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07.09.2019 | 17:15 Uhr

"Da kriege ich Brechreiz": Wacker feiert nach Ammari-Doppelpack, Gäste-Coach bedient

von Michael Buchholz

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Daumen hoch: Muhamed Subaši und Doppeltorschütze Sammy Ammari. −Foto: Zucker

Daumen hoch: Muhamed Subaši und Doppeltorschütze Sammy Ammari. −Foto: Zucker

Daumen hoch: Muhamed Subaši und Doppeltorschütze Sammy Ammari. −Foto: Zucker


Der SV Wacker Burghausen hat eine Woche nach dem 1:0 beim TSV Buchbach den nächsten Dreier eingefahren und den FC Augsburg II am Samstag mit 3:2 besiegt. Durch den Erfolg kletterte das Team von Trainer Wolfgang Schellenberg auf Rang sechs und scheint jetzt immer besser in Schwung zu kommen.

"Ein hart umkämpftes Spiel mit sehr vielen Chancen auf beiden Seiten", fasste Schellenberg die Partie zusammen, während Augsburgs Coach Sepp Steinberger richtig angefressen war, weil sein Team erneut gut gespielt hat, aber eben bei den Gegentoren schläfrig wirkte und die eigenen Möglichkeiten nicht kalt genug genutzt hat: "Irgendwann muss ich an der Qualität zweifeln. Das Lob für unser Spiel kann ich schon nicht mehr hören, da kriege ich Brechreiz. Wieder fahren wir mit einer selbst verschuldeten Niederlage nach Hause."

Burghausen begann mit viel Schwung und hätte bereits in der Anfangsphase durch Denis Ade, der aus acht Metern am langen Pfosten vorbeizielte, in Führung gehen können. In der 18. Minute verfehlte ein Kopfball von Andrija Bosnjak den Kasten nur knapp, ehe Sammy Ammari in der 35. Minute aus spitzem Winkel am langen Pfosten vorbeizielte. Mit einem echten Traumtor schoss dann Bosnjak Wacker in 37. Minute in Front, als Stefano Russo nach Pass von Muhamed Subasic fast den eigenen Keeper überwunden hätte, nahm der Kroate aus 18 Metern Maß und traf genau in den oberen linken Knick. Und das just in einer Phase der Partie, in der Augsburg mehr vom Spiel hatte, aber nicht richtig zum Abschluss kam.

Nach der Pause erhöhten beide Seiten die Schlagzahl und so bekamen die Fans eine richtig unterhaltsame Begegnung geboten, in der den Gästen in der 50. Minute der Ausgleich gelang: Nach Traumpass von Hendrik Hofgärtner tauchte Kilian Jakob allein vor Egon Weber auf und überwand den Wacker-Keeper aus acht Metern. Hätte Weber nicht eine Minute später einer Glanzparade gegen Hofgärtner ausgepackt, wäre die Partie binnen 60 Sekunden gekippt. "Wenn Egon da nicht hält, geht Augsburg wohl als Sieger vom Platz", befand auch Schellenberg.

Auf der anderen Seite konnte Russo einen Schuss von Ammari gerade noch klären, Keeper Daniel Witetschek entschärfte einen Kracher von Lukas Aigner aus drei Metern, doch wenige Sekunden später war Ammari zur Stelle, als Witetschek einen Ball nicht festhalten konnte. Nur elf Minuten nach seinem ersten Heimtreffer legte Ammari nach und markierte nach Zuspiel von Felix Bachschmid aus kurzer Entfernung gleich noch das 3:1 (72.). Mit einem Fallrückzieher, der am Außennetz landete, hätte der Ex-Buchbacher wenig später fast noch seinen dritten Treffer erzielt, doch auch Augsburg gab sich noch nicht geschlagen: Der eingewechselte Lukas Petkov setzte sich 81. Minute an der Grundlinie durch und Joseph Ganda vollendete in der 81. Minute zum 3:2-Endstand.

Tore: 1:0 Bosnjak (37.), 1:1 Jakob (50.), 2:1 Ammari (61.), 3:1 Ammari (72.), 3:2 Ganda (81.).

SR Söder (Ochenbruck); 715 Zuschauer.













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