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Endlich Bundesliga für die Aufsteiger  |  10.06.2021  |  13:31 Uhr

EC Feldkirchen und EC Surheim mussten zwei Jahre auf ihre erste Partie im Stocksport-Oberhaus warten

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Mit der Bundesliga kehrt nach der langen Pause gleich hochklassiges Stocksportleben zurück in die Max-Aicher-Halle des EC Feldkirchen. In diesem Sommer flitzen dort wieder Stöcke über das Pflaster. −Archiv: Koch

Mit der Bundesliga kehrt nach der langen Pause gleich hochklassiges Stocksportleben zurück in die Max-Aicher-Halle des EC Feldkirchen. In diesem Sommer flitzen dort wieder Stöcke über das Pflaster. −Archiv: Koch

Mit der Bundesliga kehrt nach der langen Pause gleich hochklassiges Stocksportleben zurück in die Max-Aicher-Halle des EC Feldkirchen. In diesem Sommer flitzen dort wieder Stöcke über das Pflaster. −Archiv: Koch


Riesenjubel gab es im Juni 2019 bei den heimischen Stockschützen vom EC Surheim und EC Feldkirchen. Beide Teams hatten den Aufstieg in die Sommer-Bundesliga geschafft. Allerdings durften sie bis jetzt kein einziges Spiel in der höchsten deutschen Spielklasse bestreiten. Im vergangenen Jahr fiel die Saison coronabedingt aus. Um so größer ist die Freude bei den beiden Aufsteigern, dass sie in diesem Sommer endlich die Daube im Stocksport-Oberhaus anvisieren dürfen.

Keine Absteiger, aber nach oben alles offen

Mannschaftsführer Florian Dusch, Hans Dusch, Luis Merkl sowie Andi Häuser machten 2019 mit dem 3. Platz in der 2. Bundesliga Süd den Aufstieg für den EC Feldkirchen perfekt. Zwei Jahre sind natürlich eine lange Wartezeit, vor allem, da auch das Training unter der Pandemie gelitten hat. "Jetzt wollen wir einfach schauen, wo wir stehen. Wir sehen das ganz locker. Was geht, das geht", sagt Florian Dusch. Faktisch kann den Feldkirchnern nichts passieren. Der Grund: In dieser Saison gibt es keine Absteiger. "Da ist der Druck nicht ganz so groß für uns als Aufsteiger", sagt Dusch, der mit seinen Teamkollegen aber natürlich trotzdem auf der Bahn alles geben wird, um einen guten Eindruck in der Bundesliga zu hinterlassen. Außerdem gibt es nach "oben" durchaus Möglichkeiten. Die ersten beiden der vier Bundesliga-Gruppen spielen in einem Viertelfinale um die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft. Neben dem SC Zell geht es für Feldkirchen in der Gruppe A gegen die SpVgg Oberkreuzberg und den TSV Hartpenning.

In Gruppe D gegen den Meister

Für den EC Surheim geht es zum Auftakt gleich gegen den amtierende Meister EC Passau-Neustift in die Sur-Arena. Die Surheimer schafften nach einem Jahr in der 2. Bundesliga 2019 die sofortige Rückkehr in die Erstklassigkeit. Als Vierter sicherten sich Mannschaftsführer Christian Mader, Rupert Geigl, Martin Stummer und Jakob Reiter den Sprung nach oben. "Wir freuen uns alle, dass es endlich wieder losgeht", ist Teammitglied und Vereinsvorsitzender Martin Stummer erleichtert, dass nach der langen Ungewissheit nun die Entscheidung für den Ligastart gefallen ist. Die Ambitionen der Surheimer sind klar: Da der Ligaverbleib bereits fix ist, ist "der große Druck raus. Gleichzeitig wollen wir weiterkommen, zumindest Zweiter werden und in die Viertelfinals zur Quali um die Deutsche Meisterschaft einziehen. Es ist aber keine leichte Gruppe." In der Staffel D geht es für die Surheimer gegen Titelverteidiger EC Passau-Neustift, den EC-DJK Aigen am Inn und den FC Penzing.

Attraktiver, aber anstrengender Modus

Anders als die Feldkirchener kennen die Surheimer schon den neuen Modus aus der Sommersaison 2018. Die 16 Vereine der Liga – nach dem Rückzug des Zweitliga-Meisters EC Grub sind es heuer nur 15 – spielen in vier Gruppen. Jede Mannschaft hat somit drei Heim- und drei Auswärtsspiele, die im eins gegen eins über fünf Spiele ausgetragen werden. "Der Modus ist sehr viel attraktiver, aber auch anstrengender. Es gibt keine Pausen, um sich zu erholen. Und man kann seine Schwächen vor dem Gegner nicht verbergen." – pk












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