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08.11.2019  |  19:01 Uhr

Sofortiger Rücktritt: Trainer Wolfgang Schellenberg schmeißt bei Wacker hin

von Alexander Augustin,Alexander Nöbauer

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Nicht mehr Trainer des SV Wacker Burghausen: Wolfgang Schellenberg. −Foto: Butzhammer

Nicht mehr Trainer des SV Wacker Burghausen: Wolfgang Schellenberg. −Foto: Butzhammer

Nicht mehr Trainer des SV Wacker Burghausen: Wolfgang Schellenberg. −Foto: Butzhammer


Wolfgang Schellenberg ist nicht mehr Trainer des Regionalligisten SV Wacker Burghausen. Das gab der Verein am Freitagabend in einer Mitteilung bekannt. Demnach hat Schellenberg, der seit Sommer 2018 Cheftrainer der Oberbayern war, seinen sofortigen Rücktritt angeboten. Er habe sich bereits von der Mannschaft verabschiedet und ihr alles Gute für die Zukunft gewünscht. Zuletzt hatte Schellenberg erkrankt gefehlt und wurde an der Seitenlinie von Ronald Schmidt vertreten. Dieser übernimmt nun vorerst mit Manfred Stutz das Training und betreue das Team auch beim Auswärtsspiel am heutigen Nachmittag (14 Uhr).

Die Umstände um Schellenbergs Rücktritt sind unklar. Fakt ist: Der ehemalige Zweitligist hinkt als Tabellenelfter der Regionalliga deutlich seinen Erwartungen hinterher. Seit sechs Spielen ist Wacker ohne Sieg. Zuletzt hatte Teammanager Karl-Heinz Fenk noch betont, dass das Verhältnis zwischen Schellenberg und der Mannschaft "absolut in Ordnung" sei. Auch in der Vereinsmitteilung liest man nur gute Worte von Seiten des Vereins: "Durch Wolfgang haben wir es geschafft zahlreiche talentierte junge Spiele wie Denis Ade für Burghausen zu begeistern", heißt es in der Mitteilung. Er habe "sehr gute Arbeit bei der Entwicklung unseres jungen Teams geleistet". Vor allem der Zeitpunkt des Rücktritts, so kurz vor einem Ligaspiel, wirft aber Fragen auf. Schellenberg wolle der Mannschaft einen neuen Impuls für die wichtigen letzten vier Spiele im Kalenderjahr 2019 ermöglichen, heißt es im Schreiben des Vereins.

Den Fokus der Mannschaft auf die Partie in Rain sollen nun die bisherigen Co-Trainer Schmidt und Stutz legen: Ziel sei es, so die Mitteilung, den Abstand zum Tabellenkeller zu vergrößern – Schellenberg traute sich das offenbar selbst nicht mehr zu, wenn man der Mitteilung glauben schenkt.

Man werde die Winterpause nutzen, um die bisherige Saison zu analysieren und über die Zukunft zu diskutieren, wird Geschäftsführer Andreas Huber zitiert. "Wir nehmen aber auch die Mannschaft in die Pflicht, die sich nun für den Verein aufreiben muss und alles für positive Ergebnisse tun muss."

Über die Nachfolge von Wolfgang Schellenberg wurde in der Wacker-Arena schon diskutiert, als dieser noch im Amt war. Ein Name fiel dabei immer wieder: Michael Kostner. Der Ex-Profi (HSV, 1. FC Köln, Eintracht Frankfurt, Saarbrücken) war Mitte der Woche beim Bayernligisten SV Kirchanschöring freigestellt worden.












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