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11.05.2019  |  19:17 Uhr

Irre Szene bei SVS-Pleite: Schiri legt Rosenheim das entscheidende Tor auf – Zwei Abgänge

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Schiri Roman Potemkin (2 v.l.) entschuldigte sich hinterher bei SVS-Trainer Stefan Köck für die unfreiwillige Torvorlage. −Foto: Lakota

Schiri Roman Potemkin (2 v.l.) entschuldigte sich hinterher bei SVS-Trainer Stefan Köck für die unfreiwillige Torvorlage. −Foto: Lakota

Schiri Roman Potemkin (2 v.l.) entschuldigte sich hinterher bei SVS-Trainer Stefan Köck für die unfreiwillige Torvorlage. −Foto: Lakota


Der Fußball schreibt bekanntlich die verrücktesten Geschichten. Ein ganz kuriose erlebte am Samstag rund 500 Zuschauer im letzten Regionalliga-Heimspiel dieser Saison des SV Schalding. Bei der 1:3-Niederlage gegen Rosenheim griff Schiedsrichter Roman Potemkin ganz entscheidend in den Spielverlauf ein und ermöglichte Rosenheim – wenn auch unabsichtlich – das wohl entscheidende Tor zum 2:1.

Was war passiert: Nach einem langen Ball der Rosenheimer eilt SVS-Keeper Markus Schöller weit aus seinem Kasten und grätscht die Kugel vor einem TSV-Angreifer weg – allerdings trifft der Befreiungsschlag genau Schiri Potemkin, der zwar rund 15 Metern entfernt steht, jedoch nicht mehr rechtzeitig ausweichen kann. Vom Rücken des Unparteiischen springt der Ball dann genau vor die Füße von Danijel Majdancevic, der freie Bahn zum Tor hat und nur mehr in den verwaisten Kasten einschieben muss (77.) "So etwas habe ich ehrlich gesagt noch nie gesehen. Der Schiedsrichter hat sich hinterher bei uns entschuldigt, es war ja keine Absicht, bei dieser Situation kann er wirklich nichts machen", sagte hinterher Schaldings Trainer Stefan Köck. Andere Szenen dagegen beurteilten Gastgeber und Referee ziemlich unterschiedlich, so auch vor dem Treffer zum 1:3, als Schnabel bei einem Schuss mit gestrecktem Bein attackiert wurde, die Pfeife aber stumm blieb. Weil Keeper Schöller bei diesem Angriff mit nach vorne geeilt war, konnte Rosenheim wieder aufs leere Tor zielen – dieses Mal traf Luftetar Mushkolaj (93.).

Zuvor hatten die Zuschauer ein hart umkämpftes Spiel erlebt. Vor allem in der zweiten Halbzeit wurde es oft hitzig, viele Fouls, viele Reklamationen und am Spielfeldrand sogar Tumulte mit Zuschauern, wobei die Ordner recht schnell zur Stelle waren.

Rosenheim erwischte einen perfekten Start und ging bereits in Minute vier durch Majdancevic in Front. Schalding brauchte etwas, um ins Spiel zu kommen − und den Kampf anzunehmen. Dies gelang dann in Durchgang zwei, als der SVS immer mehr druckvoller agierte und verdient ausglich. Fabian Schnabel köpfte den Ball über die Linie, nachdem Gäste-Keeper Stockenreiter zuvor einen Jünger-Schuss an die Latte gelenkt hatte (71.). In der Folge schien es, als habe Schalding mehr zuzusetzen, einem möglichen Heimsieg stand dann aber der Schiedsrichter im Weg ...

Fabian Schnabel traf zum 1:1. −Foto: Lakota

Fabian Schnabel traf zum 1:1. −Foto: Lakota

Fabian Schnabel traf zum 1:1. −Foto: Lakota


Vor dem Spiel gab der SVS seine ersten beiden Abgänge bekannt. Neben Co-Trainer Christian Dullinger, der wie schon länger bekannt nicht weiter zur Verfügung steht, werden Lucas Chrubasik und Simon Schauberger Schalding verlassen. Während bei letzterem das Zeil noch unbekannt ist, soll Chrubasik vor einem Wechsel zu Bayernligist Vilzing stehen. − la













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