschlossen, betont der Teammanager.

Kein Thema sei hingegen Michael Kostner. Der Name des ehemaligen Bundesligaprofis war nach seinem Rauswurf letzte Woche durchs Burghauser Stadion gegeistert. "Er spielt in unseren Überlegungen keine Rolle", wiegelt Fenk klar ab. Vorerst wolle man sich aber ohnehin auf die anstehenden drei Spiele konzentrieren: Am Samstag wartet um 14 Uhr Schweinfurt, ehe es gegen die beiden Kellerkinder SV Heimstetten und Schalding-Heining geht.












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