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Inzell | 12.11.2019 | 21:26 Uhr

Zwei Titel für den DM-Ausrichter: Katja Franzen und Joel Dufter die Schnellsten

von Siegi Huber

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Joel Dufter vom DEC Inzell gewann das Rennen über 500 m. −F.: Wukits

Joel Dufter vom DEC Inzell gewann das Rennen über 500 m. −F.: Wukits

Joel Dufter vom DEC Inzell gewann das Rennen über 500 m. −F.: Wukits


Bei den Internationalen Deutschen Eisschnelllauf-Meisterschaften in der Inzeller Max-Aicher-Arena haben die Sportler des Ausrichters DEC Inzell zwei Titel errungen. Joel Dufter gewann über 500 m und die Neu-Inzellerin Katja Franzen setzte sich ebenfalls auf der kurzen Sprintstrecke durch. Die 29-Jährige hat sich dem Team des Inzellers Michael Restner angeschlossen. In diesem Rennen kam die junge Anna Ostlender vom DEC auf den überraschenden zweiten Rang. Gleich dreimal Platz zwei eroberte Roxanne Dufter: Über 3000 m, 1000m und 1500 m blieb für die 27-Jährige jeweils Silber.

Eine herausragende Leistung zeigte die Österreicherin Vanessa Herzog über 500 m. Die frischgebackene Sportlerin des Jahres aus der Alpenrepublik sah am Ende 37,46 s auf der Anzeigetafel. Zum Vergleich: Franzen lief 39,50 s, Ostlender 40,28 s. Bei den Männern setzte am ersten Wettkampftag gleich Joel Dufter mit dem Sieg über 500 m in 35,41 s ein Ausrufezeichen. Er ließ den Favoriten Nico Ihle aus Chemnitz neun Hundertstel hinter sich.

Die 3000 m waren wieder einmal eine Beute der unverwüstlichen Claudia Pechstein, die mit ihrer Zeit von 4:05,57 Min. absolut einverstanden war. Zufrieden war auch die Zweitplatzierte Roxanne Dufter, die mit 4:09,64 Min. eine respektable Zeit schaffte. Auf den dritten Rang lief Michelle Uhrig – sie zeigte während der Meisterschaften deutliche Leistungssteigerungen. Ebenso wie Ostlender, die mit Platz zehn eine weitere persönliche Bestzeit aufstellte.

Auf den langen Strecken der Herren über 5000 m und 10 000 m siegte jeweils Patrick Beckert aus Erfurt. Lennart Jasch aus Inzell wurde über 5000 m Vierter. Der zweite Wettkampftag brachte über 1000 m erneut das Duell zwischen Joel Dufter und Ihle, diesmal mit dem besseren Ende für Letzteren. Ihle ließ Dufter über eine halbe Sekunde zurück. Bei den Damen tat es Roxanne Dufter über 1000 m ihrem Bruder gleich und wurde hinter Michele Uhrig Zweite. Katja Franzen landete auf Position vier, und mit dem sechsten Platz bewies Anna Ostlender erneut ihr großes Talent. Josephine Heimerl erreichte mit Platz acht ebenfalls ein achtbares Ergebnis.

Am Schlusstag standen zunächst die 1500 m auf dem Programm – für Roxanne Dufter eine ihrer Paradestrecken. Allerdings musste sich die Lokalmatadorin erneut Uhrig geschlagen geben – 15 Hundertstel betrug am Ende der knappe Abstand. Gute Zehnte wurde in diesem Rennen Ostlender, die sich mit ihren guten Leistungen das Ticket für den Junioren-Weltcup sicherte. Das hat auch Felix Motschmann in der Tasche. Er wurde bei den Junioren über 3000 m Zweiter. Bei den Männern gewann über die 1500 m Stefan Emele vor Lukas Mann und Noel Müller. Joel Dufter war wegen der Nachwirkungen seiner Erkältung am Schlusstag nicht mehr am Start. Für Ostlender gab’s im abschließenden Massenstart bei den Juniorinnen über zehn Runden einen Sieg. Bei den Männern wurde Stefan Emele aus Erfurt Erster, bei den Damen dominierte Josie Hofmann vor Michelle Uhrig. Unmittelbar nach den Meisterschaften gaben die Trainer der Deutschen Eisschnelllauf-Gemeinschaft (DESG) das Aufgebot für den Weltcup-Auftakt am Wochenende in Minsk bekannt. Neben den drei Inzellern Roxanne und Joel Dufter sowie Katja Franzen sind die Erfurter Jeremias Marx, Patrick Beckert, Felix Maly und Stefan Emele nominiert. Dazu kommen die Berlinerinnen Claudia Pechstein und Michelle Uhrig, Nico Ihle aus Chemnitz, Hendrik Dombek aus München und Fridtjof Petzold aus Crimmitschau.
Mehr über die DM lesen Sie in der Ausgabe vom Mittwoch, 13. November 2019, in der Heimatzeitung – unter anderem im Traunreuter Anzeiger, Freilassinger Anzeiger und Alt-Neuöttinger Anzeiger.












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