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06.07.2019  |  06:06 Uhr

Kreisliga 2: Mehring und Töging II beginnen daheim

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Nach dem souveränen Aufstieg letztes Jahr startet der SV Mehring rund um Michael Lichtenegger (r.) in der kommenden Saison als einer von vier Landkreis-Vertretern in der Kreisliga 2. −Foto: Butzhammer

Nach dem souveränen Aufstieg letztes Jahr startet der SV Mehring rund um Michael Lichtenegger (r.) in der kommenden Saison als einer von vier Landkreis-Vertretern in der Kreisliga 2. −Foto: Butzhammer

Nach dem souveränen Aufstieg letztes Jahr startet der SV Mehring rund um Michael Lichtenegger (r.) in der kommenden Saison als einer von vier Landkreis-Vertretern in der Kreisliga 2. −Foto: Butzhammer


Vier Vereine aus dem Landkreis Altötting treten in der kommenden Saison in der Kreisliga 2 an: TSV Reischach, SG Tüßling/Teising, FC Töging II und SV Mehring. Es wird eine Spielzeit mit einer großen Neuerung: Die Spiele im Fußball-Kreis Inn/Salzach werden in der neuen Saison nämlich von einem Schiedsrichter und zwei Assistenten geleitet. Mit 27:2 Stimmen sprachen sich die Kreisliga-Vereine für diesen Pilotversuch mit den Schiedsrichter-Gespannen aus, wie sie von der Bezirksliga aufwärts längst Standard sind. Der Preis dafür: Die C-Klassen werden nicht mehr mit neutralen Unparteiischen besetzt, die Heimvereine müssen den Schiedsrichter selbst stellen.

Kreisschiedsrichter-Obmann Sepp Kurzmeier (Ramerberg) warb bei der Kreisliga-Tagung am Donnerstag für die Gespanne. Er hofft, dass junge Schiedsrichter eher am Ball bleiben, wenn sie zunächst einen erfahrenen Kreisliga-Referee an der Linie begleiten. Denn viele werfen schon nach kurzer Zeit wieder die Brocken hin. "Ich schicke keinen jungen Schiri mehr zu einem C-Klassen-Spiel – den kann ich gleich wieder von der Liste streichen", sagte Kurzmeier. Doch um alle Spiele zu leiten, ist die Decke an Schiedsrichtern im Kreis zu dünn. 500 Unparteiische pfeifen pro Jahr 13000 Spiele. Besonders alarmierend: Von rund 220 Vereinen stellen 40 Prozent keinen Schiedsrichter, sogar unter den 29 Kreisligisten sind es acht. Gut ein Drittel der "Schiris" sind über 50 Jahre alt, "die meisten eher 60".

In der Spitze steht der Kreis Inn/Salzach aber glänzend da: Michael Bacher (Amerang) pfeift in der 2. Bundesliga und wird als Video-Assistent im "Kölner Keller" in der Bundesliga eingesetzt. In zwei oder drei Jahren könnte er in der 1. Liga auch als Schiedsrichter selbst auf dem Platz stehen, hofft Kurzmeier. Zudem stellen die Gruppen Inn, Chiem und Ruperti zwei Regionalliga-, vier Bayernliga-, fünf Landesliga- und 14 Bezirksliga-Schiedsrichter.

Am 26. Juli beginnt die Spielzeit mit dem Eröffnungsspiel zwischen dem TSV Siegsdorf und Bezirksliga-Absteiger SG Schönau. Mehring startet am Samstag zu Hause gegen den SC Inzell, Töging II hat den TSV Waging zu Gast. Bezirksliga-Absteiger Reischach hat gleich einmal spielfrei. Zum ersten Landkreis-Derby kommt es gleich am zweiten Spieltag, wenn Tüßling/Teising Mehring zu Gast hat. Eine Woche später treffen dann Reischach und Töging II aufeinander. − hübMehr dazu lesen Sie am 6. Juli im Alt-Neuöttinger Anzeiger.












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